BSS Materialflussgruppe: Automatisierte Intralogistik

Nur der menschliche Griff lässt sich in seiner feinfühligen Präzision noch nicht automatisieren. Für alle sonstigen Aufgaben im firmeninternen Warenfluss bietet die Solinger BSS Bohnenberg GmbH als Generalanbieter die optimalen Systemlösungen.
Automatisiertes Hochregallager  im produzierenden Gewerbe (Foto: Emrich Welsing)
Automatisiertes Hochregallager im produzierenden Gewerbe (Foto: Emrich Welsing)
In diesen Monaten erleben wir hautnah, wie die globalisierten Wertschöpfungsketten mit dem Ziel einer verzahnten Just-in-time-Produktion und der entsprechenden Logistikwege an ihre Grenzen stoßen. Ohne nennenswerte Zwischenlager geraten Produktionsbetriebe und der Handel zu leicht in eine gefährliche Abhängigkeit von ihren Vorlieferanten. Daher werden intelligente Depot- und Reserve-Systeme in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Unternehmen in aller Welt können künftig auf ein solches Sicherheitsnetz einfach nicht mehr verzichten. Die BSS Bohnenberg GmbH hat sich als Generalunternehmer auf die Einrichtung vollautomatisierter Lager- und Transportsysteme spezialisiert, wobei die intelligente Steuerungstechnik die BSS-Kernkompetenz in den Logistikanlagen ist. Martin Gräb ist einer von zwei Geschäftsführern des Unternehmens und hier für die Bereiche Vertrieb und Marketing zuständig: „Was wir machen, nennt man Systemintegration. Wir bekommen einen Auftrag über eine logistische Problemlösung und stellen dann die für den jeweiligen Einzelfall optimalen Komponenten zusammen.“ Die Konfiguration wird in virtuellen Modellrechnungen und 3D-Plananimationen so lange getestet, bis das vom Kunden gewünschte Ergebnis erreicht ist. Erst dann geht es in die Realisierungsphase: „Wir sind der einzige Anbieter in der Branche, der standardmäßig auch das komplette Gebäude mitliefern könnte“, betont Martin Gräb, der gemeinsam mit seinem Geschäftsführungskollegen Vasilios Dossis in fast 30 Jahren der BSS-Unternehmensgeschichte schon die verschiedensten Lösungen realisieren konnte.
Lager schaffen Lieferkapazitäten
Je nach Größe oder Art der zu lagernden Produkte können die Anforderungen extrem unterschiedlich sein. Von Kleinteilen, die in Behältern, Kartons oder auf Paletten gelagert und transportiert werden bis zu kompletten Automobil-Karossen reicht die Bandbreite. Zwischen -34 Grad in einem Pharmazielager bis zu +60 Grad für spezielle Batteriezellenlager können die klimatischen Bedingungen variieren. Und in jedem Fall muss ein reibungsloser Ablauf der Prozesse gewährleistet sein. „Geschwindigkeit ist der relevante Maßstab, wenn zum Beispiel in einem Zentrallager die unterschiedlichsten Produkte eines Großhändlers für zahlreiche Filialen in verschiedenen Mengen konfektioniert werden müssen, um die Ware schnell zum Kunden zu bekommen“, beschreibt Martin Gräb einen typischen Anwendungsbereich, „wobei der Handel bei uns gerade mal ein Drittel der Kundschaft ausmacht. Der weitaus größere Abnehmer unserer Anlagen ist das produzierende Gewerbe. Hier wird unsere Technik gebraucht, um immer lieferfähig zu bleiben“. Vorproduzierte Einzelteile von Produkten, egal ob aus der eigenen Herstellung oder von Vorlieferanten, müssen in erforderlichen Puffermengen aus Zwischenlagern abrufbar sein, damit die Endmontage nicht ins Stocken gerät, verweist Martin Gräb auf die Probleme, vor denen zahlreiche Unternehmen derzeit stehen: „Darum ist es in vielen Fällen bereits so, dass Mittelständler überhaupt nicht als Lieferanten der Industrie akzeptiert werden, wenn sie nicht auf eine entsprechende automatisierte Lagerlogistik zurückgreifen können, um die ständige Lieferbereitschaft zu garantieren.“
Emrich Welsing I redaktion@regiomanager.de

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Ausgabe 02/2020

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