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Prümer

Flächenrecycling in dritter Generation

Wie bereitet man Industriebrachen nachhaltig zu neuem Bauland auf?



Die Prümer GmbH ist ein modernes, zukunftsorientiertes Familienunternehmen mit einem Erfahrungsschatz von mehreren Jahrzehnten. „Bereits in dritter Genration sind wir als Spezialisten für Abbruch und Rückbau tätig“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Mario Prümer stolz. „Von der kleinen Garage bis zum großen Industriekomplex – wir hinterlassen ein sauber geräumtes Gelände, baufertig für die Errichtung des Nachfolgegebäudes.“

Nachhaltiger Rückbau

Gerade in Nordrhein-Westfalen und besonders in der Region Rhein-Ruhr gibt es viel zurückzubauen. Große Industrieanlagen der Schwer- und Montanindustrie werden nicht mehr benötigt. Der Strukturwandel bringt Unternehmen mit neuen Anforderungen an Gewerbe- und Industrieimmobilien in die Region. Viele Bauflächen müssen von den alten Gebäuden befreit werden. Viel Arbeit für die Prümer GmbH. „Wir gehen beim Rückbau gewissenhaft und gründlich vor“, betont der Geschäftsführer. Bevor die Bagger anrücken, gilt es die Schadstoff- und Rückbaukonzepte des Bauherren zu sichten. Schadstoffe werden zunächst per Hand ausgebaut und fachgerecht entsorgt. Das Gebäude wird ökologisch saniert. Danach wird es abgetragen. Dabei werden Beton, Stahl und Mauerwerk sauber getrennt und oftmals wiederverwendet. Stahl wird durch Magnetabscheider aussortiert und als Schrott der Neustahlproduktion zugeführt. Beton wird in den drei firmeneigenen, mobilen Brech- und Siebanlagen verarbeitet. „Wir machen aus großen Steinen kleine“, scherzt Mario Prümer. „Diese werden dann nach Untersuchung und Freigabe durch externe Gutachter z.B. für die Füllung von Hohlräumen oder die Einebnung der Baufläche verwendet.“

Die Aufbereitungsanlagen der Prümer GmbH können aus den beim Rückbau entstehenden Beton- und Mauerwerkbrocken qualitativ hochwertigen Schotter mit der vom Kunden gewünschten Körnung herstellen. „In Haltern am See hatten wir mal einen größeren Industriekomplex abzureißen“, berichtet Prümer. Dabei fielen große Mengen Betonschutt an. Gleichzeitig hatte der Kunde einen großen Bedarf an Schotter, der in der gewünschten Körnung und Menge am Markt nicht verfügbar war. „Nach einigen Versuchen waren wir in der Lage, das gewünschte 8/16er-Korn mit unseren Anlagen herzustellen, welches als Filtermaterial für eine Gasdrainage im Tiefbau benötigt wurde. Wir haben den Beton aus dem Rückbau zu mehreren 10.000 Tonnen Schotter aufbereitet und gesiebt“, erinnert sich Prümer an das Projekt. „Durch diese Aufarbeitung vor Ort wurden Entsorgungskosten und Ressourcen gespart.“

Komplettlösungen

Die Prümer GmbH bietet ihren Kunden alle notwendigen Maßnahmen an, um ein Grundstück baufertig zu machen. Neben Rückbau, Materialrecycling und Entsiegelung betonierter oder asphaltierter Flächen gehören dazu auch Erdbauarbeiten, das heißt das Einebnen des Bauareals und – nach Angaben des Kunden und seines Architekten – das Ausheben der Baugrube. „Wir liefern alles aus einer Hand. Der Kunde konfrontiert uns mit einer Abbruchimmobilie und bekommt ein baureifes Grundstück mit erledigten Erdarbeiten und Ausschachtungen, auf dem er ohne Verzögerung den ersten Stein des Neubaus setzen kann“, beschreibt Mario Prümer das Spektrum seines Unternehmens. „Wir haben uns über drei Generationen einen Namen für unsere Zuverlässigkeit, Professionalität und Flexibilität geschaffen“, fährt er fort. „Um unseren Kunden diese Qualität auch in Zukunft bieten zu können, investieren wir immer wieder in die Aus- und Fortbildung unserer Mitarbeiter und in einen modernen Fuhrpark geeigneter Baumaschinen. Wir freuen uns darauf, die zukünftigen Projekte unserer Kunden in Angriff zu nehmen.“ Markus Spiecker | redaktion@revier-manager.de

Ausgabe 05/2018