Experten für die lupenreine Entsorgung

bartz Containerdienst ist spezialisiert auf Abfallentsorgung und Straßenreinigung. Selbst schwierige Aufgaben meistert das Familienunternehmen ebenso flexibel wie zuverlässig.
(v.l.) Betriebsleiter Peter Schagen mit den beiden 
Geschäftsführern Nadine Bartz-Jetzki und Hans-Peter Bartz
(v.l.) Betriebsleiter Peter Schagen mit den beiden Geschäftsführern Nadine Bartz-Jetzki und Hans-Peter Bartz
Als Hans-Peter Bartz 1976 seinen Einmannbetrieb gründete, konnte er sich kaum vorstellen, dass er alle 2.500 Quadratmeter seines Firmengeländes tatsächlich jemals benötigen würde – 40 Jahre später zählt die bartz Containerdienst GmbH zu den größten Entsorgungsunternehmen der Rhein-Wupper-Region und platzt mit 52 Mitarbeitern, 40 Fahrzeugen und 350 Containern aus allen Nähten. „Eine Betriebserweiterung ist deshalb schon beschlossene Sache“, sagt der Seniorchef. „Bald starten wir mit dem Bau eines neuen Betriebes auf einem 10.000 Quadratmeter großen Areal direkt an der A46.“ Dort soll dann das ohnehin schon breite Leistungsspektrum weiter ausgebaut werden.
Anfangs spezialisierte sich bartz als reines Entsorgungsunternehmen auf das Einsammeln und Befördern von Abfall. „Damals brachte man den Müll einfach zur Deponie“, erinnert sich Hans-Peter Bartz. Im Laufe der Jahre habe sich die Branche insbesondere durch Gesetze und Verordnungen stark verändert. „Als die Mülltrennung in Deutschland gesetzlich festgelegt wurde, haben wir große Abfallmengen verloren.“ Um diesen Schwund aufzufangen, baute das Team 1992 den Geschäftsbereich „Straßenreinigung“ auf. Heute ist bartz mit rund 20 Kehrmaschinen marktführend in der Region. Die modernen Fahrzeuge sind technisch auf dem neuesten Stand und mit einer Hochdruckwaschanlage ausgestattet, die es ermöglicht, starke Verschmutzungen der Straßenoberfläche mechanisch zu lösen und abzusaugen. Regelmäßig rücken die Spezialisten sogar aus, um Autobahnen nach Ölunfällen rückstandslos zu reinigen – und zwar rund um die Uhr. Eine Niederlassung in Duisburg bedient zudem das Ruhrgebiet.

Nahversorgung der Bürger


Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Nahversorgung der Haaner Bürger. „Jährlich bringen uns rund 10.000 Kleinanlieferer Müll – dabei können wir von Papier bis zu Elektroschrott sämtliche Abfälle entgegennehmen“, verrät Nadine Bartz-Jetzki, die das Familienunternehmen heute in zweiter Generation gemeinsam mit ihrem Vater führt. „Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb können wir diese Leistung als Drittbeauftragter der Stadt durchführen.“ Daneben verfügt das Team über Bagger, Baumaschinen und Radlader für Abbruch- sowie Erdarbeiten. Haaner Bürger haben außerdem die Möglichkeit, das „Mülltaxi“ zu bestellen, das die verschiedensten Arten von Abfall direkt aus der Wohnung holt. Gerade diese Flexibilität schätzen die Auftraggeber am bartz-Team, das selbst vor großen Herausforderungen nicht zurückschreckt. Egal, ob es um die Reinigung der Landebahn am Düsseldorfer Flughafen, von Straßen nach Großveranstaltungen oder von im Bau befindlichen U-Bahn-Schächten geht – die Abfallexperten sorgen für Sauberkeit an jedem Ort.
„Besonders wichtig ist uns ein gutes Betriebsklima“, sagt die Juniorchefin. Deshalb versucht das Führungsduo, ein angenehmes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter zu schaffen, die ihnen dieses Engagement mit hervorragender Arbeit und Treue danken; immerhin sind einige von ihnen schon seit mehr als 20 Jahren in der Firma tätig. „Außerdem bilden wir Bürokaufleute und Berufskraftfahrer aus“, so die Diplom-Ökonomin, die selbst IHK-Prüferin ist. „Wir alle arbeiten letztendlich für eine lupenreine, umweltfreundliche Entsorgung“, fügt Hans-Peter Bartz hinzu. Großen Wert legt er übrigens auch auf blitzblanke Fahrzeuge und Container; Rost oder Dreck sucht man an den türkisfarbenen Lkw deshalb vergebens. „Abfall muss schließlich nicht schmutzig sein.“
Ausgabe 06/2016