Gesundheit am Arbeitsplatz: Der Anti-Stress-Kalender

Stress ist im Job an der Tagesordnung. Dass schon kleine Veränderungen für mehr Entspannung sorgen, zeigt die Idee eines Mönchengladbacher Unternehmens.
Dreiviertel der deutschen Erwachsenen leiden unter Stress, so das Ergebnis einer groß angelegten Studie der Techniker Krankenkasse. Einer der Hauptauslöser: die Arbeit. Wachsende Anforderungen, Überbelastung, Leistungs- und Termindruck erschweren nicht nur den Berufsalltag, sondern machen nachweislich immer mehr Menschen krank. Wie gravierend die Auswirkungen sind, veranschaulicht die Langzeitstudie einer weiteren Krankenkasse: Im Laufe der vergangenen 20 Jahre hat sich die Zahl psychisch bedingter Fehltage mehr als verdreifacht und zeigt damit die auffälligste Veränderung im Gesamtvergleich aller Gründe für Arbeitsunfähigkeit, wie aus dem Psychoreport der DAK- Gesundheit hervorgeht. Derart alarmierenden Entwicklungen zum Trotz gilt mentale Gesundheit in vielen Unternehmen noch immer als Rand- oder gar Tabuthema, und das obwohl sich jeder zweite Beschäftigte als mäßig bis hoch Burn-out gefährdet einstuft. Sich um das seelische Wohlbefinden zu kümmern, hat längst nicht denselben Stellenwert in unserer Gesellschaft wie die Sorge um körperliche Gesundheit. Meldet sich ein Kollege mit grippalem Infekt krank, stößt das auf Verständnis, gibt er psychische Gründe für sein Fehlen an, bekommt er einen Stempel aufgedrückt und muss im schlimmsten Fall um seine weiteren Karrierechancen fürchten. Mentaler Gesundheit haftet ein Stigma an. In unserer Leistungsgesellschaft ist Entspannung so sehr verpönt, dass weit mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer trotz ihres Stresses überhaupt keine oder keine regelmäßigen Pausen mehr machen. Zwei Drittel der Beschäftigten haben sogar ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich krankmelden. Um diesem Missstand entgegenzuwirken, sollten Unternehmen deutlich stärker in das psychische Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter investieren und dieses Thema aus der Tabuzone befreien. Flexiblere Arbeitsmodelle, weniger Überstunden, realistische Zielvorgaben sind ein guter Anfang, damit Stress nach und nach reduziert werden kann – ebenso Sportangebote, Massagen, Entspannungskurse oder weitere Optionen, die den Beschäftigten die Möglichkeit bieten, einen Ausgleich zur Berufshektik zu finden. Eine ganz besondere Idee, um sein Team zu entlasten, hat sich der IT-Dienstleister implec einfallen lassen und einen Bürokalender rund um das Thema Achtsamkeit im Arbeitsalltag entwickelt. berufl_ICH heißt der Planer, der den Menschen am Arbeitsplatz in den Mittelpunkt stellt. Platz für Deadlines und Termine gibt es darin ganz bewusst nicht, dafür umso mehr Inspirationen, Konzepte und Denkanstöße zur persönlichen Entwicklung und für mehr Zufriedenheit. Den Mitarbeitern ein Hilfsmittel an die Hand zu geben, mit dem sie den Blick für die eigenen Bedürfnisse schärfen, Stresspotenziale schnell erkennen und reduzieren können, ist das Konzept des Planers, der auf den Prinzipien einer achtsamen Lebensführung basiert. Stetige Phasen der Achtsamkeit verändern nachweislich die Biochemie im Körper und die Hirnstruktur, sie lindern Ängste und Stress und sorgen für ein größeres Gefühl der Ausgeglichenheit. Für den Umgang mit Stress gut gewappnet zu sein – nach dem von Krisen und Unsicherheiten geprägten Jahr 2020 ist das wichtiger denn je. Um nicht nur das eigene Team, sondern möglichst viele Menschen für mehr Achtsamkeit am Arbeitsplatz zu sensibilisieren, hat implec den Bürokalender berufl_ICH so konzipiert, dass er von anderen Unternehmen problemlos in deren persönlichen Stil und Design übernommen werden kann. Ein hilfreicher Schritt auf dem Weg zu einem stressfreieren (Berufs-)Leben. Mehr Achtsamkeit im eigenen Unternehmen etablieren: Wissenswertes rund um den Planer berufl_ICH unter www.berufl-ich.de

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Ausgabe 05/2020

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