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Spektakuläres Hochschulgebäude mit Strahlkraft: das Tor zum RWTH Campus Melaten in Aachen Foto: Lothar Wels
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Unternehmensgruppe Frauenrath

Frauenrath entwickelt, baut, betreibt

Viele Gesichter, eine starke Gruppe: Die Unternehmensgruppe Frauenrath ist eine innovative Komplettanbieterin rund ums Bauen mit einem breiten Angebotsspektrum.



In diesem Jahr hat die Unternehmensgruppe Frauenrath ihren 150sten Geburtstag gefeiert. Aus dem einst reinen Straßenbauunternehmen ist inzwischen ein moderner, innovativer Komplettanbieter rund ums Bauen geworden. Frauenrath, das sind heute sieben Unternehmen an zwei Standorten, mehrere Beteiligungen und ein geballtes Spektrum an Bau- und Dienstleistungen sowie an Kompetenz und Erfahrung. Rund 30 Betreiber- und Projektgesellschaften gehören zudem zur Gruppe und Frauenrath ist immer wieder in zahlreichen Arbeitsgemeinschaften gefordert.

Die Unternehmensgruppe Frauenrath sieht sich nicht nur als Entwicklerin, Bauausführende und Betreiberin, sondern auch als umweltbewusste Dienstleisterin. „Wir wachsen mit den Herausforderungen, die an uns gestellt werden“, betonen die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Gereon und Jörg Frauenrath. „420 engagierte, topqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Lust auf Leistung. Dabei lautet unsere Devise nicht ,Wachstum um jeden Preis‘; vielmehr geht es uns um die Zusammengehörigkeit und das sinnvolle Miteinander unter dem Dach einer starken Unternehmensgruppe.“

Wachstum mit Augenmaß

Was im Jahr 1868 mit einem kleinen Pflasterbetrieb bei Heinsberg beginnt, hat sich in fünf Generationen zu einem versierten Allrounder rund ums Bauen an den beiden Standorten in Heinsberg und im sächsischen Großröhrsdorf entwickelt. Die Geschichte der Unternehmensgruppe Frauenrath verbindet drei Jahrhunderte, zieht sich durch bewegte Zeiten und umspannt Konjunkturen, Krisen und Kriege: Es werden zahlreiche Herausforderungen gemeistert, Chancen ergriffen und manches Mal müssen Umwege eingeschlagen werden. „Doch die Unternehmensgruppe Frauenrath“, so Gereon und Jörg Frauenrath, „hat ihre Zukunft stets selbst in die Hand genommen. Wir haben diversifiziert, uns breit aufgestellt und dabei in allen Zeiten immer fest zusammengestanden. Dadurch sind wir besser und stärker geworden. Und vor allem: Wir sind all die Jahre hindurch ein Familienunternehmen geblieben.“

Der Straßenbau bildet lange Zeit das Kerngeschäft der Gruppe, seit den 1980er-Jahren jedoch wird vorausschauend diversifiziert. Zunächst gelingt der Einstieg in das Recycling- und Abbruchgeschäft und in den Landschaftsbau. Nach der deutschen Wiedervereinigung zieht es Frauenrath dann in die neuen Bundesländer; der Standort im sächsischen Großröhrsdorf wird 1992 gegründet, entwickelt sich ausgesprochen dynamisch und bietet heute mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein ähnlich breites Angebot an Bau- und Dienstleistungen wie in Heinsberg.

In den 1990er-Jahren wird das Leistungsspektrum um den Hoch- und Schlüsselfertigbau entscheidend erweitert, erste Projektentwicklungen und PPP-Maßnahmen werden umgesetzt und ergänzen seitdem das Kerngeschäft der Gruppe. Im Jahr 2000 wird außerdem die Kultur- und Sozialstiftung A. Frauenrath ins Leben gerufen, die sich seitdem in zahlreichen Projekten engagiert. Darüber hinaus verstärkt Frauenrath sein ökologisches Engagement. Als Betreiberin von Windkraft- und Photovoltaikanlagen treibt die Unternehmensgruppe seit fast 30 Jahren die Nutzung regenerativer Energien voran und leistet einen nachhaltigen Beitrag zu mehr Umweltschutz und zur Schonung unserer wertvollen Ressourcen.

