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Nils Crasselt, Lambert T. Koch, Conny Antoni, Gunther Wölfges, Josef Beutelmann , Ralf Putsch, Markus Doumet, Rainer Wieland, Felix Frei, Götz W. Werner, André Betzer und Kai Seiler (v.l.) Foto: Sylvie Doumet

Neues Forschungsinstitut eingeweiht

Institut Wifop der Bergischen Universität soll Brücken bauen



Bei der Eröffnungsveranstaltung mit dem Schwerpunkt „Arbeit 4.0“ am 14. Februar fiel der offizielle Startschuss für das Wuppertaler Institut für Unternehmensforschung und Organisationspsychologie, kurz: Wifop. Es ist das 45. Forschungsinstitut der Bergischen Universität. „Aufgabe des Wifop ist es, Brücken zu bauen“, erklärte Professor Nils Crasselt, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, „zwischen den Disziplinen, in die Region hinein und auch über Generationen hinweg.“ Im Vordergrund stehen dabei laut Crasselt zwei Forschungsfelder: die gesundheitsförderliche und ökonomisch erfolgreiche Gestaltung von Arbeit sowie die empirische Finanzmarktforschung mit Fokus auf Unternehmensfinanzierung und Corporate Governance. Das Bild der Brücke spielte auch bei der Darstellung von Zielen, Visionen und Aktivitäten des neuen Instituts eine Rolle. So stellte Professor Wieland heraus, dass sich die gemeinsame Forschung künftig sowohl um das menschliche Verhalten, als auch um das Denken und Fühlen drehen werde, das für dieses Verhalten verantwortlich sei. Die Integration von Psychologie und Wirtschaftswissenschaft lasse sich dabei am treffendsten mit dem Begriff „Psycho-Ökonomie“ umschreiben. Professor André Betzer präsentierte gemeinsam mit Junior-Professor Markus Doumet, der ebenfalls im Vorstand des neuen Instituts sitzt, ein erstes Projekt mit direkter Anbindung an die Region: das regionale Konjunkturbarometer. Dahinter verbirgt sich eine regelmäßige Online-Befragung mit dem Ziel, die wirtschaftliche Lage und Entwicklung im Bergischen Städtedreieck abzubilden. Die anschließenden Vorträge beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten der Arbeitsgestaltung. So ging Professor Wieland beispielsweise der Frage nach, warum die Arbeit der Zukunft die (Arbeits-)Psychologie brauche.

Ausgabe 02/2018