Immobilien (Dienstleistungen) im Revier

SCHAMP & SCHMALÖER: Architektur und Stadt

SCHAMP & SCHMALÖER: Architekturqualität als Motor für die Büroentwicklung

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von Regiomanager 01.08.2016 Anzeige
Burghof mit Hotel (© SCHAMP & SCHMALÖER Fotograf: Ricarda Mohr)

SCHAMP & SCHMALÖER haben das denkmalgeschützte, frühere Labor auf Phoenix-West in Dortmund zu einem modernen Bürogebäude entwickelt, das sich die Charakteristika des 50er-Jahre-Baus bewahrt hat und durch interessante Materialkombinationen ungewöhnliche Arbeitsatmosphären offenbart. Details und Materialien blieben erhalten, neue Gestaltungselemente wie Licht, Farbe und individuell entworfene Möbel kreierten Arbeitsplätze, deren Besonderheit in der Verbindung zweier Epochen liegt. „Wir wollen gute Räume für Menschen schaffen, auch für uns“, unterstreichen Susanne Schamp und Richard Schmalöer, die schon im Studium beruflich zueinander fanden und im nächsten Jahr ihr 25-jähriges Bürojubiläum feiern. Wohnungsbau und Bauen im Bestand, Stadtplanung, Innenarchitektur und Objekte der Infrastruktur sind einige ihrer Betätigungsfelder. „Wir sind Generalisten, realisieren den architektonisch anspruchsvollen Anbau oder planen das gesamte Wohnquartier als Großprojekt für einen Stadtteil. Wir haben ein besonderes Interesse daran, schwierige Aufgaben zu lösen. Das ist eine Herausforderung, und genau mit der beginnt die Arbeit an der Qualität“, erläutert Susanne Schamp.

Planen für Qualität

Das tun mittlerweile 39 Architekten und drei kaufmännische Mitarbeiter, die aktuell zum Team zählen und nicht nur auf Signal Iduna Park und Florianturm schauen. Sie arbeiten inmitten eines Business-standorts mit allerbester Infrastruktur und Standortqualität, der als Technologie- und Dienstleistungsstandort Phoenix West soeben von den Unternehmen der Region entdeckt wird. Hier ist viel Platz für Business und kreative Ideen, von denen im nur wenige hundert Meter entfernten neuen Stadtteil Phoenix See schon viele realisiert wurden. Im Süden der Stadt Dortmund vollzieht sich eines der größten Strukturwandelprojekte Europas. Wo einst Stahl glühte und Schornsteine rauchten, bietet der neu angelegte Phoenix See städtisches Flair und Raum für Erholung. Direkt am kleinen Hafen projektierten SCHAMP & SCHMALÖER einen schnörkellosen Bau mit urbanem Charakter und Liebe zum Detail: Loggien im öffentlichen Raum, Balkone, Atrien und Eingangshallen. „Die Kombination verschiedener Nutzungen ist immer eine besondere Herausforderung, auf die räumlich differenziert reagiert werden muss“, unterstreicht Susanne Schamp. Beim RIVA haben die Planer mit kubischen Formen und schlichter Eleganz eine klare Handschrift hinterlassen, die prägend ist für den wachsenden Ortsteil am Phoenix See. Mit 10.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche ist ein modernes Bauwerk mit Tiefgarage entstanden, das Gastronomie, Büroflächen und Penthouse-Wohnungen beherbergt. „Ziel ist es immer, unverwechselbare Gebäude und Stadträume zu schaffen, in denen sich Menschen wohlfühlen, neue Möglichkeiten entdecken und durch die Verbindung von Geschichte und Gegenwart Zukunft entstehen lassen“, formuliert Richard Schmalöer.

Verantwortung für das Bild der Stadt

Eines der wichtigsten Projekte des Planungsbüros ist der Bau der Sparkassenakademie NRW. Der Wettbewerbsentwurf von SCHAMP & SCHMALÖER für den dynamischen Standort Phoenix See setzte sich gegen eine Vielzahl anderer Entwürfe und Vorschläge aus ganz NRW durch und unterstreicht so das überregionale Ansehen des beispielhaften Strukturwandelprojektes. Das historische Gebäude der Hörder Burg, deren Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht, findet mit den Ideen von Susanne Schamp und Richard Schmalöer eine neue Zukunft. Als herausfordernd und immer wieder überraschend beschreiben die Architekten die Realisierungsphase. In ergänzenden Neubauten werden neben Schulungsräumen und Aula auch die Verwaltungsbereiche, Gastronomie und Küche sowie ein Hotel mit 130 Zimmern einen Platz finden. Die Akademie mit 7.000 Quadratmetern Nettogrundfläche bietet den pro Jahr erwarteten 43.000 Tagesbesuchern Lern- und Begegnungsmöglichkeiten nach modernen Standards. Auch die künftigen Bewohner der Plus-Energie-Siedlung Bergparte in Dortmund werden angenehmen Komfort genießen. Die Siedlung mit 61 Wohneinheiten in unterschiedlichen Gebäudetypen ist ein Wohnungsmix von 17 freistehenden Einfamilienhäusern, 12 Reihenhäusern und Geschosswohnungsbau mit 32 Wohneinheiten. Das Quartier wird im Rahmen des Programms „100 Energie-Plus-Häuser für Dortmund“ realisiert und wird mehr Energie produzieren, als es verbraucht. Weitere aktuelle Projekte im Ruhrgebiet sind die Planungen urbaner Mischgebiete, die auf innerstädtischen Konversionsflächen entstehen werden und der Umbau eines Bürohochhauses zu Loftwohnungen. „Wir orientieren uns an den Qualitäten des Bestandes und des Quartiers. sehen zunächst genau hin, suchen die Schönheit des Vorhandenen in allen Dimensionen, vom Städtebau bis zum Detail, von der Konstruktion bis zum Ornament.Darauf reagieren wir mit unseren Entwürfen. Wir tragen als Gestalter unserer gebauten Umgebung die Verantwortung für die Räume in und mit denen wir leben.“

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