Grohage versorgt mittelständische Unternehmen

Deutschlands älteste Lebensmittel-Einkaufsgenossenschaft versorgt ihre Mitglieder mit über 18.000 Artikeln.
Die Grohage e. G. bietet ihren Mitgliedern Nachhaltigkeit, Schnelligkeit, Qualität und Service-Leistungen
Die Grohage e. G. bietet ihren Mitgliedern Nachhaltigkeit, Schnelligkeit, Qualität und Service-Leistungen
Sie ist Deutschlands älteste Lebensmitteleinkaufsgenossenschaft: die Grohage Einkaufs- und Importgemeinschaft eG in Düsseldorf. 1951 gegründet, zählt sie heute zu den führenden mittelständischen Anbietern für Großverbraucher und deckt mit über 18.000 Artikeln nahezu jede Warengruppe ab – von der Artischocke bis zum Zimt, vom Frischeprodukt bis zur Tiefkühlkost. „Wir stehen seit der Gründung für Regionalität und liegen damit seit  65 Jahren im Trend“, sagt Axel Burg, geschäftsführender Vorstand der Grohage e. G.
So stammen die Artikel rund um Milchprodukte von deutschen Molkereien, die ihre Milch von Landwirten aus der Region verarbeiten. „Unser Ziel ist es, unseren Mitgliedern ein nachhaltiges Angebot zu bieten. Gleichzeitig stärken wir damit die Produzenten aus den jeweiligen Regionen.“ Dabei gelingt es der Genossenschaft immer wieder, hochwertige Lebensmittel zu vernünftigen Preisen anzubieten. Die über 270 Lieferanten profitieren ihrerseits von der starken Gemeinschaft: „Wir führen auch Produzenten zusammen, die dann völlig neue Produkte kreieren.“ Die Genossenschaft vermittelte beispielsweise einen deutschen Speisesalzproduzenten mit einem Wursthersteller. Zusätzlich entwickelt die Grohage e. G. auch Eigenmarken, die sie einer strengen Kontrolle unterzieht. So liefern zertifizierte Imker den Honig für das Grohage-Produkt. Für die Eigenmarke des italienischen Olivenöls verwendet die Genossenschaft ausschließlich italienische Taggiasca-Oliven. Zu den nachhaltigen Produkten zählt Burg auch das Frittierfett, das ohne Palmöl auskommt: „In der Anschaffung ist das etwas teurer. Aber dafür kann es länger verwendet werden, wie entsprechende Messungen gezeigt haben. Am Ende ist es damit sogar günstiger.“

Hochwertige Eigenmarken


Die Liste der qualitativen Eigenmarken ist damit längst nicht beendet – sie reicht vom Ketchup mit 75 Prozent Tomatenanteil bis hin zu Gewürzmischungen mit einem sehr geringen Salzanteil. Eine eigens entwickelte Datenbank listet für die Mitglieder sämtliche Inhaltsstoffe der Produkte auf, die die Genossenschaft anbietet. Eine enge Zusammenarbeit pflegt die Genossenschaft auch mit dem deutschen Bekleidungshersteller Trigema, „der unter anderem hochwertige Berufsbekleidung herstellt“, so Burg. Die Mitglieder der Grohage e. G. liefern in den Bereichen Hotel, Gastronomie, Alten -und Pflegeheime, Krankenhäuser, Werkskantinen und Caterer. Als Dienstleister bietet die Genossenschaft ihren Mitgliedern weitere Serviceleistungen an. So erstellt sie professionelle Webseiten inklusive Einbindung der Datenbank. In der Schulungsakademie stehen relevante Weiterbildungen auf dem Programm. „Damit auch die kommenden Generationen frühzeitig in unseren starken Verbund einbezogen werden, haben wir den Grohage Juniors Club ins Leben gerufen“, erklärt Burg. Die Unternehmenslenker von Morgen tauschen Erfahrungen aus und diskutieren aktuelle Branchenthemen. Der Juniors Club sorgt für frische Ideen und soll die Nachfolge von Unternehmen stärken. Bei der Nachwuchsförderung aus den eigenen Reihen geht die Genossenschaft mit gutem Beispiel voran. „Wir fördern gern Mitarbeiterkinder“, betont Burg: Sein Stiefsohn ist nach einer externen Ausbildung inzwischen in die Genossenschaft eingestiegen. „Allerdings erwarten wir von ihnen auch die entsprechenden Leistungen.“ Doch damit nicht genug: Die Genossenschaft will vorhandenes Wissen und langjährige Erfahrungen dem Nachwuchs oder neuen Mitgliedern auf Wunsch zur Verfügung stellen. Dafür gründete sie den Senior Club. Die ehemaligen Geschäftsführer und Unternehmensleiter kennen sich in der Branche aus und können wertvollen Rat geben oder aber Kontakte knüpfen. „Damit bieten wir unseren Mitgliedern auf Wunsch ein Rundum-Sorglos-Paket“, so Burg.
Ausgabe 06/2016