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Firmengründer und Geschäftsführer Kai Hofmann
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Elektro Kai Hofmann

Smart und mobil in die Elektro-Zukunft

Die Elektro Kai Hofmann GmbH aus Düsseldorf gehört zu den innovativsten Dienstleistern ihrer Branche. Für die qualitativ hochwertigen Arbeiten werden immer wieder neue Fachkräfte gesucht.



Smart Home oder Office, Videoüberwachung, Energieeffizienz, Elektromobilität: Die Welt der Elektroinstallateure ist seit einigen Jahren in Bewegung und das Berufsbild hat sich gewandelt. Die Elektro Kai Hofmann GmbH aus Düsseldorf stellt sich diesen Herausforderungen nicht nur, sie gehört zu den Vorreitern für moderne und innovative Ideen und Konzepte rund um Elektroinstallationen für Gebäude jeder Art.

„Abgesehen von den reinen Installationsarbeiten haben sich die Dienstleistungen rund um die Leitungssicherheit vervielfacht“, sagt Gründer und Geschäftsführer Kai Hofmann. Das sei zum einen den gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen für Gewerbebetriebe geschuldet, hänge zum anderen aber auch mit dem Bedarf für zukunftsgerichtete Technologien zusammen. So bringt beispielsweise der Umstieg auf E-Mobilität bisweilen nicht auf den ersten Blick ersichtliche Nachrüstungen mit sich. „Dabei müssen wir noch nicht einmal darüber nachdenken, was passiert, wenn plötzlich jeder zweite Privathaushalt in einer Siedlung eine Ladestation aufstellt“, sagt Hofmann. „Dafür nämlich sind die aktuellen Kabelnetze in der Regel nicht ausreichend.“ Das Problem sei zum Teil schon viel kleinteiliger. So konnte Hofmann erst vor wenigen Wochen bei zwei Kunden Messungen durchführen, die völlig unterschiedliche Ergebnisse zutage brachten. Zwei Wochen lang wird der Stromverbrauch der Unternehmen gemessen, um die Leistungsspitzen herauszufinden. Diese variieren nicht nur tageszeitabhängig, sondern auch saisonal. „Beim ersten Kunden haben wir einen Spitzenstrom von 95 Ampere gemessen. Sein Hausanschluss bot noch ausreichend Kapazität, um die gewünschte 22-KW-Ladestation aufzustellen und zu betreiben.“ Beim zweiten Betrieb sah das ganz anders aus. Hier war die Maximalauslastung bereits so nah an der Grenze der Leitungskapazität, dass die Netze die Mehrbelastung nicht mehr hergeben würden. „Es gibt inzwischen zahlreiche Unternehmen, die sich dem Thema E-Mobilität aktiv stellen wollen. Sie sind sich oftmals aber nicht darüber im Klaren, dass eine einzelne Ladestation oder Wall-Box für die Aufladung von E-Mobilen den ganzen Betrieb lahmlegen könnte.“

Prüfungen nach DGUV-V3

Eine andere Art von Messungen hat für Kai Hofmann und seine Mitarbeiter ebenfalls zugenommen: Gewerbebetriebe müssen ihre „ortsfesten und ortsveränderlichen Verbraucher“ gemäß Vorschrift der DGUV-V3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) regelmäßig überprüfen lassen. Der Turnus der Prüfungen richtet sich dabei nach Art und Einsatzmöglichkeit der Elektrogeräte und reicht von Bürobeleuchtung bis hin zum Stromaggregat auf der Baustelle. Teilweise sind Prüfsiegel alle zwei Jahre, teilweise im halbjährlichen Modus anzubringen. „Es gibt aber auch Gerätschaften, wie zum Beispiel Stromkästen zur Versorgung von Baustellen, die wir monatlich prüfen.“ Gerade hier können schnell und im Tagesbetrieb unbemerkt Gefahrenquellen entstehen, die einer Behebung bedürfen – und sei es nur der Austausch einer Kabeltrommel mit defekten Schutzabdeckungen.

Smarte Sicherheit

Abgesehen von der technischen Kompetenz zur Qualitätssicherung an Stromquellen und Verbrauchern hat für Elektro Kai Hofmann die Nachrüstung von Sicherheitstechnik von Smart-Home-Technologie stark zugenommen. „Der Bedarf auch bei Privatkunden, die eigene Umgebung sicherer zu gestalten, ist gestiegen. Wir installieren immer mehr Anlagen zur Videoüberwachung, auch Smart Home wird vor allem unter Sicherheitsaspekten gesehen.“ In einer Umfrage wurde festgestellt, dass 70 Prozent der Verbraucher genau diesen Aspekt mit der Einrichtung von Smart-Home-Technologie in Verbindung bringen. Energieeinsparung und Komfort spielten untergeordnete Rollen – sind aus technischer Sicht aber ebenso bedeutsam. Bis zu 30 Prozent der Stromkosten können beispielsweise allein durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung in Verbindung mit einer „intelligenten“ Steuerung gespart werden. Alles problemlos auch über Apps auf dem Smartphone oder Tablet regelbar. „Auch wenn die Investitionskosten für eine Umrüstung auf den ersten Blick hoch scheinen, so zahlt sich das mittelfristig mehrfach aus: wirtschaftlich, ökologisch und durch biodynamisches Licht für die Mitarbeiter auch gesundheitlich.“ Im gewerblichen Bereich sind die Anlagen zur Videoüberwachung etwas größer, außerdem kommt hier das Segment der Brandmeldeanlagen hinzu. So konnte Hofmann bereits die Videoüberwachung für die weitläufige Anlage einer Gießerei optimieren und die Leichtathletik-Halle an Düsseldorfs großem Sportstadion komplett neu ausstatten. Klar, dass auch diese Anlagen über Apps direkte Meldung an die vorgesehenen Nutzer geben.

