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2Rad Lampenscherf: Top-Beratung und große Auswahl

E-Bikes haben dem Markt der Zweiradhändler und damit auch 2Rad Lampenscherf in Hilden neuen Schub gegeben. Aber nicht nur die erfreuen sich wachsender Beliebtheit – privat genauso wie für Firmenleasing-Modelle.
Als Christian Groterath 1996 sein erstes Praktikum in einem Zweirad-Fachhandel am Niederrhein absolvierte, ahnte er noch nicht, dass er eines Tages ein Unternehmen der Branche mit Millionen-Umsätzen leiten würde. „Eigentlich wollte ich ja Mechaniker werden, aber ich war schon am ersten Tag in der Werkstatt todunglücklich“, erinnert sich der 37-Jährige an seine ersten beruflichen Gehversuche. Auf der Suche nach einer Lösung ließ seine damalige Chefin ihn in den Verkauf hineinschnuppern und der Jugendliche blühte auf. Schon am zweiten Tag inmitten neuer Zweiräder hatte er sein erstes Verkaufsgespräch erfolgreich abgeschlossen. „Da war klar, wo ich hingehörte.“ Vor vier Jahren übernahm er als ehemaliger Mitarbeiter in Hilden das Traditionsgeschäft 2Rad Lampenscherf und möbelte es in Eigenleistung auf. Freunde und Familie halfen dabei, das etwas angestaubte Interieur aufzupeppen. Küchenelemente eines großen skandinavischen Möbelhändlers dienten als Grundstock für den Thekenaufbau, die Decken wurden eigenhändig abgehängt, über 4.000 Meter Kabel verlegt – Digitalisierung lässt grüßen, auch im Einzelhandel. Groterath vervielfachte die Umsätze und die Mitarbeiterzahl und ist weiter auf der Suche nach Fachkräften und Nachwuchs. „Der Hype um E-Bikes sorgt zwar dafür, dass sich Jugendliche auch wieder für diesen Beruf interessieren, aber die Situation ist schon noch nicht einfach.“

Der Fahrradmarkt entwickelt sich weiter

Wo Außenstehende wahrnehmen, dass das E-Bike die größte und einzige Innovation auf dem Zweiradmarkt sei, da wissen Experten ganz andere Dinge zu berichten. Sicher hat die Elektrifizierung einen wichtigen Schub gebracht und sorgt auch immer wieder für weitere Neuerungen, aber die Wahrheit liegt im Detail. „Wenn mich jemand fragt, wie das Fahrrad in fünf Jahren aussieht, dann kann ich das nicht beantworten“, sagt Christian Groterath. „Du gehst ohne Erwartungen auf eine Fahrradmesse und kommst mit Eindrücken zurück, von denen du gar nicht weißt, welche du zuerst verarbeiten und für dein Geschäft einführen willst.“ Seien es elektrifizierte oder gar Automatik-Schaltungen, ABS oder andere Bremsanlagen-Neuerungen, der Airbag-Helm oder immer weiterentwickelte Schließsysteme. „Das neueste aus dem Hause Abus ist ein Schloss mit Bluetooth-Anbindung und GPS-Ortung“, sagt der Jungunternehmer. 2Rad Lampenscherf wurde erst kürzlich für das „Airless“-Prinzip von Schwalbe zertifiziert. Dabei sind die Reifen mit Infinergy-Schaum gefüllt, der sich bereits in anderen Produkten wie Fahrradsätteln bewährt hat. „Dieser Schaum wird sich auch in anderen Bereichen, bei denen es auf Komfort und Dämpfung ankommt, eingesetzt werden. In diesem Fall ersetzt er die Luft im Reifen. Das Profil hält etwa 10.000 Kilometer, dann muss ausgetauscht werden.“ Plattfüße und Zuspätkommen gehören damit der Vergangenheit an. Letzteres dürfte insbesondere Arbeitgeber interessieren, die bereits als gesundheitsorientierte und innovative Unternehmer Zweirad-Leasingoptionen für ihre mobile Mitarbeiterschaft anbieten. In diesem Bereich hat Groterath schon zahlreiche Partnerschaften aufgebaut. Einige bieten das Leasing direkt für ihre Mitarbeiterschaft an, die sich dann selbst das Rad im gesetzten preislichen Rahmen aussuchen. Andere kaufen die Räder direkt im Handel und geben sie dann an ihre interessierte Belegschaft weiter. Die ausgewählten Räder beschränken sich dabei keinesfalls auf das E-Bike-Segment. Auch andere hochwertige Räder beispielsweise im Trekking-Bereich gehören zu beliebten Fortbewegungsmitteln.

