Städtebau- förderprogramm

Velberter Innenstadt wird mit 3,88 Millionen Euro gefördert
Dirk-Lukrafka, Bürgermeister der Stadt Velbert
Dirk-Lukrafka, Bürgermeister der Stadt Velbert
Velbert ist aktuell eine von 185 Städten und Gemeinden in NRW, die mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm gefördert werden. Die Gesamtsumme der Fördermittel, die von der EU, dem Bund und dem Land NRW verteilt werden, beträgt rund 325 Millionen Euro. Auf die Projekte des Integrierten Handlungskonzepts zur Aktivierung der Innenstadt Velbert-Mitte entfällt dabei ein Anteil von 3,88 Millionen Euro. Dieses Geld wird für folgende Projekte eingesetzt: Den Umbau bzw. die Ergänzung der Villa Herminghaus zum Lernort Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum, die Umgestaltung des Europaplatzes, das Fassaden- und Wohnumfeldprogramm in den Jahren 2018 und 2019, den Verfügungsfonds für akteursgetragene Projekte sowie für den Tag der Städtebauförderung am 13. Mai 2017. Jedes Jahr werden im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms Stadtumbau West einzelne Projekte des Integrierten Handlungskonzepts zur Aktivierung der Innenstadt Velbert-Mitte beim Land NRW beantragt. Deren Umsetzung trägt nachhaltig zu einer Aufwertung der Innenstadt bei. Vor allem der Umzug des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums in die Villa Herminghaus und der geplante Anbau wird ein bedeutender Schritt sein, um das gesamte Quartier rund um das Forum Niederberg weiterzuentwickeln. Los geht es mit den diesjährigen Projekten, sobald die formale Bewilligung der Bezirksregierung Düsseldorf vorliegt.
Ausgabe 04/2017