Walbusch:

Umsatz wuchs 2020 um 6,5 Prozent
Hauptgesellschafter Christian Busch, Ralph Hürlemann (GF Einkauf), Frank Reuber (kaufmännischer GF) und Marcus Leber (GF Marketing und Vertrieb) (v.l.)
Hauptgesellschafter Christian Busch, Ralph Hürlemann (GF Einkauf), Frank Reuber (kaufmännischer GF) und Marcus Leber (GF Marketing und Vertrieb) (v.l.)
Die Walbusch Gruppe mit den Marken Walbusch, Avena, Mey & Edlich sowie LaShoe konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2020 um 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. In Summe wurde ein Umsatz von 369 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr mit 346,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Das höchste Wachstum erreichte die Kernmarke Walbusch, vertreten in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Wir sind sehr dankbar, dass wir trotz der weltweiten Corona-Pandemie unsere gesteckten Ziele erreichen konnten“, sagt Hauptgesellschafter Christian Busch. Damit hätte im März 2020 „sicherlich niemand ernsthaft gerechnet“. „Uns ist bewusst, dass dieses erfolgreiche Abschneiden in einem gesellschaftlich, sozial und gesamtwirtschaftlich verheerenden Jahr keine Selbstverständlichkeit ist. Die Krise ist auch für uns noch lange nicht überwunden. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir auch in 2021 unsere Existenzberechtigung am Markt unter Beweis stellen werden“, so Busch weiter. „Wir haben uns in den vergangenen zwei Jahren sehr bewusst konzentriert und intensiv auf eine neue Markenführung in allen Kanälen fokussiert“, sagt Marcus Leber, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Walbusch. Dies scheine sich auszuzahlen. „Die Kunden hatten viel Zeit, sich intensiv mit den Geschichten und der Wareninszenierung in unseren Katalogen und im Online-Shop zu beschäftigen. Aber auch wir wurden natürlich hart von Lockdown 1 und 2 mit unseren 42 Filialen getroffen“, so Leber weiter. Zum eigentlichen Wachstumsschub hat aus Lebers Sicht die Neukundenoffensive mit TV-Werbung, neuen Print-Impulsen sowie einem modernisierten Online-Auftritt verholfen.
Ausgabe 01/2021