Optimismus überwiegt

M&E erwartet stabile Gesamtentwicklung
Bernhard Mecking, Vorsitzender des AGV Metall Wuppertal/ Niederberg
Bernhard Mecking, Vorsitzender des AGV Metall Wuppertal/ Niederberg
Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Wuppertal und Niederberg sind optimistisch ins neue Jahr gestartet. Basis hierfür ist eine nach wie vor solide Geschäftslage mit einer überwiegend guten bis zufriedenstellenden Auftragsentwicklung. Die Ertragserwartungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert und die Zahl der Arbeitsplätze bleibt stabil. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Arbeitgeberverbandes der Metallindustrie von Wuppertal und Niederberg e.V., an der sich ein Viertel der Mitgliedsunternehmen beteiligt hat. Ihre derzeitige Geschäftslage bewerten 76 Prozent der Unternehmen als gut bis befriedigend. 65 Prozent gehen von einer gleichbleibend bis guten Entwicklung im nächsten halben Jahr aus. Ein gutes Drittel der Betriebe befürchtet keine Verbesserung ihrer derzeit schlechten Geschäftslage. Von einer Verbesserung bzw. gleichbleibend guten Auftragslage profitieren 62 Prozent der Betriebe. Damit hat sich die Auftragsentwicklung im Vergleich zu 2016 leicht verbessert. 71 Prozent der Metall- und Elektrobetriebe berichten rückblickend auf das Jahr 2016 von einer guten bis befriedigenden Ertragslage. Die Ertragserwartungen für 2017 sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich positiver. 95 Prozent gehen hier von einer Verbesserung (19 Prozent) bzw. gleichbleibend guten Entwicklung (76 Prozent) aus. Zwei Drittel der Unternehmen gehen von einem unveränderten Personalbestand in den nächsten sechs Monaten aus. Ein knappes Drittel will Neueinstellungen vornehmen. Vier Prozent planen Entlassungen. Die Investitionsbereitschaft ist höher als im Vorjahr. So kalkulieren 38 Prozent der Metall- und Elektrobetriebe mit steigenden Investitionsausgaben. 2016 hatten nur 18 Prozent eine Erhöhung der Investitionen geplant.
Ausgabe 02/2017