SC Rot-Weiß Oberhausen: „Wir werden stärker!“

Mit neuen Ideen, Kontakten und starkem Support engagierter Partner möchte der neue Beirat den Traditionsklub Rot-Weiß Oberhausen gezielt nach vorne bringen.
RWO-Netzwerker und starke Partner für die Wirtschaft: Christof Schössler (l.) und Stefan Schumacher
RWO-Netzwerker und starke Partner für die Wirtschaft: Christof Schössler (l.) und Stefan Schumacher
Sportlich ist bei Rot-Weiß Oberhausen gerade alles im grünen Bereich. Der Fußballregionalligist grüßt stabil aus dem oberen Tabellendrittel und stellt parallel dazu auch im organisatorischen und wirtschaftlichen Bereich die Weichen. Beiratsvorsitzender Stefan Schumacher und Christof Schössler, Leiter der RWO-Sponsorenbetreuung, im Gespräch mit dem REVIER MANAGER.

RM: Herr Schumacher, Herr Schössler – sportlich läuft‘s bei RWO in der Regionalliga West. Wie sieht es wirtschaftlich aus?

Stefan Schumacher: Es könnte natürlich immer ein Stück weit besser sein. Ganz ehrlich. Aber das Wichtigste ist: Die Richtung des Vereins stimmt. In einer wirklich schwierigen Situation wurden hier in der jüngeren Vergangenheit viele gute Entscheidungen getroffen. Die neue Revierkrafttribüne und die starke Fokussierung auf unser Nachwuchsleistungszentrum sind neben fortgesetzter Konsolidierung und gezielten Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur nur einige Beispiele von vielen. Diesen Prozess wollen wir mit unserer Arbeit im Beirat jetzt weiter verstärken.

RM: Was genau wollen Sie mit diesem Gremium bewegen?

Christof Schössler: Wir unterstützen den Vorstand ganz konkret sowohl bei operativen als auch bei strategischen Fragestellungen. Und um hier ein möglichst breites Spektrum abzubilden, haben wir unser Beiratsteam ganz gezielt mit gestandenen Persönlichkeiten aus sehr unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft zusammengestellt. Mit diesem breiten Portfolio an Möglichkeiten wollen wir zusätzliches Know-how liefern sowie die Türen zu strategischen Partnern öffnen.

RM: Wen haben Sie im Beirat um sich versammelt?

Stefan Schumacher: Unser Team besteht neben Christof Schössler und mir aus CentrO-Chef Marcus Remark, Oliver Mebus, Vorstand der Sparkasse Oberhausen, Ex-RWO-Profi und Immobilienmanager Carsten Marquardt, Steuerberater Oliver Kilian und Rechtsanwalt Dirk Buttler. Alles ausgewiesene Fachleute in ihren Bereichen und exzellent in der Region vernetzt.

RM: Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Christof Schössler: Unsere gemeinsame Motivation ist der Wille, Rot-Weiß Oberhausen wieder zu einer wirklich ambitionierten, wahrnehmbaren und attraktiven Marke auf der deutschen Fußballlandkarte zu machen. All das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Wir reden hier über deutlich mittelfristige Zielsetzungen. Aber die Fundamente werden jetzt gegossen. Und genau hieran arbeiten wir gerade. In allen Bereichen. Sportlich, wirtschaftlich, organisatorisch. Das ist kein schneidiges Zweijahresprojekt mit viel, viel Marketinglametta, sondern hat ganz viel mit Seriosität, Nachhaltigkeit und Vertrauen zu tun.

RM: Und mit Geld hat das sicher auch zu tun. Wie überzeugen Sie potenzielle Sponsoren?

Stefan Schumacher: RWO ist ein traditionsreicher Verein, der ganze Familiengenerationen aus Oberhausen und der Region begeistert. In diesem Verein und seinem Umfeld steckt so viel Potenzial. Genau das gilt es nach und nach abzurufen. Uns muss es durch substanzielle Arbeit gelingen, dass die Wirtschaft wieder Vertrauen in die Marke Rot-Weiß Oberhausen bekommt. Jeder einzelne Partner – ob groß oder klein – muss klar erkennen können, durch sein Engagement bei RWO einen echten Mehrwert zu erhalten. Das ist ein dickes Brett. Das wissen wir. Aber genau das ist unsere Aufgabe. Und wir sind bereits mitten in der Umsetzung. Ich bitte die Oberhausener Wirtschaft: Interessiert euch für uns. Und ich verspreche: Es lohnt sich!

RM: Können Sie das näher erläutern?

Christof Schössler: Jeder ambitionierte Unternehmer soll glaubhaft wissen, dass unser Verein eine exzellente Plattform für gezieltes Networking ist. Als Leiter der Sponsorenbetreuung ist es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass jeder Wirtschaftspartner nachhaltigen Nutzen von seinem Engagement hat. Zum Beispiel in Form von qualifizierten Geschäftskontakten. Diese Herangehensweise trägt bereits Früchte. Unser Business Club ist eine durchaus erfolgreiche Marke, weil wir unseren Partnern attraktive Angebote machen. Die Zeit von Mäzenen und Gönnern ist vorbei. Und an den millionenschweren Märchenprinzen aus ‚Tausendundeiner Nacht‘ glaube ich nicht.

RM: Ein Blick in die Glaskugel: Wo steht Rot-Weiß Oberhausen im Jahr 2020?

Stefan Schumacher: Prognosen sind schwierig. Besonders im Fußball. Aber versprechen können wir der Region ganz sicher eins: Wir werden in jedem Fall stärker sein als heute – und das in allen Bereichen!

Ausgabe 09/2018

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