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Für seine Kunden entwickelt Pahlke Fördertechnik seit 1975 leistungsfähige Lösungen
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Pahlke Fördertechnik

Mehr als Stapler

Als Tochter des europäischen Marktführers Linde Material Handling betreut Pahlke Fördertechnik ein Vertriebsgebiet von Düsseldorf bis Iserlohn. Dabei entwickelt sich das Traditionsunternehmen immer mehr vom Händler zum Systemanbieter.



Die Klaus Pahlke GmbH & Co. Fördertechnik KG mit Sitz in Haan kann auf über 40 Jahre Erfahrung als Linde Vertragshändler zurückblicken. Die Kunden werden in einem Vertriebsgebiet betreut, das sich von Iserlohn bis Düsseldorf erstreckt. Ein kompetentes Team aus Vertrieb, Verwaltung und Service sorgt für eine optimale Kundennähe und Betreuung.

Lösungen für die Intralogistik

Transportieren, Lagern, Kommissionieren und Stapeln - das sind die wesentlichen Anwendungsbereiche der Linde-Produkte, die zum großen Teil individuell auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten werden. Für seine Kunden entwickelt Pahlke Fördertechnik leistungsfähige Lösungen für jeden Anwendungsfall von Warenumschlag über Produktion bis hin zur kompletten Intralogistik. Das Angebot umfasst Stapler mit Elektroantrieb oder Verbrennungsmotor, Schlepper, Kommissionierer, spezialisierte Lagertechnikgeräte, Software für das Flottenmanagement, Automatisierungslösungen, Fahrerassistenzsysteme, Finanzierungsangebote sowie Dienstleistungen rund um den Stapler und die Ausbildung der Bediener.

Passgenaue Möglichkeiten

„Unser traditionelles Geschäft sind Gabelstapler mit Dieselantrieb“, erklärt Pahlke Geschäftsführer Matthias Vorbeck. „Hier punkten Linde-Produkte vor allem durch Kraft und Effizienz. Kunden, die größere Flächen zu bedienen haben und Güter sowohl drinnen als auch draußen transportieren müssen, entscheiden sich seit Jahren gerne für unsere V-Stapler.“ Dabei reicht die Bandbreite der Linde Stapler mit Verbrennungsmotoren von Modellen mit 1,4 bis 8 Tonnen Tragfähigkeit. Im Schwerlastbereich können sogar Lasten von 32 Tonnen bewegt werden. „Solche Schwerlaststapler haben dann überwiegend auch Extra-Features wie ein Panzerglasdach zum Schutz gegen herabfallende Gegenstände und ein sichtoptimiertes Gegengewicht. Eine optimale Rundumsicht ist für alle Stapler im Außenbetrieb selbstverständlich.“

Energieeffizienz und saubere Antriebe werden bei Linde grundsätzlich großgeschrieben, sodass die Modelle mit Dieselantrieb durch sehr geringe Verbrauchswerte und eine perfekte Abgasreinigung überzeugen. Ergänzend hat Linde seit vielen Jahren auch V-Stapler mit Treibgas im Sortiment. Ein weiteres, wachsendes Produktsegment sind die Linde Elektrostapler, die für leichte bis mittlere Lasten konzipiert wurden und unter anderem durch die Möglichkeit, ihre Batterien sehr schnell zu wechseln, überzeugen. Ein neues Projekt des deutschen Logistikspezialisten ist die Lithium-Ionen-Technologie. Sie hat sich im Alltag – etwa in Smartphones oder Akku-Bohrmaschinen – bewährt und bringt bei Staplern viele Vorteile mit sich. „Lithium-Ionen-Batterien sind wartungsfrei, leicht zu reinigen und auch in kurzen Arbeitspausen aufladbar. Das erhöht die Verfügbarkeit der Fahrzeuge bei intensiven Anwendungen wie dem Mehrschichtbetrieb“, erläutert Vorbeck. Fast ausschließlich elektrisch angetrieben sind Linde Flurförderzeuge für den Einsatz innerhalb von Hallen. Je nach Hallengröße und spezifischen Anforderungen kommen hier Nieder-, Hochhubwagen und Kommissionierer oder Schubmaststapler zum Einsatz. Zusätzlich gibt es Fahrzeuge speziell für den Einsatz in besonders schmalen Gängen.