Zur Verdeutlichung der Möglichkeiten in der Elektrobranche verfügt Kai Hofmann am Unternehmensstandort in der Waagenstraße über einen eignen Showroom. Darüber hinaus erzählt Hofmann von dem erst kürzlich neu erstellten Innungs-Showroom in der Münsterstraße. „Hier wurden Smart-Home-Optionen noch moderner aufgebaut und dargestellt“, sagt Hofmann. „Dort wird deutlich, wie diese neuen Technologien in Zukunft auch die Möglichkeiten für ein langes selbstbestimmten Leben in neue Dimensionen führen.“ Sprachsteuerung, Digitalstrommodule und Endgeräte „kommunizieren“ über Kabel und Wireless Lan optimal miteinander und können so nicht nur für Menschen mit Einschränkungen zu wichtigen Helfern werden.

„Bei allen unseren Produkten und Dienstleistungen arbeiten wir mit etablierten Herstellern und Fachpartnern wie Gira, Siedle, Hager, Digitalstrom oder Mobotix zusammen, die mit uns gemeinsam für ausgezeichnete Qualität sorgen.“ So sei sichergestellt, dass auch in zehn Jahren noch passende Ersatzteile für die Gerätschaften und Anlagen vorrätig sind.

Die hohe Kompetenz und Spezialisierung rund um aufwändige Elektroinstallationen hat im Laufe der Zeit auch dafür gesorgt, dass Partnerunternehmen Kai Hofmann und seine Teams immer öfter mit Sonderbau-Bedarf beauftragen. Derzeit entsteht auf dem Gelände im Düsseldorfer Süden beispielsweise eine aufwändige LED-Wand für ein großes Industrieunternehmen in der Landeshauptstadt.

Fachkräfte werden benötigt

Für alle diese und noch viele weitere innovative Angebote benötigt ein Unternehmen wie die Elektro Kai Hofmann GmbH gut ausgebildete Fachkräfte. Dafür sorgt Hofmann regelmäßig durch interne Schulungen, doch das alleine reicht nicht mehr aus. „Wir sind permanent auf der Suche nach neuen, hoch qualifizierten Mitarbeitern“, sagt er. „Die müssen natürlich auch Willens und in der Lage sein, die moderne Ausrichtung unseres Unternehmens mitzugehen und Weiterentwicklungen nicht nur aufzunehmen, sondern selbst mit voranzutreiben.“ Der Mitarbeiterstamm liegt im Durchschnitt bei 15, darunter auch Auszubildende im kaufmännischen und technischen Bereich. „Selbstverständlich bin ich mir der Aufgabe als Ausbilder nicht nur für den Eigenbedarf sehr bewusst. Darum verfolgen wir intensiv die Förderung des Nachwuchses.“ Und das macht Hofmann auch in seiner Rolle innerhalb der Düsseldorfer Innung. Ein Problem sei allerdings, dass sich viele junge Menschen nicht mehr im Elektroberuf ausbilden lassen, um darin auch lange zu bleiben. „Häufig dient unsere Grundausbildung als Sprungbrett für weitere berufliche Entwicklungen, was den Fachkräftemangel in der Branche zusätzlich belastet.“ Inzwischen kommen die Mitarbeiter bei Elektro Kai Hofmann aus dem gesamten Umland. „Der reine Fahrweg zu uns nach Düsseldorf scheint keine Rolle mehr zu spielen, das war vor einigen Jahren durchaus noch anders.“ Gleichzeitig sorgt das aber auch dafür, dass die Teams leistungswillig und hoch motiviert zur Arbeit kommen – für Neu-Mitarbeiter ein nicht zu unterschätzender Aspekt. „Die Struktur für eine umfangreiche Erweiterung des Teams ist da“, sagt Hofmann.

INFO

E-Mobilität in der eigenen Anwendung

Kai Hofmann würde gerne auch seinen eigenen Fuhrpark mit Elektromobilen ausstatten. „Wir haben allerdings das für uns passende Fahrzeug noch nicht gefunden“, sagt der Innovationstreiber. Kunden können ihre E-Fahrzeuge aber über eine Wall-Box bereits aufladen. Und zumindest elektrobetriebene Zweiräder hat Kai Hofmann bereits im eigenen Fundus – darunter ein dem historischem Vorbild nachempfundenes Motorrad aus den Niederlanden.

Schulungsraum für die Region

Der moderne Schulungsraum im Obergeschoss findet inzwischen auch extern großen Anklang. Maximal 80 Personen finden hier Platz. Geschätzt wird dabei nicht nur der technische Standard, sondern auch die Parkmöglichkeiten vor der ehemaligen Industriehalle. Regelmäßig lädt Kai Hofmann hierhin auch Hersteller ein, um vor eigenen Mitarbeitern und Branchenkollegen über Neuerungen technischer und rechtlicher Art zu referieren. Gut möglich dass hier schon bald auch das Thema Datenschutz seinen Platz findet; die Europäische Datenschutzverordnung gäbe jedenfalls ausreichend Anlass dazu. Nicht nur bezogen auf betriebsinterne Abläufe, sondern auch im Hinblick auf manche Produkte und Dienstleistungen der Branche.

Ausgabe 10/2017