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Ein starkes Team am Fuß des Rheinturms
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BEST GRUPPE

Die etwas anderen Versicherungsprofis

Ob Nachfolge oder Digitalisierung – die BEST GRUPPE ist Ansprechpartner für sämtliche Belange des Mittelstands.



Der junge Mann sitzt in einer Traumwelt auf der Erde, den Blick entrückt nach oben gerichtet. Vor der entblößten Brust hält er einen breiten Malerpinsel. Neben ihm wächst eine Sonnenblume aus einem Chemikalien-Kanister. Ein Maulwurf guckt aus der Erde. Gefährlich nah an der sich aufstützenden linken Hand des Mannes krabbelt ein Skorpion durch die rechte Bildecke. Dieses großformatige, in Blautönen gehaltene Gemälde hängt im Büro von Bernd Endnich, Gründer und Geschäftsführer der Düsseldorfer BEST GRUPPE. Es stammt aus der Hand des jungen Künstlers Fabian Pfleger, dem aktuellen BEST-Kunstförderpreis-Stipendiaten. Seit 2010 arbeitet die BEST GRUPPE mit Sitz im Schatten des Rheinturms eng mit der renommierten Kunstakademie Düsseldorf zusammen. „Einmal im Jahr vergeben wir ein Stipendium an einen jungen Künstler. Dieses umfasst eine zwölfmonatige wirtschaftliche Förderung, eine Einzelausstellung mit Katalog sowie Werkankäufe“, erklärt Bernd Endnich. Inhaltliche Vorgaben gibt es nicht, der Künstler kann sich völlig frei entfalten.

Förderung begabter Künstler

Mit der Förderung will das Unternehmen Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich begabte junge Studenten ohne wirtschaftliche Zwänge weiterentwickeln können. Ein Ziel der intensiven Auseinandersetzung mit Kunst und Künstlern ist es, Verständnis und Akzeptanz für andere Lebensentwürfe zu fördern. „Das erwarten wir auch von der gesamten BEST-Mannschaft, vor allem in der Zusammenarbeit mit unseren Mandanten und Partnern.“ Daher lege man großen Wert auf einen direkten, offenen und ehrlichen Dialog. „So entsteht eine intensive Verbindung, auch zu unseren Stipendiaten und vielfach weit über den Zeitraum der Förderung hinaus.“ Den jeweiligen Preisträger wählen die vier Geschäftsführer und Firmeninhaber – neben Bernd Endnich sind das Michael Commans, Christian von Göler und Stefan Peters – im Rahmen eines Akademie-Rundgangs aus. Beteiligt an der Entscheidung, welche Kunstwerke schließlich gekauft und in die BEST-Sammlung übergehen, sind aber alle Mitarbeiter. Auch bei der alljährlichen Vernissage wie zuletzt im November mit Fabian Pfleger und knapp 300 geladenen Gästen ist das gesamte Team selbstverständlich dabei. „Es ist eine Mischung aus Kunden-Event und Betriebsfeier und immer wieder ein Highlight für alle Beteiligten“, fasst es Christian von Göler zusammen. Allein dieses leidenschaftliche Engagement im kreativen Bereich macht deutlich, dass die BEST GRUPPE kein Versicherungsmaklerunternehmen nach landläufiger Vorstellung ist. Auch das Geschäftsmodell ist alles andere als „von der Stange“. Die BEST GRUPPE versteht sich als unabhängiger Partner in allen für Unternehmer und Unternehmen sowie Privatkunden relevanten Risiko- und Absicherungsfragen. Produktion, Handel und Dienstleister vertrauen den Profis im Medienhafen. Unter dem Dach der AG finden sich die Versicherungsmakler GmbH & Co. KG mit Fokus auf der Immobilienwirtschaft, die Assekuranzmakler GmbH für Gewerbe und Industrie, die Life Assekuranzmakler GmbH fürs Versorgungsmanagement, die Privat Assekuranz GmbH für die Privatkunden sowie die Pension & Risk GmbH, die Beratungsleistungen anbietet. Alle Geschäftsfelder sind aufs Engste miteinander verknüpft. „Und genau dadurch können wir unseren Kunden einen entscheidenden Mehrwert bieten“, sagt Michael Commans. Es geht also nicht im Kern um Feuerversicherung A und Haftpflichtversicherung B, sondern um einen ganzheitlichen Ansatz. „Wir sind Versicherungsmakler und Unternehmensberater und verfügen über ein großes Netzwerk, um sämtliche Fragestellungen des Mittelstandes beantworten zu können“, so Michael Commans.

