Warth & Klein Grant Thornton: 3. Neujahrsempfang von Warth & Klein Grant Thornton

Spannende Diskussion über das Thema Bildung.
Prof. Manfred Spitzer, Annika Wanders, Carolin Hartung, Dunja Hayali, David Jacob, Marie-Christine Ostermann, Michael Häger (v.l.n.r.)
Prof. Manfred Spitzer, Annika Wanders, Carolin Hartung, Dunja Hayali, David Jacob, Marie-Christine Ostermann, Michael Häger (v.l.n.r.)
Rekordkulisse beim 3. Neujahrsempfang der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton. Rund 300 Gäste begrüßte der Vorstandsvorsitzende Michael Häger am 28. Januar im Hotel InterContinental in Düsseldorf. Michael Häger blickte zunächst auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018/19 zurück. Demnach hat das Traditionsunternehmen mit Stammsitz in Düsseldorf das vergangene Geschäftsjahr mit einem deutlichen Umsatzplus von 30 Prozent auf rund 137 Millionen Euro Gesamtumsatz gegenüber 105 Millionen Euro (2017/2018) abgeschlossen und seine Wettbewerbssituation nachhaltig gestärkt. Der weitere Verlauf des Abends stand dann ganz im Zeichen des Themas „Bildung und ihre Bedeutung für Respekt. Transparenz. Haltung. in der Gesellschaft.“ Warth & Klein Grant Thornton konnte auch in diesem Jahr hochkarätige Gäste für das Podium gewinnen: den Psychiater und Neurowissenschaftler Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer und Marie-Christine Ostermann, Chefin der Firma Rullko Großeinkauf. Moderiert von der gewohnt schlagfertigen Dunja Hayali, erlebten die Gäste eine lebhafte und mitunter sehr kontroverse Diskussion zwischen den beiden Diskutanten, die in ihrer Einschätzung eines Wegs zu einer vernünftigen Bildung weit auseinanderlagen. Professor Manfred Spitzer holte zum Rundumschlag gegen den Einsatz von digitalen Medien in Kindergärten und Schulen aus: „Je mehr in Digitalisierung investiert wurde, desto schlechter wurden die Leistungen der Schüler. Dies ist durch Studien eindeutig erwiesen“, so Spitzer. „Ich bin gegen die Ausgabe von Tablets in Kindergärten und Schulen. Um Medien wie Google nutzen zu können, benötigen wir Vorwissen, das muss in der Schule vermittelt werden, erst später kann man digitale Medien sinnvoll nutzen. In der Kita oder der Schule lenken diese wegen ihrer Oberflächlichkeit nur ab“, warnte Spitzer vor einer langsamen Verdummung von Kindern und Jugendlichen durch ständigen Gebrauch von PCs, Tablets und Smartphones. Dagegen sind für Marie-Christine Ostermann digitale Medien ein Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Ihr Vorschlag: Steuergelder sollten in Kitas investiert werden, damit Kinder diese Einrichtungen bereits ab dem ersten Lebensjahr aufsuchen können, um an neue Medien herangeführt zu werden. Ostermann: „Nur wenn wir frühzeitig fördern, bilden wir Persönlichkeiten aus, die unsere Arbeitswelt mitgestalten, Verantwortung übernehmen und Innovationen entwickeln.“ Um aktuelle „Bildungsempfänger“ zu Wort kommen zu lassen, wurden zwei Schülersprecher eines Düsseldorfer Gymnasiums auf die Bühne gebeten. Die beiden 16-Jährigen berichteten, wie sie die Balance zwischen dem klassischen Ansatz der Bildungsvermittlung und dem Einsatz aktueller Kommunikationstechnologie wahren. Sie forderten eine bessere Ausbildung der Pädagogen für den Umgang mit den digitalen Medien sowie ein festes Unterrichtsfach „Medienkompetenz“. Seinen Ausklang fand der Empfang bei einem Flying Dinner, das ausgiebig zum Networking und zum lockeren Austausch genutzt wurde. Dabei wurde das Veranstaltungsthema auch am Buffet aufgegriffen: Sternekoch Björn Freitag begeisterte mit seinen Kreationen und vermittelte buchstäblich den Zusammenhang von Bildung und Kulinarik. 

Fazit
„Wir haben uns über die anregende Podiumsdiskussion, interessante Gespräche beim Networking und das durchweg positive Feedback unserer Gäste sehr gefreut“, resümierte Michael Häger. „Der Neujahrsempfang 2021 ist bereits fest eingeplant.“


Warth & Klein Grant Thornton:
Eine der Top 10 der deutschen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
● Über 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
● Rund 130 Partner
● 10 Standorte in Deutschland
● 1958 gegründet

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Ausgabe 01/2020

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Warth & Klein Grant Thornton

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