In der Halle gelten eigene Gesetze

„Die Anforderungen für Hallenfahrzeuge weichen notwendigerweise erheblich von denen für den Außeneinsatz ab. Hier kommt es unter anderem auf enge Kurvenradien und die Möglichkeit an, Lasten problemlos auch in schmalen Gängen zu handhaben. Ein wichtiges Kriterium ist natürlich auch die Hallenfläche. Je größer die zu bewältigenden Entfernungen, desto mehr Performance benötigt das Fahrzeug“, so Matthias Vorbeck. Nicht abweichen darf der hohe Sicherheitsstandard aller Typen von Flurförderzeugen. „Es muss sichergestellt werden, dass Unfälle so weit irgendwie möglich ausgeschlossen werden“, unterstreicht Vorbeck. „So verhindern zum Beispiel moderne Sensoren, dass Stapler mit angehobener Last und zu hoher Geschwindigkeit in die Kurve fahren, was zum Umkippen führen könnte.“ Durch verschiedene Technologien wird der Umgebung angezeigt, wenn sich ein Fahrzeug nähert. Bei manchen Modellen zeigt zum Beispiel ein Warnton an, wenn ein Stapler rückwärtsfährt. Eine innovative Lösung ist der sogenannte Blue Spot. Hier projiziert der fahrende Stapler einen blauen Lichtpunkt einige Meter vor sich auf den Boden, wodurch die Warnung auch optisch erfolgen kann. Das Thema Sicherheit spielt bei Pahlke in allen Bereichen eine wichtige Rolle. „Unser Service reicht von Fahrerschulungen über Sicherheitsunterweisungen bis hin zu maßgeschneiderten Sicherheitskonzepten“, schildert Vorbeck. Pahlke beschäftigt sogar eigene Fachkräfte für das Thema Arbeitssicherheit, die bei Bedarf die Situation beim Kunden vor Ort analysieren und eine entsprechende ganzheitliche Sicherheitslösung entwickeln.

Vom Händler zum Systemanbieter

Inzwischen werden bei Pahlke neben Handel und Service immer häufiger komplette Logistiklösungen angefragt. „So haben wir derzeit Kunden aus der Lebensmittellogistik, für die wir eine Systemlösung inklusive Software und Neukonzeption des Hallenlayouts konzipieren“, berichtet Matthias Vorbeck. „Bei einem dieser Unternehmen, das unter anderem große Gastronomiebetriebe und Krankenhäuser beliefert, kommt es weniger auf Geschwindigkeit an, sondern auf die möglichst hundertprozentige ‚Picktreue‘. Das heißt, unser System soll dafür sorgen, dass die richtigen Produkte in der richtigen Menge und Reihenfolge zu einem Paket gepackt werden. Denn gerade für einen Gastronom wäre es fatal, wenn ein Bestandteil für ein geplantes Menü fehlen sollte. Genauso wenig sollte die Weinkiste auf den Eierkarton gestellt werden. Ein Lösungsansatz war hier, aufgenommene Produkte so präzise wie möglich zu wiegen, und vorher in einem Programm festzulegen, welche Waren in welcher Reihenfolge gepackt werden sollen.“

Um solche komplexen Fragestellungen lösen zu können, hat sich die Firma Pahlke vom klassischen Handels- und Serviceunternehmen zum Anbieter ganzheitlicher Materialflusslösungen entwickelt. So werden gemeinsam mit Kooperationspartnern speziell auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte ERP-Programmierungen durchgeführt. Ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft der Intralogistik sind vollautomatisierte Flurfördersysteme. „Nach dem heutigen Stand der Technik funktionieren diese automatisierten Logistikanlagen ohne fest eingebaute Installation, wie Leitdrähte im Hallenboden. Die Fahrzeuge bewegen sich mittels präziser Sensoren im Raum. Dadurch wird ein hohes Maß an Flexibilität für die Betriebsabläufe gewährleistet“, berichtet Matthias Vorbeck.

