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Foto: Stephan Franz Ferdinand Dinges
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KonzeptHelden

Exklusivität für jedes Event

Jens Knör steht mit seiner Agentur KonzeptHelden und dem neuen Holografie-Showangebot „RM Project“ für authentische und individuelle Eventgestaltung. Das Portfolio reicht von der Vermietung der Karaoke-Maschine bis hinzur Komplettgestaltung großer Bühnenshows.



Digitalisierung, Industrie 4.0, Automatisierung, Vernetzung: Die Schlagworte der unternehmerischen Zukunft sind längst auch in der Event-Ausgestaltung angekommen. „Die Transformation ins Digitale ist derzeit das beherrschende Thema auf vielen Konferenzen und Tagungen“, sagt Jens Knör, der seit fast 40 Jahren gemeinsam mit seinem etwas bekannteren Zwillingsbruder Jörg im Showbusiness und in der Eventbranche zu Hause ist. Als Organisator und Wegbereiter für ausgefallen kreative Veranstaltungen hat Knör selbstverständlich auch darauf reagiert und das passende Konzept für Kongresse, Tagungen, Messeauftritte oder Produktpräsentationen parat: Holoshows für jedes Budget, die er gemeinsam mit dem Entwickler Ralf Matten unter dem Label „RM Project“ anbietet. „Wir realisieren dieses außergewöhnliche 3D-Erlebnis zu fairen Preisen, damit sich das nicht nur die Konzerne, sondern auch das lokale Autohaus vor Ort leisten kann“, verspricht Jens Knör. 2017 wurde eine der ersten Holoshows des gemeinsamen Projekts als beste Business-Show ausgezeichnet. Aber sich auf vergangenen Erfolgen auszuruhen geht für den engagierten Eventprofi und Künstleragenten gar nicht. Auch dieses neue Konzept wird immer weiterentwickelt – aktuell stehen Knör und Matten mit einem ersten Weltpatent für die Holoshow in den Startlöchern.

Full-Service-Dienstleister

So wie Jens Knör sich und sein Business für die aktuellen Anforderungen quasi neu erfinden musste, war es schon sein ganzes Leben lang. Immer wieder musste er sich auf technische Neuerungen der Branche einstellen, sich selbst und seine Mitarbeiter weiterentwickeln. Aber die meisten Entwicklungen waren dann auch von Dauer und bereichern das Portfolio seiner KonzeptHelden GmbH noch heute. Seien es Videoproduktionen, 3D-Animationen, Messeservices, Tagungen und Kongresse oder Konzepte und Ideen für Events. Jens Knör bietet alles als alleiniger Ansprechpartner für den Kunden an. „Der Veranstalter soll sich ganz um seine Gäste kümmern und um den Rahmen keine Gedanken machen müssen. Ich stehe ihm da als Full-Service-Ansprechpartner zur Verfügung und koordiniere alle notwendigen Arbeiten und Mitarbeiter.“ Dazu arbeitet er mit zahlreichen festen Freien zusammen, die ihm die unterschiedlichen Dienstleistungen erbringen. Ein Netzwerk, das er in weit über 30 Jahren – im kommenden Jahr feiert er sein 40-jähriges Jubiläum – aufgebaut hat. Genau wie die rund 3.500 Künstler, die er inzwischen in seiner Kartei hat. „Die werden natürlich nicht alle permanent gebucht. Aber wenn mal für die Grundsteinlegung eines neuen Gebäudes jemand gebraucht wird, der auf Abflussrohren Musik macht, dann kann ich den besorgen.“ Knör ist in der Lage, für jeden Anlass das passende Arrangement zusammenzustellen. So entstehen höchst individuelle Shows und Acts, die – nach einem ausführlichen Briefing mit dem Kunden – perfekt in die Intention des Auftraggebers passen. „Die sind selbstredend immer anders. Mal stellt jemand ein besonderes Event unter ein Motto oder in einem Mitarbeiterfest soll die Firmenphilosophie unterstrichen werden.“

