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Markus Beukenberg (Generalbevollmächtigter Wilo), Nana Addo Dankwa Akufo-Addo (Präsident Republik Ghana), Georg Weber (CTO Wilo) und Dominic Addo (Wilo Ghana) (v.l.)

Dortmunder Pumpen helfen Afrika

Ghanas Staatspräsident auf Stippvisite bei Wilo



Ghanas Staatspräsident Nana Addo Dankwa Akufo-Addo informierte sich Ende Februar mit einer Ministerdelegation über neueste technologische Entwicklungen und Lösungen beim Dortmunder Pumpenhersteller Wilo. Seine Gesprächspartner waren Wilo-Vorstandsmitglied Georg Weber, Chief Technology Officer, und der Wilo-Generalbevollmächtigte Dr. Markus Beukenberg. „In unserem Land sind die Themen Abwasserbehandlung und damit verbunden auch die Trinkwasserqualität von zentraler Bedeutung“, erläuterte Präsident Nana Addo Dankwa Akufo-Addo. Ihm sei bereits aufgefallen, dass sich Wilo bereits seit Jahren in starkem Maße um das Thema Wasserknappheit kümmere: „Mit Ihren Produkten haben wir gemeinsam mit Ihnen in unserem Land diesbezüglich schon viel bewegt“, so Akufo-Addo. Damit spiegelte der Präsident die strategische Ausrichtung des Unternehmens: „Afrika ist für uns ein wichtiger Kontinent mit viel Potenzial“, sagte Wilo-CEO und Vorstandsvorsitzender Oliver Hermes. „Seit vielen Jahren sind wir bereits in Nord- und Südafrika vertreten und hier sehr aktiv. Im Zuge unserer intensivierten Globalisierungsstrategie haben wir sukzessive nun auch in Ost-, West- und Zentralafrika weitere Wilo-Niederlassungen und Tochtergesellschaften erfolgreich etabliert.“ Georg Weber wies auf die weltweiten Erfahrungen von Wilo etwa bei der Abwasserentsorgung oder der sicheren und sauberen Trinkwasserversorgung hin. Als Beispiele nannte er u.a. solarbetriebene Bohrlochpumpen oder die Entwicklung von so genannten Wasserkiosken, an denen technisch aufwendig gereinigtes, sauberes Trinkwasser in ländlichen Gegenden zur Verfügung gestellt wird. Diese weckten in besonderem Maße das Interesse des Staatspräsidenten: „Es ist gut zu sehen, dass Sie sich um nachhaltige Lösungen bemühen, dies ist eine Basis für ein langfristiges Engagement.“

Ausgabe 02/2018