NAS conception: Durchstarten in der Cloud

Die Düsseldorfer NAS conception GmbH setzt auf Microsoft-Lösungen – maßgeschneidert für ihre Kunden aus allen Branchen.
Geschäftsführer Nico Straub und Andreas Eickel (v.l.)
Geschäftsführer Nico Straub und Andreas Eickel (v.l.)
Die Unternehmer Andreas Eickel und Nico Straub stehen mit beiden Beinen fest auf der Erde und verbringen doch einen großen Teil ihres Tages in den Wolken. Wie das zusammenpasst? Ganz einfach: Die geschäftsführenden Gesellschafter der NAS conception GmbH in Düsseldorf setzen voll auf die Cloud-Lösungen von Microsoft – sie sind zertifizierter Partner des Software-Konzerns aus Redmond – und überzeugen damit immer mehr Kunden. Und das branchenübergreifend, vom kleinen Start-up bis zum großen Mittelständler mit bis zu 1.000 Usern. Besonders stark aufgestellt ist man im Handel, bei gemeinnützigen Organisationen und Verbänden, in der Marketing- und Medienbrache sowie grundsätzlich im Dienstleistungsbereich. „Wir bedienen aber auch die Nachfrage aus Industrie und Handwerk“, betont Andreas Eickel. Die Kunden sitzen in ganz Deutschland, aber auch in anderen Ländern. Erst kürzlich haben sich zwei Schweizer Firmen für NAS entschieden. Austin/Texas und die indonesische Hauptstadt Jakarta haben auf der Kunden-Landkarte ebenfalls Fähnchen. In den beiden Städten haben deutsche Auftraggeber Niederlassungen. In der Referenzliste findet sich der bekannte Berliner Möbel-Onlinehändler home24 genauso wie das Medikamentenhilfswerk action medeor mit Sitz am Niederrhein.

Analyse und Beratung

Ihren Kunden ersetzt die Düsseldorfer GmbH – nach intensiver Analyse und eingehender Beratung im Vorfeld – auf Wunsch die eigene IT-Infrastruktur durch smarte Cloud-Dienste. „Heute muss sich keiner mehr für zigtausende Euro Server in den eigenen Keller stellen“, bringt es Nico Straub auf den Punkt. Die Firma wurde 2012 in Neuss gegründet. Im Sommer 2016 erfolgte der Umzug in die große Nachbarstadt, genauer gesagt an den Heerdter Lohweg nahe der markanten Vodafone-Zentrale. „Wir sind mit vier Leuten gestartet, heute besteht unser Team aus 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – und wir suchen weiter nach Verstärkung“, macht Nico Straub das Wachstum deutlich. Der 45-jährige Wahl-Düsseldorfer, er stammt ursprünglich aus Schweinfurt, hatte seinerzeit die Idee, sich mit diesem Konzept selbstständig zu machen. Dabei ist er ein IT-Quereinsteiger. „Gelernt habe ich Hotelkaufmann, war in diesem Beruf mehrere Jahre in Manager-Positionen tätig.“ Bis er eines Tages von der Digital-Branche abgeworben wurde. Bei einem Arbeitgeber in Krefeld lernte er Andreas Eickel kennen. Der Duisburger Diplom-Betriebswirt, Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik, war einige Zeit lang sein Kollege. Zwar trennten sich die Karrierewege zunächst wieder, doch der Kontakt blieb immer bestehen. Seit gut einem Jahr bilden sie nun ein erfolgreiches Duo. „NAS steht eigentlich für meine Initialen: Nico Alexander Straub. Doch inzwischen könnte man es auch als Nico Andreas Software lesen“, sagt der Gründer mit einem Augenzwinkern. Während er sich um die Bereiche Finanzen und Personal kümmert und die Kollegen bei der Umsetzung der einzelnen Projekte unterstützt, ist Andreas Eickel vor allem für Vertrieb und Marketing zuständig.

Hilfe bei der Transformation

Ihr gemeinsames Ziel sei es, Unternehmen in ihren Kernprozessen bei der Digitalisierung zu unterstützen, Stichwort „digitale Transformation“, so der 39-Jährige. Das sei ein derzeit ja häufig zu hörendes Schlagwort, „das wir greifbar machen wollen“. Andreas Eickel nennt das folgende konkrete Beispiel: „Sie erhalten eine E-Mail mit PDF-Anhang. Dann ist es doch schön, wenn dieser Anhang im ERP-System als Beleg eingelesen werden kann, den Genehmigungsprozess anstößt und im Dokumentenmanagement-System revisionssicher abgelegt wird.“ Schritte wie dieser seien heutzutage überhaupt kein Problem mehr, „wenn man denn die richtigen Berater hat, die einem die passenden Tools anbieten und erklären, wie diese sinnvoll genutzt werden können“. Dabei gehe es aber nicht nur um Funktionen, die man einkaufe, sondern um Prozesse, die so reibungslos wie möglich ablaufen sollten. Daher stehe eine Prozessanalyse auch immer am Anfang eines neuen Auftrags. „Nur ein genauer Blick auf alle Prozesse kann alle Schwachpunkte aufdecken und zu Lösungen führen.“ Grundsätzlich könne man das gesamte Thema „Digital“ für die Kunden abdecken. NAS steht nach Darstellung der Geschäftsführung für das exakte Gegenteil der früher so häufig zu findenden „Frickel-Lösungen“. Noch vor einigen Jahren, erinnert sich Nico Straub, hätten sich Unternehmen aus Mangel an Alternativen für das Produkt X von Anbieter Y entschieden, beispielsweise für ein ERP-System, und hätten dann alles andere dort hineingepresst, etwa das CRM, „ob es nun passte oder nicht“. Dadurch sei eine Unmenge an Geld und Zeit verschwendet worden, um die Systeme mehr schlecht als recht an die individuellen Anforderungen eines Unternehmens anzupassen. „Und solche Strukturen finden wir auch heute noch vor.“ Besonders viele größere Unternehmen seien noch „in der alten Welt gefangen“. Inzwischen habe sich auf dem Markt vieles geändert. „Durch die vielfältigen Möglichkeiten, die uns Microsoft heute bietet, kann jedes Unternehmen, ob Neugründung oder schon lange aktiv, in die Lage versetzt werden, mit bester digitaler Unterstützung durchzustarten. Sprich: sich um sein eigentliches Geschäft zu kümmern und nicht andauernd durch IT-Baustellen gebremst zu werden“, so Andreas Eickel. Viele wollten „endlich in die Cloud“.