Weit gefasstes Risikomanagement

Das Unternehmer-Quartett hat früher selbst viele Jahre lang in führenden Positionen in großen Versicherungsunternehmen im Rheinland gearbeitet und kennt die Branche daher aus dem Effeff. Durch die intensive Beschäftigung mit verschiedensten Unternehmen verfügt es zudem über eine hohe Beratungskompetenz gegenüber dem Mittelstand. Megatrends wie die Digitalisierung, der Fachkräftemangel oder die Nachfolge gehören zum täglichen Geschäft, ohne dadurch zum Alltag zu werden. „Jeder Kunde ist anders und wird von uns individuell betrachtet“, betont Stefan Peters und berichtet von einem Termin, natürlich ohne Namen zu nennen, bei dem es kürzlich um die Zukunft eines mittelständischen Familienbetriebs ging. Zwei Generationen saßen am Tisch, die zum Teil unterschiedliche Vorstellungen vertraten. „Bei solchen Terminen rede ich natürlich nicht über Versicherungsprodukte, da stehen vielmehr grundlegende Entscheidungen im Vordergrund“, sagt Stefan Peters. „Wie verhalten sich die Märkte? Was passiert mit meinen Produkten? Wollen wir uns neu aufstellen, und wenn ja, wie? Auch solche Themen gehören zum Risikomanagement“, ergänzt sein Geschäftspartner Christian von Göler. „Die Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind eine umfassende Analyse der tatsächlichen Risikosituationen sowie die Zielsetzungen der Kunden.“ Die daraus gewonnenen Erkenntnisse, verbunden mit den weitreichenden und branchenspezifischen Erfahrungen, machen es regelmäßig erforderlich, „dass wir neue Wege gehen“, so das Credo des Unternehmens. Es gelte, Gestaltungsspielräume zu erkennen und durch fortschrittliches Denken sowie kreative Ideen Grenzen neu zu definieren. Das Ergebnis sind „innovative, teils marktführende, leistungsstarke und risikotragende Absicherungskonzepte, die wir gemeinsam mit den jeweiligen Zielgruppen sowie professionellen Interessenvertretern entwickeln und exklusiv mit ausgewählten Risikoträgern anbieten“. Möglich mache dies ein von Anfang an verantwortungsvoller, von Transparenz, Zuverlässigkeit und Diskretion geprägter Umgang miteinander – stets selbstkritisch, sich aber durchaus der jeweiligen Stärken und fachlichen Kompetenzen bewusst. Die BEST GRUPPE besteht ausschließlich aus Teamplayern, die Hierarchien sind flach. „Wir bieten jedem, der es möchte, das Du an, auch unseren Auszubildenden“, sagt Bernd Endnich. Die Akzeptanz für dieses Modell im kollegialen Umgang liege bei 100 Prozent. Ganz bewusst setzt die Geschäftsführung, deren Mitglieder alle jenseits der 50 sind, auf eine gute und innovative Mischung: Der Altersdurchschnitt liegt deutlich unter 40 Jahren. Jeden Sommer organisieren die Mitarbeiter selbstständig ein „BEST-Fest“ an einem anderen Ort, mal geht es an die Mosel, mal steigt man gemeinsam in die Grenzland-Draisine im Kreis Kleve. Gemeinsames Essen ist ohnehin fester Bestandteil des Betriebslebens. Für hervorragende Ergebnisse braucht es – wie in der Kunst – Freiheit, davon sind Bernd Endnich, Michael Commans, Christian von Göler und Stefan Peters überzeugt.

Immobilien-Tool entwickelt

So haben sie zwei junge Mitarbeiter für drei Monate in einen Düsseldorfer Co-Working-Space geschickt mit dem Auftrag, über ein nützliches digitales Tool für die Immobilienwirtschaft nachzudenken. Der Hintergrund: Als Experte für die Immobilienwirtschaft betreuen die Düsseldorfer derzeit mehr als 800 Immobilienverwalter, sind auf Branchenmessen wie der „Expo Real“ präsent und als Fachreferenten bundesweit gefragt. Aus der „Auszeit“ des Büros vom normalen Büro entstand in Kooperation mit einem Partner eine digitale Organisations- und Kommunikationsplattform, sowohl als App als auch als Desktop-Version verfügbar. Sie ist zentrales Bindeglied zwischen dem Verwalter und allen weiteren Beteiligten – von Eigentümern über Mieter und Handwerker bis hin zu den Versicherungsexperten von BEST. Solche Ergebnisse seien nur zu erreichen, wenn alle Mitarbeiter „open-minded“ seien, findet Christian von Göler. Auch dazu tragen nicht zuletzt die immer wieder neuen Kunstwerke in den Arbeitsräumen bei – Gemäldewechsel statt Tapetenwechsel. „Wir bieten unserem Team ein hohes Maß an Sicherheit, u.a. durch unbefristete Verträge gleich beim Einstieg sowie die Übernahme aller Azubis“, sagt Bernd Endnich. Gleichzeitig fordere man von allen, dass sie sich motiviert auf Neues einlassen. Wer sich davon angesprochen fühlt: „Wir sind immer auf der Suche nach Verstärkung und freuen uns über Initiativbewerbungen“, sagt Christian von Göler. Daniel Boss | redaktion@rhein-wupper-manager.de

Ausgabe 09/2018