Die ehemalige St. Nikolaus Kirche in Bochum-Wattenscheid ist heute ein modernes Bürogebäude. Wo früher Gläubige saßen, arbeitet nun die Wattenscheider Wohnungsbaugenossenschaft. Besonders beeindruckend: Die Raumtrennsysteme fügen sich mit eleganten Rundbögen und Sprossen harmonisch in die historische Architektur ein. Die Stadtwerke Krefeld präsentieren sich mit einem lichtdurchfluteten Empfangsfoyer über zwei Etagen, bei dem transparente Absturzsicherungen im Obergeschoss und funktionale Besprechungsräume im Erdgeschoss optisch eine Einheit bilden. Und in einer großen Essener Konzernzentrale sorgen intelligente Technikpaneele neben den Türen für moderne Funktionalität – von Zutrittskontrollen bis zu Raumbuchungssystemen.
Was all diese Projekte gemeinsam haben? Sie wurden von VIPER Interior aus Essen realisiert. „Wir wollten ein System entwickeln, mit dem Innendesigner und Architekten wirklich spielen können“, erklärt Geschäftsführer Tim Stebani die Philosophie des 2023 von ihm gegründeten Unternehmens. „Es geht nicht nur darum, eine Wand zu bauen – es geht darum, Räume zu gestalten.“
Vom Außenbereich in den Innenraum
Der entscheidende Unterschied zu vielen Wettbewerbern liegt in der Partnerschaft mit Schüco. Als Alumis-Partner of Schüco Interior Systems bringt VIPER Interior die vorrangig von hochwertigen Fassaden- und Fenstersystemen bekannten Schüco Qualitätsstandards in den Innenbereich. „Die Qualität und Erfahrung von Schüco sprechen für sich“, ist Stebani überzeugt. „Wir knüpfen an diese Expertise an und führen die Qualitätsnormen von Schüco konsequent weiter.“ Das Produktportfolio geht dabei weit über klassische Glastrennwände hinaus. Mit nur 25 verschiedenen Profilvarianten lassen sich unzählige individuelle Lösungen realisieren – von elektrifizierten Trennwänden mit integrierten Zutrittskontrollen über gebogene Elemente bis hin zu kompletten Möbelsystemen und Regalen. „Verschiedene Füllungen, unterschiedliche Materialien, Fernseher, Elektrifizierung – der Architekt kann mit unserem System den Raum wirklich gestalten, nicht nur abtrennen“, so Stebani.
Diese Vielseitigkeit zeigte sich besonders beim Projekt der Stadtwerke Krefeld. Hier mussten im oberen Bereich transparente Absturzsicherungen nach strengen Sicherheitsvorschriften installiert werden, während im Erdgeschoss Besprechungsräume mit Fokus auf Akustik und Raumklima entstanden. „Zwei völlig unterschiedliche Anforderungen, aber optisch eine harmonische Einheit aus dem gleichen System“, beschreibt der Geschäftsführer.
Flexibel, schnell, individuell
Nur wenige Jahre nach der Gründung bedient VIPER Interior bereits überregionale Projekte – von Oldenburg über London bis nach Düsseldorf. Auch das Colosseum Theater in Essen oder der Technopark in Hannover gehören zu den Referenzen. Der Erfolg basiert auf drei Säulen: Geschwindigkeit, Flexibilität und persönliche Betreuung. Durch die konzentrierte Auswahl an Profilen und die hauseigene Fertigung in Essen sind kurze Lieferzeiten garantiert. „Wir haben jedes Profil am Lager, fertigen vor Ort und haben keine langen Transport- und Logistikwege“, erklärt Stebani. „Dadurch können wir deutlich schneller reagieren als große Trennwandhersteller.“
Hinzu kommt die individuelle Projektbetreuung. VIPER Interior plant nicht nur das eigene System, sondern bindet auch alle Anschlussgewerke von Anfang an in die Planung ein. „Wir garantieren eine intensive und individuelle Beratung und Objektabwicklung“, so Stebani. „Jedes Projekt ist bei uns mehr als nur eine Auftragsabwicklung.“ Auf Wunsch bietet das Unternehmen auch die komplette Montage mit eigenem Personal an.