Leasing und Finanzkauf

Auch für den privaten Bereich werden Leasing und Finanzkauf immer häufiger gewählte Optionen. Angesichts immer besser werdender Technik, hochwertiger Materialien und damit zwangsläufig steigender Preise ist das auch nicht verwunderlich. Erst kürzlich hat Christian Groterath ein Trekking-Bike der Premiummarke „It Worx“ – inklusiv Elektroantrieb – für rund 14.000 Euro verkauft. Beileibe kein normaler Preis für ein Fahrrad, aber erwähnenswert. „Die Preisspanne bei E-Bikes geht bei etwa 2.000 Euro los und wie man sieht, ist das Ende durchaus offen. Im Durchschnitt entscheiden sich die Kunden für Räder, die bei rund 3.000 Euro liegen. Das ist auch das Preissegment, das auch bei Firmenleasings überwiegend gewählt wird.“ Beim Finanzkauf wird direkt eine Vollkaskoversicherung mit fünf Jahren Laufzeit angeboten. Woher sein Erfolg – der sich auch auf öffentlichen Veranstaltungen im Vergleich mit dem Wettbewerb immer wieder zeigt – genau kommt, weiß Groterath selbst nicht genau. Aber vermutlich ist es insbesondere die Bodenständigkeit, die er und seine Mitarbeiter an den Tag legen, gepaart mit einer fachlichen und freundlichen Beratung und einer Zukunftsorientierung, die nicht jeder Branchendinosaurier ganz selbstverständlich zeigt. Trends wahr- und sofort ins eigene Sortiment aufnehmen ist dem gebürtigen Niederrheiner wichtig. „Außerdem findet man in meinem Geschäft nicht das gleiche Rad zehnfach in verschiedenen Größen nebeneinander. Hier steht jedes Modell nur ein Mal und die Masse liegt auf Lager.“ 1.200 Fahrräder sind bei 2Rad Lampenscherf sofort verfügbar, die sich auf 500 Quadratmeter Laden- und Werkstattfläche sowie ein weiteres 100 Quadratmeter großes Außenlager verteilen. Durch persönliche Empfehlungen ist neben dem Umsatz auch das Einzugsgebiet gewachsen. Nicht nur aus dem Kreis Mettmann und Düsseldorf kommen die Kunden, auch aus Essen und Dortmund beispielsweise reisen die Fahrradfreunde an. Auch die schätzen die fachkundige Beratung und die große Auswahl.

Das Unternehmen

Der Hildener Fahrradladen besteht zwar schon seit 1922 und wird das 100-jährige Jubiläum auch gebührend feiern, aber die jüngere Geschichte von 2Rad Lampenscherf begann erst vor vier Jahren. Da übernahm der heutige Geschäftsführer Christian Groterath das Geschäft von seinem Chef und pimpte das etwas in die Jahre gekommene Ladenlokal eigenhändig auf. Verbunden mit den richtigen Verkaufskonzepten schaffte er es, den Umsatz deutlich zu steigern. Vor der Übernahme lag der bei unter 400.000 Euro im Jahr und steuert 2019 auf 2,5 Millionen zu. Die Mitarbeiterzahl stieg im gleichen Zeitraum von zwei auf acht, darunter zwei Auszubildende.

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Ausgabe 03/2019

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