Im Fokus: Business Central

Ein Schwerpunkt liegt auf Microsoft Dynamics 365 Business Central. Dabei handelt es sich um eine cloud-basierte All-in-one-Unternehmensmanagementlösung, „die gleichzeitig benutzerfreundlich wie anpassbar ist und bei der Vernetzung des Unternehmens hilft“, erklärt Nico Straub. Diese Lösung stellt die nächste Generation von Microsoft Dynamics NAV dar, einer ERP-Unternehmenslösung, die mit mehr als 120.000 Kunden und rund 5,5 Millionen Anwendern weltweit als bislang marktführend im Mittelstand gilt. „Der Umstieg auf die cloudbasierte Umgebung von Business Central verläuft so reibungslos wie bei einem gewöhnlichen Dynamics NAV-Upgrade und es entstehen keine Beeinträchtigungen bei der Dynamics NAV-Funktionalität“, betont Andreas Eickel. Die Umsetzung der maßgeschneiderten Lösungen erfolge, so sein Kompagnon, einfach schnell – und vergleichsweise günstig. Viele Entscheider seien bei Erstgesprächen überrascht über die erforderlichen Summen, sagt Nico Straub. „Das unternehmerische Risiko bei einer Systemeinführung ist längst nicht mehr so hoch wie früher. Theoretisch kann man nach wenigen Monaten wieder aussteigen, ohne die Firma damit in den Ruin zu treiben.“ Bei Investitionen von mehreren Hunderttausend Euro, vor Jahren durchaus üblich, sei das aus verständlichen Gründen nicht möglich gewesen. „Der Liquiditätsabfluss ist überschaubar, weil man die monatlichen Lizenz-Aufwendungen direkt und vollständig auf die Kostenseite schreiben kann.“ Der NAS-Gründer nennt konkrete Zahlen: „Die kleinste Einführung, die wir gemacht haben, lag für den Kunden bei knapp unter 2.500 Euro.“ Das sei aber, zugegeben, ein Ausnahmefall gewesen. Für ihr Zugpferd Business Central bieten die Düsseldorfer Festpreis-Pakete an. Los geht’s bei 4.800 Euro: „Basic“ umfasst u.a. eine Einrichtung, ein Support bei der Datenmigration, zwei Schulungen sowie ein „Go Live“-Support. Die entsprechend umfangreicheren Pakete „Premium“ bzw. „Premium+“ liegen bei 8.640 Euro bzw. 12.480 Euro.

Eigene Branchenlösungen

Durch zahlreiche Kunden- und Referenzprojekte in den vergangenen Jahren hat NAS conception Branchenerfahrung sammeln können und eigene Branchenlösungen entwickelt oder gemeinsam mit Partnern erstellt. Mit „NC365 Verband“ habe man eine Suite geschaffen, die perfekt auf die Bedürfnisse von Verbänden zugeschnitten ist. „HB Immobilien begleitet Bauträger von der Nutzungsidee bis zur Übergabe an die Käufer oder Mieter“, sagt Andreas Eickel. Und mit „QuoHotel“ ist Nico Straub ein Stück weit zu seinen beruflichen Wurzeln zurückgekehrt. „Es ist eine spezielle Microsoft-Lösung für die Hotelbranche.“ Mittlerweile hat QuoHotel ein Kundenportfolio von mehr als 40 Hotelketten mit insgesamt mehr als 600 Niederlassungen, verteilt auf fünf Kontinente. Ein ganz neues Mega-Thema für NAS ist AppSource, die App-Plattform von Microsoft. Kürzlich hat es die erste Erweiterung der GmbH für Microsoft Dynamics 365 Business Central in den AppSource geschafft. „Durch NC365 PCM wird das Projektmanagement durch eine Projektvertragsverwaltung sowie einer grafischen Ressourcenverwaltung erweitert“, so die Profis. Mit den Erweiterungen aus dem AppSource könne der Standard des Cloud-ERP-Systems unkompliziert ergänzt werden. „Wir stehen unseren Kunden auch hier bei der Implementierung von Microsoft Dynamics 365 Business Central beiseite und beraten sie gerne.“ Bleibt in Zeiten, in denen gefühlt wöchentlich von spektakulären Hacker-Angriffen zu lesen ist, die Frage nach der Sicherheit in der „Wolke“. Nico Straub betont, dass das Thema sowohl bei Microsoft als auch bei NAS im Sinne des Kunden höchste Priorität besitze. Firmenleitungen sollten sich zudem folgende Frage ehrlich beantworten: „Welche IT-Infrastruktur ist wahrscheinlich besser geschützt: die des weltgrößten Cloud-Anbieters Microsoft oder die im eigenen Serverraum?“

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Ausgabe 01/2019

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