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Freuen sich über die Zusammenarbeit (v.l.): Prof. Dr. Andreas Frommer, Dr. Christine Hummel, Hardy Burdach, Prof. Dr. Stephan Störkel, Anna-Sophia Keiper und Prof. Dr. Lambert T. Koch Foto: Friederike von Heyden/ Bergische Universität Wuppertal

Bergische Universität Wuppertal

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Rückenwind für Wupper-Talente



Im Bergischen Städtedreieck gibt es künftig eine weitere Fördermöglichkeit für Schülerinnen und Schüler im Übergang zwischen Schule und Studium bzw. Beruf: das Programm Wupper-Talente. Als Ergänzung zum Talentscouting der Bergischen Universität unterstützt es durch finanzielle Zuschüsse bei Bildungsausgaben. Ins Leben gerufen wird das Stipendienprogramm durch den Rotary Club Wuppertal-Süd und einen ehemaligen Rotary-Stipendiaten, die für die nächsten vier Jahre insgesamt 40.000 Euro zur Verfügung stellen. Fünf Talentscouts sind seit Sommer vergangenen Jahres an den Schulen im Bergischen Städtedreieck und in Mettmann aktiv. Sie bieten vor Ort Sprechstunden für Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse an, die aus weniger privilegierten Verhältnissen ohne Bildungsvorbilder stammen und sich ihrer beruflichen Zukunft unsicher sind. Gemeinsam erarbeiten sie in geschützter Atmosphäre individuell und ergebnisoffen Lösungen und Zukunftspläne mit Blick auf Ausbildung, Studium und Beruf. Durch das neue Stipendium besteht künftig die Möglichkeit, diese Begleitung für besonders talentierte Schülerinnen und Schüler durch materielle Unterstützung zu ergänzen – etwa durch die Übernahme von Kosten für Schulbücher, zusätzliche Lernmaterialien oder einschlägige Veranstaltungen. Universitäts-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch hebt hervor, dass mit dem Talentscouting und dem Programm Wupper-Talente ein weiterer wichtiger Baustein im Engagement der Universität entlang der gesamten Bildungskette verwirklicht wird. Prof. Dr. Stephan Störkel, Präsident 2016/17 von Rotary Wuppertal Süd, betont: „Wir haben als Club das Stipendienprogramm angestoßen, um mit der Förderung junger Talente einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung und zu mehr Bildungsgerechtigkeit zu leisten.“

Ausgabe 04/2018