Im Wachstum

Bei aller „Zukunftsmusik“ ist das klassische Staplergeschäft aber immer noch das Kernstück des Haaner Unternehmens, verdeutlicht der Pahlke Geschäftsführer. „Vertrieb, Leasing, Vermietung von Flurförderzeugen sowie der Gebrauchtmarkt machen bestimmt 90 Prozent unseres Umsatzes aus. Für kleinere Betriebe ist die Miete aufgrund der flexiblen Nutzung häufig eine hervorragende Lösung.“ Insgesamt ist für das laufende Jahr ein Umsatz in Höhe von 35 Millionen Euro geplant. Die Anzahl der Mitarbeiter liegt derzeit bei 115. Davon sind nach wie vor die meisten Techniker und Kundendienstmitarbeiter. Dazu kommen sieben gebietsverantwortliche Verkaufsberater sowie Fachberater für Lagerlogistik und Betreuer der Key-Account-Kunden. Genau wie im Außenverhältnis sind die Verkaufsgebiete innerhalb des Unternehmens festgelegt, sodass jeder Kunde immer seinen festen Ansprechpartner hat.

Flurförderzeuge mit Rundum-Service

Ein sehr wichtiger Teil des Geschäfts ist für Pahlke auch der Service inklusive Wartungen und Reparaturen, wozu natürlich auch der Handel mit Ersatzteilen gehört. „Die Servicefahrzeuge unserer rund 50 Techniker sind alle mit den entsprechenden Ersatzteilen und Werkzeugen ausgestattet. Die Techniker müssen keine weiten Wege bis zu ihren Kunden zurücklegen. Eine solch hohe Verfügbarkeit schaffen nur die wenigsten Anbieter“, ist sich Vorbeck sicher. Alle benötigten Ersatzteile bekommt der Servicetechniker innerhalb von 24 Stunden direkt in seinen Wagen geliefert. Somit trägt Pahlke dazu bei, dass die Ausfallzeiten von Maschinen beim Kunden möglichst gering gehalten werden. Zudem steht optional ein 24/7-Notdienst rund um die Uhr parat. Wie bei anderen Fahrzeugen auch, beinhalten Flurförderzeuge immer mehr Elektronik, sodass Fehler häufig per PC-Diagnose festgestellt werden müssen.

Aus- und Weiterbildung haben große Bedeutung

Auch für die bereits bei Pahlke beschäftigten Mitarbeiter gewinnt das Thema Weiterbildung immer mehr an Bedeutung. „Früher haben Kfz-Mechaniker beispielsweise nur eine Ausbildung für Fahrzeugelektronik bis 40 Volt bekommen. Inzwischen haben unsere Fahrzeugsysteme 24, 48 oder sogar 80 Volt“, so Vorbeck. „Unsere Servicetechniker erlangen in regelmäßigen Fortbildungen die nötige Qualifikation, um etwa an diesen Systemen arbeiten zu können. Und die Technik wird zukünftig sicher nicht stehen bleiben. Also bleibt Weiterbildung auf jeden Fall ein wichtiges Thema.“ Pahlke bildet zudem auch den Nachwuchs aus – im technischen Bereich als Kfz-Mechatroniker und im kaufmännischen Bereich als Groß- und Außenhandelskaufmann, aber auch in dualen Studiengängen.

High-Tech und regionale Bindung

Matthias Vorbeck ist seit 2011 als Geschäftsführer für das Unternehmen verantwortlich. Der gebürtige Hamburger bewegt sich seit Jahrzehnten in der Welt der Flurförderzeuge. „Ich sehe Pahlke als Unternehmen, das Hightech mit Bodenständigkeit verbindet“, beschreibt Matthias Vorbeck. „Aufgrund unserer regionalen Ausrichtung haben wir langjährige Kundenbeziehungen und auch ich als Geschäftsführer kenne sehr viele Kunden persönlich. Das ist eine solide Basis für unseren zukünftigen
Erfolg!“ Michael Otterbein | redaktion@rhein-wupper-manager.de

Ausgabe 04/2018