Bundesweites Netzwerk im Aufbau
Um auch überregionale Projekte effizient betreuen zu können, baut VIPER Interior ein bundesweites Netzwerk auf. Derzeit kooperiert das Essener Unternehmen mit fünf Premium-Partnern in unterschiedlichen Regionen Deutschlands, die gemeinsam bereits zwei Drittel des Bundesgebiets abdecken. „So können wir auch eine Trennwand in München aufbauen, ohne selbst von Essen dorthin zu fahren“, erklärt Stebani. „Die Nähe zum Objekt und die persönliche Betreuung sind uns wichtig.“
Die Zielgruppen sind dabei vielfältig: Generalunternehmer im Innenausbau setzen die Systeme sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen ein. Objekteinrichter schätzen die Möglichkeit, nicht nur Möbel, sondern auch hochwertige Raumtrennsysteme aus einer Hand anbieten zu können. Und auch Handwerksbetriebe – Glaser, Metallbauer und Schreiner – können die Systeme für ihre Projekte nutzen und werden dabei von VIPER Interior intensiv betreut. Besonders im Fokus steht das Thema Sanierung und Revitalisierung. „Bei der Sanierung von Bestandsgebäuden sehen wir enormes Potenzial“, sagt Stebani. Die Systeme von VIPER Interior lassen sich problemlos an die bestehende Bausubstanz anpassen und ermöglichen es, historische Besonderheiten in Szene zu setzen – wie das Kirchenprojekt in Bochum eindrucksvoll zeigt.
Auch im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit macht das Sinn: Die Profile sind wiederverwendbar, und durch die konzentrierte Produktpalette arbeitet die Fertigung besonders effizient. „Wir können mit wenigen Komponenten eine enorme Vielfalt realisieren – das ist ressourcenschonend und ermöglicht uns gleichzeitig flexible Lieferzeiten“, erklärt der Geschäftsführer.
Investitionen in die Zukunft
Für das kommende Jahr plant VIPER Interior weitere Investitionen in Wachstum und Qualität. Ein CNC-Bearbeitungszentrum, das speziell auf die hauseigenen Profilsysteme programmiert wird, soll die Fertigung weiter automatisieren und beschleunigen. Parallel dazu wird das Team verstärkt. „Wir stellen einen Spezialisten ein, der sich ausschließlich um unsere Trennwandsysteme kümmert“, kündigt Stebani an. „Er soll nicht nur Architekten individuell beraten, sondern auch Handwerksbetriebe intensiv schulen und bei der Umstellung auf unser System begleiten.“ Mittelfristig plant VIPER Interior zudem die Erweiterung des Produktportfolios um mobile Trennwände. „Die Nachfrage nach flexiblen Lösungen ist groß“, berichtet Stebani. „Viele Kunden möchten Großraumbüros bei Bedarf in Einzelbüros unterteilen können – und umgekehrt. Mobile Trennwände sind da die logische Ergänzung.“ Was Trends in der Bürogestaltung angeht, sieht sich VIPER Interior gut aufgestellt. „Unser System ist zeitlos, weil wir jedes Material einsetzen können, das in modernen Büros verwendet wird“, erklärt Stebani. „Egal ob Glas, Holz, Akustikpaneele oder andere Füllungen – wir können mit den Trends mitgehen, ohne das Grundsystem ändern zu müssen.“ Von der ehemaligen Kirche in Bochum über das moderne Foyer der Stadtwerke Krefeld bis zur Konzernzentrale in Essen – die Referenzliste von VIPER Interior verdeutlicht, wie vielseitig moderne Raumgestaltung sein kann. Tim Stebani: „Wir bieten Architekten und Designern mit unserem System maximale Flexibilität und schaffen damit Räume, in denen Menschen sich wohlfühlen und gerne arbeiten.“
Glas Stebani
Econova-Allee 18
45356 Essen
0201 821349 29
Ein Porträt des Unternehmens und weitere Informationen zu Glas Stebani finden Sie HIER
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