Titelporträt in Rhein-Wupper

Avantgarde
Business Solutions: IT-Partner auf Augenhöhe

Als einer der wenigen IT-Dienstleister mit vollständiger ISO 9001-Zertifizierung kombiniert Avantgarde Business Solutions technische Exzellenz mit tiefem Prozess-Know-how. Das Ergebnis: Kunden, die über Jahrzehnte wachsen und bleiben.

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Avantgarde Business Solutions

07.01.2026 Anzeige
Brummer, Fox und Eckardt (v.l.) verantworten die drei Business Units Modern Work, KI und ERP-Systeme (© Stefan Büntig)

Seit über drei Jahrzehnten entwickelt die Avantgarde Business Solutions GmbH aus Neuss maßgeschneiderte IT-Lösungen für den Mittelstand. Mit drei Business Units – ERP-Systeme, Künstliche Intelligenz und Modern Work – begleitet das Unternehmen seine Kunden von der ersten Beratung bis hin zum dauerhaften Support. Die ISO 9001-Zertifizierung über alle Unternehmensbereiche hinweg ist dabei mehr als ein Qualitätssiegel.

Geschäftsführer Alf Eckardt berichtet von einem Kunden, der vor zehn Jahren mit 20 Mitarbeitenden startete. Heute beschäftigt das Unternehmen über 2.000 Mitarbeitende und wurde vor einiger Zeit von einem amerikanischen Konzern übernommen. „Das ist kein Einzelfall“, sagt Eckardt, der als Geschäftsführer bei Avantgarde insbesondere für die Business Unit ERP-Systeme zuständig ist, und ergänzt: „Wir entwickeln Kunden.“ Seine Kollegen aus der Geschäftsleitung Björn Fox und Lars Brummer, verantwortlich für die anderen beiden Business Units Künstliche Intelligenz und Modern Work, nicken zustimmend. Seit 1992 ist Avantgarde Business Solutions bereits am Markt. Was als klassischer IT-Dienstleister begann, hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. 1996 kam die entscheidende Weichenstellung: Als eines der ersten Sage Solutions Center in Deutschland begann das Unternehmen mit der Implementierung von ERP-Lösungen. 29 Jahre später ist diese Partnerschaft noch immer tragend. „Vom Ursprung her entwickeln wir individuelle ERP- und HR-Lösungen auf Basis von Sage“, erläutert Eckardt. „Dabei geht es uns natürlich nicht nur um die Software oder die Einführung der Software, sondern vielmehr um die Optimierung kompletter Geschäftsprozesse unserer Kunden mit Hilfe der Software.“

Prozess-Know-how als Differenzierungsmerkmal

Vor ca. drei Jahren fiel die strategische Entscheidung, das Geschäftsmodell zu erweitern. Die erste Business Unit umfasst Sage 100 und Sage HR Suite – das Fundament mit starkem Fokus auf Handel und digitalen Handel. Die zweite widmet sich der Künstlichen Intelligenz. „KI kommt immer mehr in unser Umfeld“, berichtet Eckardt. „Man darf keine Angst davor haben, sonst wird man überrannt.“ Die dritte Business Unit Modern Work entstand aus den Erfahrungen der Corona-Krise und umfasst Kommunikation über Teams, Dateiablage, Collaboration und Sicherheit am Endgerät sowie im Homeoffice.

Lars Brummer, der den Bereich Modern Work verantwortet, bringt es auf den Punkt: „Wir sind ein Ansprechpartner für die Themen mit einer Kombination aus technischer Exzellenz, Cloudkompetenz und Prozessberatung – von der Strategie bis zum Betrieb und Managed Service.“ Diese Philosophie zieht sich durch alle drei Geschäftsbereiche. „Wir machen alles mit Herzblut“, betont Eckardt. Für ihn ist entscheidend: „Die digitale Transformation ist für Menschen und nicht umgekehrt. Sie ist kein Selbstzweck. Sie soll die Leute unterstützen in dem, was sie tun.“

