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Clark Europe

Fit für die Zukunft

Der Staplerspezialist Clark geht mit einer komplett neu entwickelten Staplerbaureihe und einer Erweiterung der Kapazitäten am Standort Duisburg in die Offensive.



Clark oder „The Forklift“, wie sich der Staplerspezialist auch nennt, zählt seit der Erfindung des ersten verbrennungsmotorischen Industriestaplers im Jahr 1917 durch den US-Amerikaner Eugene Bradley Clark zu den führenden Anbietern innerbetrieblicher Logistiklösungen. Mit einer mehr als 100-jährigen Erfahrung im Flurförderzeuggeschäft und weltweit über 1,3 Millionen verkaufter Gabelstapler wird die Marke CLARK, die mit Stolz auf ihre amerikanischen Wurzeln blickt, mit modernem und robustem Produktdesign, fortschrittlicher, durchdachter Technik und einem erstklassigen Kundenservice in Verbindung gebracht. Zu den Kunden zählen weltweit namhafte Unternehmen aus Industrie, Handel und Distribution. Vier Hauptquartiere rund um den Globus leiten das operative Geschäft – eines davon ist die Clark Europe GmbH mit Sitz in Duisburg. Die europäische Zentrale betreut mit 171 Vertriebs- und Servicepartnern in rund 64 Ländern die gesamte EMEA-Region – also Europa, den Mittleren Osten und Afrika. Das Unternehmen hat 2014 seinen alteingesessenen Standort in Mülheim an der Ruhr verlassen, um in eine eigene und größere Immobilie im Businesspark Niederrhein in Duisburg zu ziehen. Der Businesspark Niederrhein liegt in einer der leistungsfähigsten Wirtschaftsregionen Europas unmittelbar an der Autobahn A 40 und der Schnittstelle von Rheinschiene und Ruhrgebiet. Auch die Nähe zum internationalen Flughafen Düsseldorf und Containerhafen in Duisburg spielt dem Anspruch, möglichst nahe am Kunden zu sein, in die Karten. Am Standort befinden sich auf einer Betriebsfläche von insgesamt 20.000 m² neben der Verwaltung eine Werkstatt mit Lackiererei, ein Ersatzteilzentrum sowie ein Neumaschinenlager mit über 300 Stockgeräten. In einem separaten Schulungszentrum werden Clark Verkäufer und Servicemonteure abseits vom Tagesgeschäft aus- und weitergebildet.

Flurförderzeuge für moderne Logistikkonzepte

Das Produktportfolio besteht aus Gabelstaplern mit elektro- und verbrennungsmotorischem Antrieb mit Tragfähigkeiten von 1,5 bis 8 t, Lagertechnikgeräten sowie aus umfangreichen Dienstleistungen rund um Flurförderzeuge. Erst Anfang des Jahres hat Clark die Produktpalette um eine neu entwickelte verbrennungsmotorische Baureihe erweitert. Mit den Gegengewichtsstaplern der S-Series mit Tragfähigkeiten von 2 bis 3,5 t setzt Clark nicht nur auf bewährte Systemkomponenten, sondern auch auf ein neu konzipiertes ergonomisches Arbeitsplatzkonzept, aktive Sicherheitssysteme, ein smartes Informationssystem sowie auf umfangreiche Zusatzausstattung. Mit der S-Series erhalten Kunden weltweit modernste Staplertechnik zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn auch wenn in Europa der Elektroantrieb immer größere Bedeutung gewinnt, sind für Clark die Kundenwünsche außerhalb Europas – also in Asien, Afrika und dem Mittleren Osten – ebenfalls von hoher Bedeutung. In diesen Regionen haben Verbrenner noch die Nase vorn. Clark verzeichnet weltweit den stärksten Absatz im Segment der verbrennungsmotorischen Gegengewichtsstapler mit 2 bis 3,5 t Tragfähigkeit.