Komplettanbieter rund ums Bauen

Als familiengeführter Komplettanbieter rund ums Bauen mit 150 Jahren Tradition zählt Frauenrath zu den führenden mittelständischen Bauunternehmen im Rheinland und in Sachsen. Die Gruppe vereint zahlreiche Gewerke unter einem Dach und ist überregional im Einsatz. Ob Projektentwicklung, schlüsselfertiger Hochbau oder Facility Management, ob Verkehrswege, Erdbau oder Kanalbau, ob Landschaftsbau, Recycling oder Abbruch: Frauenrath entwickelt, baut, betreibt und bietet eine enorme Vielfalt an Bau- und Dienstleistungen aus einer Hand für den gesamten Lebenszyklus: kompetent und partnerschaftlich, flexibel und innovativ.

Umgesetzt werden kleinere und große Bauvorhaben, wie z. B. die komplette Erschließung eines Umsiedlungsstandortes in Erkelenz für fast 1.700 Menschen, der Ausbau eines 6,2 Kilometer langen Streckenabschnitts der A57 bei Kaarst, die Fertigstellung der exklusiven Außenanlagen des Andreasquartiers in Düsseldorf sowie die Errichtung eines ganzen Wohnquartiers mit 260 Wohnungen in Bonn-Bad Godesberg oder eines spektakulären Hochschulgebäudes auf dem RWTH Campus Melaten in Aachen.

Das Tor zum RWTH Campus Melaten

Im Juni 2016 hat Frauenrath mit der offiziellen Grundsteinlegung den Startschuss für das beeindruckende Auftaktgebäude im Cluster Biomedizintechnik auf dem RWTH Campus Melaten gegeben. Mit insgesamt 19 Forschungsclustern auf einer Gesamtfläche von 800.000 Quadratmetern wird in Aachen in den nächsten Jahren eine der größten technologieorientierten Forschungslandschaften Europas entstehen. Das Campus-Tor ist Bestandteil dieses groß angelegten Ausbaus und unterstreicht selbstbewusst den Anspruch der Hochschule, auch in Zukunft eine der weltweit führenden Technischen Universitäten zu bleiben.

Durch eine Architektur mit besonderer Strahlkraft ist das erste Investorengebäude im Cluster Biomedizintechnik zu einem echten Leuchtturmprojekt geworden. Frauenrath hat das innovative Lehr- und Weiterbildungsgebäude (LWG) der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen mit einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro errichtet. Entstanden ist ein ebenso eleganter wie eindrucksvoller Kubus mit einer Seitenlänge von circa 30 Metern, der vor allem der Ausbildung von Studierenden sowie der Weiterbildung von Ärzten und medizinischem Personal dient. Der Gebäudekomplex beheimatet auf einem unterirdischen und sieben oberirdischen Geschossen und rund 7.500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche neben zahlreichen Büro-, Seminar- und Veranstaltungsräumen auch ein Lernkrankenhaus für die medizinische Aus- und Weiterbildung.

Das Äußere des rund 20 Meter hohen Solitärs besteht kopfseitig aus großzügigen Glasflächen und ist an den Giebelseiten mit einer filigranen, transparenten Haut aus einem metallisch-glänzenden Edelstahlgewebe überzogen, ähnlich den medizinischen Hightech-Materialien, die auch in der modernen Biomedizintechnik eingesetzt werden. Die Architektur greift damit sowohl ästhetisch als auch funktional die innovativen Forschungsinhalte des Clusters auf. Ein besonderes Highlight stellt das vollverglaste, lichtdurchflutete Atrium im Herzen des inversen u-förmigen Gebäudes dar: Schon von außen sichtbar sind die Brücken, Galerien sowie quer gespannten Seminarräume und Lern- und Erholungslounges. Der außergewöhnliche Raumeindruck kreiert eine besondere Atmosphäre und steht für Offenheit und Transparenz, für Kommunikation und Interdisziplinarität.

Ausgabe 07/2018