vangard: Dem Problem voraus

Die Anwälte der Kanzlei vangard sind auf Arbeitsrecht spezialisiert und beraten Unternehmer, schon bevor ein Streitfall vor Gericht landet.
Das Fachanwalts-Team von vangard in Düsseldorf (v.l.):  Sebastian Juli, Dr. Frauke Biester-Junker, Dr. Stefan, Röhrborn und Dr. Alexander Bartz
Das Fachanwalts-Team von vangard in Düsseldorf (v.l.): Sebastian Juli, Dr. Frauke Biester-Junker, Dr. Stefan, Röhrborn und Dr. Alexander Bartz
Für die Klientel von vangard sind es ganz alltägliche und normale Vorgänge: Unternehmen werden restrukturiert, gekauft, verkauft oder neue Gesetze müssen im Unternehmen umgesetzt werden, wie zuletzt die Datenschutzgrundverordnung. Diese Ereignisse führen dazu, dass die Arbeitsrechtler von vangard auf den Plan gerufen werden. „Es kommt aber auch immer wieder vor, dass Unternehmen uns um Rat fragen, weil einzelne Mitarbeiter in Zusammenhängen ‚auftauchen‘, die nicht unbedingt der Firmenphilosophie entsprechen und von uns aus dem Unternehmen entfernt werden müssen“, sagt Dr. Stefan Röhrborn, Mitgründer der Kanzleipartnerschaft. Als (ausschließliche) Experten für Arbeitsrecht beraten er und seine Kollegen Unternehmen und Unternehmer, aber auch Geschäftsführer und Vorstände von DAX-Unternehmen. Facettenreiches Rechtsgebiet Für die vangard-Anwälte geht es vielfach darum, Unternehmern in Fragen des Verhältnisses zwischen der Managementebene und der Mitarbeiterschaft zur Seite zu stehen. Sei es in Restrukturierungsangelegenheiten, bei der richtigen Durchführung von Betriebsratswahlen oder bei Tarifverhandlungen. Aber auch in besonderen Fragestellungen, beispielsweise bei Künstlern oder Sportlern, sind die Arbeitsrechtler gefragte Experten. „Und dann gibt es da noch das Saisongeschäft, wie ich es nenne“, sagt Stefan Röhrborn. „Die Fälle, wo der Gesetzgeber durch Neuerungen Handlungsbedarf bei den Unternehmen erzeugt.“ Aktuell ist das die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die für Beratungsbedarf sorgt. Vor einigen Jahren waren es das Gleichbehandlungsgesetz oder die Neuregelungen in der Arbeitnehmerüberlassung. Als Rechtsbeistand auf Arbeitgeberseite lassen sich Gerichtsprozesse nie ganz vermeiden. Aber dennoch ist das immer häufiger ein Ziel für die vangard-Anwälte. „Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn einige tausend Prozesse geführt, aber es ist ein Trend erkennbar, dass diese seit Jahren merklich zurückgehen.“ So hätten Unternehmen immer weniger ein Interesse daran, sich vor Gericht mit ihren Mitarbeitern oder Betriebsräten zu streiten. Daher werden im Vorfeld Lösungen für sich anbahnende Probleme gesucht. „Das erfordert eine besondere Form der Unternehmenskultur und auch der Kommunikation mit den Mitarbeitern“, weiß Röhrborn. Als international aufgestellte Partnerschaft steht vangard aber auch bei ganz anderen Aufgabenstellung mit Rat und Tat zur Seite. So sorgt die Kanzlei beispielsweise beim Kauf oder Verkauf eines Unternehmens an einen nicht selten ausländischen Investor dafür, dass ein Ausgleich zwischen den Interessen des Unternehmens und der Belegschaft gefunden wird. Und ausländische Muttergesellschaften (und Partneranwälte) suchen häufig den Rat der Düsseldorfer, wenn es um deutsches Arbeitsrecht geht, mit dem sie bei Investitionen in Deutschland zwangsläufig konfrontiert werden. Die Kanzlei Die Ursprünge von vangard liegen in der 2009 gegründeten Kanzleipartnerschaft von Dr. Stefan Röhrborn, Frauke Biester-Junker, Sebastian Juli und später auch Dr. Alexander Bartz. Im September 2013 schufen sie für ihre Partnerschaft den Kunstnamen „vangard“, der an das französische „Avantgarde“ erinnern und für eine zukunftsgerichtete Vorreiterrolle – der Zeit voraus – stehen soll. Inzwischen bestehen weitere Standorte der Kanzlei in Hamburg, München und Berlin und ab Herbst dieses Jahres auch in Frankfurt am Main. Insgesamt sind dann elf Partner mit im Boot, die zusammen knapp 100 Mitarbeiter, darunter rund 50 Anwälte beschäftigen. „Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Mitarbeiter unternehmerisch handelnde und denkende Anwälte sind und nicht nur hochqualifizierte Sachbearbeiter, die aus dem stillen Kämmerlein arbeiten“, betont Röhrborn die Philosophie der Kanzlei-Partnerschaft. Junge Studienabgänger werden selbst aus- und weitergebildet und früh in die Verantwortung für das Unternehmen miteinbezogen. Seit vier Jahren ist vangard Teil von „Littler Global“, einem internationalen gesellschaftsrechtlich verbundenen Netzwerk von Arbeitsrechtsexperten. Stefan Mülders | redaktion@rhein-wupper-manager.de
Ausgabe 08/2018

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