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Abbrucharbeiten in Düsseldorf
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Abbruch Oberndörfer & Klessa

Tradition und Moderne vereint

Die Abbruch Oberndörfer & Klessa GmbH ist ein in Düsseldorf ansässiges Rückbau-Fachunternehmen. In diesem Jahr feiert die Belegschaft ihr 30-jähriges Firmenjubiläum.



Als Gerd Oberndörfer zum Ende der 1980er Jahre das Unternehmen von Max Klessa übernahm, waren noch einige namhafte Abbruchunternehmen in Düsseldorf zu finden. Heute, 30 Jahre später, ist die Abbruch Oberndörfer & Klessa GmbH in Düsseldorf das einzig verbliebene der damals dort ansässigen Fachunternehmen mit Mitgliedschaft im Deutschen Abbruchverband e.V.

Wie alles anfing

 Die Ursprünge des Unternehmens reichen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges zurück, als Max Klessa ein vom Krieg stark gezeichnetes Düsseldorf vorfand. Es war wohl eine Mischung aus Aufbruchsstimmung, Tatendrang und Unternehmergeist, die ihn dazu antrieb, sich in kürzester Zeit das nötige Kleingerät anzuschaffen und eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen, mit der er fortan Aufräum- und Abbrucharbeiten anbot. Die Nachfrage war so groß, dass in den Folgejahren weiteres Personal eingestellt werden musste, um die Aufträge zu realisieren. Die Geschichte nahm ihren Lauf, das Wirtschaftswunder kam und vom Rhein bis an die Wupper entstanden reihenweise neue Bauwerke, für die alter Baubestand zwangsläufig weichen musste.

Der Status quo

Schon lange dominiert in der Abbruchbranche nicht mehr die Abrissbirne, sondern ein „geordneter und selektierter Rückbau“: Ob bauliche Gegebenheiten, rechtliche Auflagen, abzubauende Schad- und Störstoffe oder Fragen zur Maschinentechnik etc. – vieles ist gerade in den letzten Jahren weitaus komplexer und umfangreicher geworden. Es gilt, eine Vielzahl von Faktoren zu beachten, um für den Kunden ein schlüssiges Konzept zu entwickeln und letzten Endes einen ordnungsgemäßen, sicheren und wirtschaftlichen Rückbau zu ermöglichen. Insofern ist es wichtiger denn je, am Puls der Zeit zu bleiben. Das hat sich die Abbruch Oberndörfer & Klessa GmbH zur Aufgabe gemacht. Bei all den brancheninternen Veränderungen ist es bemerkenswert, dass in Personalfragen bei Oberndörfer & Klessa auf Kontinuität gesetzt wird. So arbeitet das Gros der zehn Mitarbeiter schon seit fast 30 Jahren zusammen.

Das Team hat in den letzten Jahren schon einige Gebäude und Anlagen in der Region zurückgebaut. Dazu gehört neben einer Vielzahl von Abbrüchen alter Wohn- und Geschäftshäuser auch der Rückbau kompletter Industrie- und Werksgelände, wie bspw. der PUKY-Werke in Wülfrath oder des Enorm-Schmidt-Fabrikgeländes in Schwelm mit jeweils über 50.000 m³ umbautem Raum. Von besonderem Kaliber war auch der Rückbau einer alten Bunkeranlage aus über 2.000 m³ Stahlbeton an der Münsterstraße in Düsseldorf ebenso wie der Abbruch verschiedener Stahlbetonfundamente in der Thyssen-Gießerei in Remscheid.

Und was bringt die Zukunft?

Wie konnte sich das Unternehmen trotz des harten Wettbewerbs und einiger Rückschläge immer wieder am Markt behaupten? Geschäftsführer Gerd Oberndörfer: „Wir versuchen stets so zu arbeiten, dass wir von unseren Kunden auch zum wiederholten Male beauftragt werden. Und das gelingt uns immer wieder. Wir arbeiten regelmäßig mit den gleichen Architekten und Projektentwicklern zusammen und auch gerade in letzter Zeit häufiger mit Privatkunden, welche uns vor vielen Jahren schon einmal beauftragt haben.“ Robin Hopmann, tätig im Projektmanagement bei Oberndörfer & Klessa fügt hinzu: „Unsere Kunden wissen bei uns, mit wem sie es zu tun haben; bei Fragen und Problemen steht Herr Oberndörfer persönlich an Ort und Stelle und nicht der dritte Bauleiter aus der fünften Reihe.“ Auch in Zukunft wird der Schwerpunkt der Tätigkeiten in der Region Rhein-Wupper liegen. Diese sei einfach eine sehr attraktive Region für Arbeitnehmer, Familien, Investoren und Arbeitgeber, weiß Oberndörfer. Die Nachfrage nach Wohnraum wird hier weiter steigen. Der Platz hingegen ist begrenzt, was bauliche Veränderungen mit sich bringt und bedeutet, dass alte Gebäude neuen Projekten weichen müssen.

Ausgabe 06/2018