Weiterer Ausbau der Kapazitäten

Mit der Erweiterung der Produktpalette hat auch das Ersatzteilgeschäft bei Clark entsprechend an Fahrt aufgenommen und freut sich über ein jährliches Wachstum von 10 %. Um Kapazität für weiteres Wachstum zu schaffen, hat das Unternehmen weitere Räumlichkeiten auf der anderen Straßenseite angemietet. Mitte September 2018 ging dort ein neues Ersatzteilzentrum an den Start. Mit einer Kapazitätserweiterung von über 40 % bieten die Räumlichkeiten neben einer Lagerfläche von circa 1.800 m2 Platz für Büros sowie für ein Clark Museum mit Exponaten aus der 100-jährigen Geschichte des Erfinders des Gabelstaplers. Das Ersatzteilzentrum bevorratet mehr als 23.000 unterschiedliche Artikel. Die Verfügbarkeit liegt zurzeit bei 96 %, soll aber noch weiter ausgebaut werden. Ersatzteilbestellungen innerhalb Europas sind im Laufe von 24 Stunden beim Kunden. Dringende Ersatzteile aus USA oder Korea sind per Expresslieferung ebenfalls innerhalb von 2 bis 3 Tagen am Bestimmungsort, so dass Stillstandzeiten beim Kunden so kurz wie möglich sind. Clark bevorratet neben Clark-spezifischen Teilen (bis hin zu Baureihen aus den 60iger Jahren) auch Teile von Fremdfirmen. Mehr als 220.000 Schlüsselungen sind im System erfasst. Das moderne Lager besteht aus drei Lagerbereichen: Ein Hochregallager mit 700 Palettenstellplätzen, ein Kleinteilelager sowie ein hochmodernes Liftersystem. Der Ersatzteilumsatz für 2018 liegt bei ca. 6,2 Mio. Euro. Für das Jahr 2019 soll der Umsatz auf 6,7 Mio. Euro gesteigert werden. Dazu wurde personell kräftig aufgestockt. Mittlerweile arbeiten hier 16 Mitarbeiter. Zurzeit soll die vakante Stelle des Lagerleiters neu besetzt werden.

Es bleibt spannend bei Clark

Durch die Verlagerung des Ersatzteilbereichs hat Clark Kapazität für eine CKD-Montage (Completely Knocked Down) geschaffen. Hiermit möchte der Staplerspezialist seinem Anspruch Rechnung tragen, für jede Region entsprechend den marktspezifischen Kundenanforderungen zu fertigen. Doch nicht nur produkttechnisch orientiert sich Clark stets nah am Kunden. Auch die örtliche Nähe zum Kunden ist für Clark sehr wichtig. Aus diesem Grund etabliert das Unternehmen zurzeit in einer der umsatzstärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands einen unterstützenden Direktvertrieb.


Weiteres Wachstum durch Ausbau der Geschäfte

Interview mit Rolf Eiten, President und CEO der CLARK Europe GmbH in Duisburg:

REVIER MANAGER: Herr Eiten, warum sollte sich ein Kunde für Clark entscheiden?

Rolf Eiten: Kunden kennen den Markt heute recht gut und vergleichen die einzelnen Angebote. Wer sich für Clark entscheidet, legt großen Wert auf die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Clark Fahrzeuge, die Servicefreundlichkeit sowie auf das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem schätzen Kunden die Tatsache, dass sie bei Clark auf ein inhabergeführtes Unternehmen treffen mit kurzen Entscheidungswegen und einem soliden finanziellen Background, denn dies sorgt für Flexibilität.

REVIER MANAGER: Der Kauf eines Fahrzeugs ist das eine, aber wie sieht es beim Kundendienst bzw. bei der Instandsetzung von Clark Flurförderzeugen aus?

Rolf Eiten: Die Nähe zum Kunden stellen wir weltweit durch ein flächendeckendes Händlernetz sicher. Hierdurch profitieren Kunden nicht nur von einer kompetenten Beratung beim Kauf eines Fahrzeugs, sondern ebenfalls von einem umfangreichen Dienstleistungsangebot sowie einem schnellen und erstklassigem Service. In Deutschland beispielweise arbeitet Clark mit über 30 Händlern zusammen, die via Clark PartsPro Plus Zugriff auf alle Systeme haben, um Fehler am Fahrzeug zu diagnostizieren und Ersatzteile zu identifizieren. In unserer Zentrale unterstützt zudem die Abteilung Technical Support telefonisch oder via Internet unsere Händler bei Service- oder Reparaturfragen.

REVIER MANAGER: Welche Ziele hat sich Clark für die Zukunft gesetzt?

Rolf Eiten: Wir möchten weiter wachsen. Dazu stellen wir uns breiter auf. Um die Vernetzung mit unseren Kunden weiter zu intensivieren, haben wir beispielsweise in der Region Duisburg, wo unser Vertrieb zurzeit noch nicht flächendeckend vertreten ist, einen eigenen Werkskundendienst etabliert, der Kunden in dieser Region betreut. Zugleich möchten wir den Support für unsere Händler weiter ausbauen, damit diese ihre Geschäfte ausweiten können. Auf Produktseite streben wir an, Bedarfe im Markt noch früher zu erkennen, um schnell und gezielt reagieren zu können. Es ist unser oberstes Ziel, unseren Kunden die bestmögliche Lösung für die jeweilige Transportaufgabe zu bieten. Dazu fertigen wir in Werken rund um den Globus, denn die Anforderungen an Flurförderzeuge sind von Kontinent zu Kontinent unterschiedlich. In Europa bespielweise geht der Trend hin zu elektromotorischen Antrieben. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir diesem Trend Rechnung tragen. Deshalb planen wir in Duisburg eine eigene Montagefertigung für dieses Fahrzeugsegment. Kunden profieren hierdurch von einer höheren Flexibilität und kürzen Lieferzeiten.

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Ausgabe 09/2018