Was unterscheidet Avantgarde von anderen IT-Dienstleistern? Björn Fox formuliert es prägnant: „Wir verstehen Geschäftsprozesse und nicht nur Software.“ Das Unternehmen profitiert von jahrzehntelanger Erfahrung in unterschiedlichsten Branchen – von der Lebensmittelproduktion über den internationalen Handel bis hin zur Logistik mit Zollexpertise. „Wir haben ein starkes Partnernetzwerk und profitieren enorm von unserer langjährigen Expertise sowie unserem Prozess-Know-how“, ergänzt Eckardt. „Wenn man in einem Unternehmen immer alles gleich gemacht hat, entwickelt man irgendwann einen Tunnelblick. Da ist es gut, wenn einmal jemand von außen fragt: Warum geht ihr denn so vor, wie ihr vorgeht?“ Björn Fox gibt ein Beispiel: Ein Kunde betrieb noch überwiegend Zettelwirtschaft in Lager und Logistik, führte Inventuren manuell durch. Avantgarde implementierte Scanner-Lösungen und digitalisierte die Abläufe des Unternehmens. „Die Mitarbeiter merkten dann sehr schnell: Die Bestände stimmen, ich weiß, wo die Ware steht“, berichtet Fox. Bei einem anderen Kunden mit einem sehr großen Lager wüsste praktisch niemand, wo welche Ware steht. Die Lösung: eine Anbindung an das ERP System mit Hilfe von Scannern und an ein vollautomatisches Hochregallager.

ISO 9001 über das gesamte Unternehmen

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der Avantgarde Business Solutions GmbH nennt Eckardt fast beiläufig: „Wir sind ISO 9001 zertifiziert – und zwar mit unserem gesamten Unternehmen und allen Prozessen.“ Während viele Mitbewerber nur Teilbereiche zertifizieren lassen, hat sich Avantgarde bewusst dafür entschieden, die strukturierte Projektmethodik auf das komplette Unternehmen auszurollen. Fox ergänzt: „Nur weniger als fünf Prozent der Mitbewerber können das vorweisen.“ Jährlich findet ein Reaudit statt, alle drei Jahre ein umfassendes Audit. „Die Projektmethodik folgt direkt der ISO 9001“, erklärt Eckardt. „Das ist ein wichtiges Kriterium. Wir setzen sie ein, egal ob ein Projekt klein, groß oder mittel ist. Natürlich braucht man für ein kleines Projekt nicht sämtliche Tools, aber die Projektmethodik an sich ist entscheidend.“

Diese Professionalität schlägt sich auch in der Kundenbindung nieder. Was die Kunden besonders schätzen: Avantgarde macht von der ersten Beratung über die Implementierung bis zur Betreuung und dem Support alles aus eigener Hand. „Bei uns gibt es kein Callcenter“, betont Eckardt. „Wir möchten den Kunden ganzheitlich beraten und nachfolgend betreuen.“ Ein weiterer Punkt: „Wenn es komplex wird, streichen viele die Segel“, weiß Fox. „Das ist für uns das Brot-und-Butter-Geschäft, weil wir Prozesse verstehen. Wir arbeiten uns in die Prozesse ein, geben Tipps, optimieren Geschäftsabläufe und bieten alternative Ansätze.“ Das Unternehmen verzichtet bewusst auf die Rolle des klassischen Rationalisierungsberaters. „Wir sind nicht die Prozessleute, die mit der Stoppuhr danebenstehen und fragen, warum man den Kugelschreiber links hinlegt und nicht rechts“, schmunzelt Eckardt. „Wir wollen den Prozess in der Gesamtheit optimieren und dafür sorgen, dass zu jeder Zeit die richtigen Informationen bereitstehen und die Mitarbeiter in ihrer Arbeit optimal unterstützt werden.“

Corona als Katalysator

Die Corona-Krise, die so manchem Unternehmen noch tief in den Knochen steckt, war für Avantgarde ein Wendepunkt. Lars Brummer erinnert sich: „Wir hatten Kunden, die von heute auf morgen Mitarbeiter ins Homeoffice schicken mussten, aber keine Basis dafür hatten.“ In wenigen Wochen befähigte das Avantgarde-Team zum Beispiel ein Unternehmen, dezentral zu arbeiten – inklusive neuem ERP-System, mehrsprachiger Schulung und das alles komplett remote. Der Kunde hatte zuvor lediglich eine klassische Telefonanlage und E-Mails bei einem einfachen Provider. „Das war eines unserer besten Projekte über alle Business Units hinweg“, sagt Brummer.

