„#Focus Wuppertal“

Unternehmen unterstützen Zukunftsprogramm für Wuppertal
Prof. Dr. Uwe Schneidewind, OB Wuppertal (© Stefanie vom Stein, Stadt Wuppertal)
Prof. Dr. Uwe Schneidewind, OB Wuppertal (© Stefanie vom Stein, Stadt Wuppertal)
Überwiegend große Zustimmung fanden die Pläne von Wuppertals Oberbürgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind Mitte Mai im Bezirksausschuss Wuppertal der Bergischen IHK: „Wir möchten Sie sehr gern dabei unterstützen, die Stadt und ihre Verwaltung zukunftsfähig zu machen und insbesondere die vielen Stärken Wuppertals nach außen besser zu kommunizieren.“ Mit diesen Worten fasste IHK-Vizepräsidentin Christina Victoria Kaut-Antos die Meinung der Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen. Zuvor hatte Schneidewind im Rahmen einer Videokonferenz den knapp 70 zugeschalteten Teilnehmern das Zukunftsprogramm „#Focus Wuppertal“ vorgestellt und mit ihnen intensiv diskutiert. Dabei machte er deutlich, dass das Papier vor allem auch ein Arbeitsprogramm für die städtische Verwaltung sei. Diese müsse noch serviceorientierter, wirtschaftsfreundlicher und effektiver werden. Entsprechende Prozesse seien von ihm eingeleitet und würden nun umgesetzt. „Es ist mein Anspruch, dass dies auch kurz- und mittelfristig spürbar wird“, betonte Schneidewind. Dies gelte insbesondere auch für das für die Wirtschaft so wichtige Bauamt. Beim Thema Gewerbeflächen setzte sich Schneidewind dafür ein, die unterschiedlichen Ansprüche nicht gegeneinander auszuspielen. Er zeigte sich auch offen für interkommunale Gewerbeflächen, um dem Mangel an geeigneten Flächen in Wuppertal zu begegnen. Aufgrund der geringen finanziellen Spielräume der Stadt sei es vor allem wichtig, für Wuppertal externe Investoren zu gewinnen. Um das Ziel Klimaneutralität bis 2035 zu schaffen, sei die Stadt auf finanzielle Unterstützung vom Bund angewiesen. Dies gelte u. a. auch für die Umsetzung der Verkehrswende, insbesondere die Stärkung des ÖPNV und des Radverkehrs.
Ausgabe 02/2021