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Ralf Schmitz

„Nur Wert hat Bestand“

In der zeitlos klassischen, über Trends erhabenen Formensprache der Projekte von RALF SCHMITZ spiegeln sich über 150 Jahre Bauerfahrung wider.



Eine bemerkenswerte Kontinuität zeigt sich in der Geschichte des Immobilien­entwicklers Ralf Schmitz. Sein Urgroßvater Peter Heinrich Schmitz begründete 1864 die Tradition des Bauens hochwertiger Immobilien. Der heutige Unternehmenschef kam in dem Krankenhaus zur Welt, das sein Großvater erbaut hat – ebenso wie die Schule und das Gymnasium, die er besuchte. All diese Bauten strahlen Solidität, Langlebigkeit und Wertbeständigkeit aus – man spürt, dass hier noch ein Baumeister am Werk war – eine Tradition, die Ralf Schmitz (65) entschlossen fortführen wird. „Nachhaltiges Bauen“, so ist seine Überzeugung, „fängt damit an, dass man etwas baut, was eine lange Zeit stehen bleibt, ohne dass andere daran Anstoß nehmen.“ In den 80er und 90er Jahren errichtete die Firma Ralf Schmitz vor allem in Kempen zahlreiche Wohnbauten, darunter Sozialwohnungen und eine der ersten großen Anlagen für Betreutes Wohnen. Schmitz ließ viele Baudenkmale sanieren, darunter den heutigen Stammsitz, die „Villa Brandenburg“ in Kempen. Großbürgerliche Wohnkultur Im Jahr 2000 wandte sich Ralf Schmitz mit der Errichtung einer ersten Stadtvilla in Düsseldorf-Oberkassel dezidiert einer modern interpretierten, zeitlos klassischen Architektur zu. Beeindruckende Beispiele großbürgerlicher Wohnkultur sind heute das Markenzeichen des Unternehmens Ralf Schmitz. Sie entstanden anfangs am Niederrhein und in Düsseldorf, neben Kempen einem der Unternehmenssitze, zu denen auch Hamburg und Berlin gehören. In Berlin sorgte unter anderem das Ende 2016 fertiggestellte Stadtpalais „Eisenzahn 1“ in der Nähe des Kurfürstendamms für internationale Beachtung. Entworfen wurde es von der Sebastian Treese Architekten GmbH. Zahlreiche noble Stadtvillen und Townhouses, deren Architekten das bewährt Beste aus Klassizismus, Gründerzeit und Art déco verwenden, sind inzwischen entstanden. An exklusiven Kooperationen mit Interieur-Profis, etwa mit dem italienischen Luxuslabel Bottega Veneta, zeigt sich der hohe Qualitätsanspruch, den das Unternehmen verfolgt. Dieser Anspruch wird auch an einem anderen Umstand erkennbar: „Wir vergeben grundsätzlich alle Aufträge einzeln an die Handwerker und arbeiten nie mit Generalunternehmern zusammen“, erläutert Ralf Schmitz. Und er zeigt sich auch darin, dass Smart-Home-Lösungen nie eine Kernrolle einnehmen. „Eher sind sie ein individuell gewünschtes Add-on, das wir unseren Kunden natürlich immer mit anbieten“, meint Geschäftsführer Axel Martin Schmitz, zusammen mit seinem Bruder Richard Alexander in fünfter Generation verantwortlich für die Standorte Kempen, Düsseldorf und Hamburg. Ralf Schmitz leitet die Niederlassung in Berlin. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen etwa 80 Mitarbeiter. Zeitlose Architektur „Nur Wert hat Bestand“ – das war schon die Überzeugung des Firmengründers Peter Heinrich Schmitz. Er hatte mit einer Schreinerei begonnen, der er kurz darauf eine kleine Baufirma hinzugesellte. „Unser Anspruch ist, eine zeitlose Architektur zu vertreten, die geschmackliche Veränderungen doch weitestgehend übersteht“, sagt Ralf Schmitz heute. „Daraus erwächst eine ganz besondere Verantwortung, nicht nur dem Kunden gegenüber, der die Wohnung kauft, sondern auch der Allgemeinheit gegenüber. Denn Häuser prägen ja entscheidend das Stadtbild und können im schlechten Fall auch ein Ärgernis für andere Menschen sein.“

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Ausgabe 08/2018