Die Pandemie hat das moderne Arbeiten und die Sichtweise auf das Homeoffice grundlegend verändert. „Selbst digital aufgestellte Unternehmen erlebten Brüche. Denn wenn ich plötzlich keine Möglichkeit mehr habe, auf meinen Zettel zuzugreifen, muss ich überlegen, wie die Lösung aussieht“, zeigt Brummer auf. Avantgarde half vielen Firmen, diese schwierige Zeit nicht nur zu überstehen, sondern daran zu wachsen. ›

Auch die Zusammenarbeit mit Partnern folgt bei Avantgarde klaren Prinzipien. Mit Sage verbindet die Neusser eine 29-jährige Partnerschaft. Im KI-Bereich setzt das Unternehmen auf Partnerschaften mit Firmen auf Augenhöhe. „Man muss Trends diskutieren, abstimmen und kanalisieren, was wichtig ist und was nicht“, erklärt Eckardt. Im Bereich Modern Work ist Microsoft der zentrale Partner – eine langjährige Verbindung, die Avantgarde nun als eigenständiges Geschäftsfeld ausbaut. Hinzu kommt ein eigenes Rechenzentrum in Düsseldorf, welches auf Basis der Lösungen von HP Enterprise betrieben wird. „Wir können auch Kunden im Rechenzentrum betreuen“, sagt Brummer. „Wenn die IT Unterstützung benötigt, sind wir dabei – entweder in der Ausführung oder als Sparringspartner.“

KI-Integration im Mittelstand

Vor allem das Thema KI-Entwicklung erfordert kontinuierliche Aufmerksamkeit. „Die Innovationszyklen sind wahnsinnig schnell“, beobachtet Eckardt. „Deshalb haben wir KI zu einer eigenen Business Unit gemacht – um den Mittelstand zu unterstützen.“ Ein häufiger Anwendungsfall: KI-gestützte Dokumentenverwaltung. Die Technologie durchsucht Dokumente, extrahiert Informationen und macht sie nutzbar. „Es geht darum, Geschäftsprozesse zu optimieren. Man muss Veränderungen als Chance sehen“, unterstreicht der Geschäftsführer.

Neben Cloud- und Hybridlösungen treibt die digitale Transformation den Mittelstand weiter voran. Hybridlösungen kombinieren Cloud-Anwendungen mit lokalen On-Premise-Installationen – ein Ansatz, der vielen Unternehmen Sicherheit gibt. „Der Feind und der Freund des guten Prozesses ist Excel“, formuliert Eckardt augenzwinkernd. „Es kann sehr gut unterstützen oder total kontraproduktiv sein – etwa wenn jemand eine Liste manuell in Excel eintippen muss.“ Die Kunst liegt darin, die richtige Balance zu finden und Technologie sinnvoll einzusetzen.

Was macht Avantgarde aus? „Wir verstehen uns als Partner auf Augenhöhe, als Sparringspartner, um Prozesse zu hinterfragen und zu optimieren“, fasst Eckardt zusammen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit, Professionalität, Kundennähe und tiefe betriebswirtschaftliche Expertise prägen die Unternehmenskultur. Das Ziel: Der Kunde soll nachhaltig erfolgreicher werden. Mit rund 20 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von circa 3,85 Millionen Euro bewegt sich Avantgarde selbst im Mittelstand – und kennt dessen Herausforderungen aus eigener Erfahrung.

Das Geschäftsleitungs-Quartett ergänzt sich perfekt: Während Eckardt die Gesamtstrategie im Blick behält, verantworten Fox und Brummer die operativen Bereiche und Müller die internen Abläufe. Gemeinsam stehen sie für ein Versprechen: ganzheitliche Beratung ohne Callcenter, jahrzehntelange Branchenerfahrung ohne Tunnelblick und innovative Lösungen ohne technischen Selbstzweck. „Wir gewinnen Projekte, die komplexer sind“, sagt Fox selbstbewusst. „Und wir entwickeln Kunden weiter.“ In einer Zeit, in der sich mittelständische Unternehmen zwischen digitaler Transformation, KI-Integration und flexiblen Arbeitsmodellen bewegen müssen, bietet Avantgarde mehr als Software-Implementierung. Das Unternehmen bietet Orientierung – mit strukturierter Methodik, echter Partnerschaft und dem Blick fürs Wesentliche.

Avantgarde Business Solutions

Habichtweg 21
41468 Neuss

02131 79490

02131 7949 79

Ein Porträt des Unternehmens und weitere Informationen zu Avantgarde Business Solutions finden Sie HIER

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Fotostrecke

Brummer, Fox und Eckardt (v.l.) verantworten die drei Business Units Modern Work, KI und ERP-Systeme (© Stefan Büntig)

Das Avantgarde-Management (v.l.): Alf Eckardt, Gerlind Müller, Björn Fox und Lars Brummer (© Stefan Büntig)

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