Dein Update ist nie zu spät

Bei alldem ist die Kreativität in der Planung der wichtigste Aspekt, der nach Ansicht von Jens Knör allerdings oft unterschätzt wird. „Alles andere lässt sich dazu buchen, aber innovative Ideen sind der Kern jedes gelungenen Auftritts oder Events – und die Kernkompetenz der KonzeptHelden.“ Auch der neueste Programmpunkt im Angebot der Agentur hat die ständige Erneuerung zum Thema. Es geht um den Punkt im Leben, an dem die Kinder aus dem Haus sind, die Ehe nicht mehr ganz das ist, was sie mal war, und berufliche Perspektiven auch am Ende angekommen scheinen. Ganz im Zeichen moderner Sprache nennen Ralf Möller und Frauke Feess ihr Programm „Dein Update ist nie zu spät“. In humoristischer Art greifen die beiden im Zwiegespräch die Situation auf, in der das eigene Leben noch mal auf links gedreht werden will, neue Wege zu beschreiten sind. „Die beiden harmonieren perfekt miteinander“, sagt Jens Knör. „Und das Konzept, vom klassischen Frontalvortrag oder der Massen-Entertainisierung durch Alleinunterhalter wegzugehen, hat mir gefallen.“ Auch die „Interpreten“ selbst kennen lebensverändernde Wege aus eigener Anschauung. Ralf Möller hat den Weg vom Schwimmmeister über professionelles Bodybuilding und „Mister Universum“ bis hin zum gefragten Hollywood-Schauspieler mit Wohnsitz in Los Angeles beschritten – und muss sich seit Beginn seiner Leinwand-Karriere fragen, wie es danach weitergeht. Soziales Engagement spielte dabei nebenher immer genauso eine Rolle wie der Drang, seine eigenen Lebenserfahrungen auch anderen weitergeben zu dürfen. Frauke Feess ist zwar nicht ganz so bekannt wie ihr Programmpartner, hat aber auch schon einen spannenden Lebenswandel hinter sich: Bevor sie sich 2009 als Unternehmensberaterin mit Fokussierung auf die Finanzdienstleistungs- und Luxusgüterbranche selbstständig machte und vom Land NRW mit dem Unternehmerinnenbrief ausgezeichnet wurde, war sie Teil des Stabs des Vorstandsvorsitzenden eines großen Versicherungskonzern und wechselte dann als Direktor in eine Frankfurter Unternehmensberatung. Parallel fährt die begeisterte Motorsportlerin historische Autorennen und engagiert sich in der Oldtimer-Szene. Trotz der humorvollen Präsentation des Themas ist Ziel des „Update“-Programmpunktes, die Zuschauer dazu zu animieren, Neuorientierungen mit gezielter Navigation anzugehen. Entsprechend wird das Zwiegespräch der beiden begleitet durch einen großen Monitor, der wie ein Auto-Navigationsgerät gestaltet ist.

Bewegter Lebenswandel

Vielleicht passt das Programm von Ralf Möller und Frauke Feess auch deshalb so gut zu Jens Knör, weil er sich irgendwie auch selbst darin wiederfindet. Geplante Pfade verlassen, Neues beginnen – das hat ihn an der Seite von Zwillingsbruder Jörg immer begleitet. Nach dem FH-Abschluss Grafik/Design wollten die beiden eigentlich gemeinsam Kommunikationsdesign studieren, wurden aber abgelehnt. „Dafür bin ich denen eigentlich bis heute noch dankbar, denn sonst hätte ich sicher nicht den Weg beschritten, den ich letztendlich gegangen bin – und würde vermutlich in irgendeiner Agentur die Vorstellungen der Chefs umsetzen, statt meiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen zu können.“ Die Wege der Zwillinge in die Show- und Medienbranche waren dann durchaus unterschiedlich. Während Jörg schon früh durch die Teilnahme an Rudi Carrells „Am laufenden Band“ vom Dasein als Showmaster träumte, startete Jens als Zivi mit der Pressearbeit im Deutschen Bundestag. Danach zog es ihn zu Radio Luxemburg, wo er vom Gagschreiber über Redakteur vom Dienst (RvD) und Chef vom Dienst (CvD) auch die Anfänge vom RTL-Fernsehprogramm miterlebte. Die Karriere seines Bruders Jörg begleitet er jederzeit eng. „Ich habe für ihn alles im Hintergrund gemacht und später erst realisiert, dass man das Management nennt.“ Aber damit war der Weg für die Zukunft vorgezeichnet. Knör gründete verschiedene Agenturen, hatte zwischenzeitlich auch zahlreiche festangestellte Mitarbeiter und erlebte so die Schattenseite der Branche bei monatlich hohen Fixkosten. Heute arbeitet er wieder eng mit Jörg, der sich einen Namen als bester Parodist gemacht hat, im Eventbereich zusammen und entwickelt für ihn Konzeptshows für Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft. Die KonzeptHelden gründete Jens Knör im Jahr 2015 und im vergangenen Jahr „RM Project“ als weiteren Baustein seiner Event-Dienstleistungen. Stefan Mülders | redaktion@rhein-wupper-manger.de

Ausgabe 03/2018