Großküchentechnik im Revier

Kettel Großküchen: Großküchen ganz- heitlich gedacht

Die Kettel Großküchen GmbH aus Essen plant, baut und betreut Großküchen, die weit mehr sind als reine Essensausgaben. Mit flexibler Planung, moderner Technik und starkem Netzwerk entstehen ganzheitliche Lösungen für Betriebs- und Gemeinschaftsverpflegung.

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Kettel Großküchen

30.01.2026 Anzeige
Geschäftsführer Eric Schneider, hier im Gespräch, ist bereits seit mehr als drei Jahrzehnten in der Branche tätig (© Caroline Schlüter)

Wenn in Betriebsrestaurants, Kitas, Altenheimen oder Konzernen täglich tausende Essen reibungslos über die Theke gehen, steckt dahinter weit mehr als „nur“ Herd, Spülmaschine und Edelstahltische. Die Kettel Großküchen GmbH in Essen hat sich genau auf diese komplexen Aufgaben spezialisiert – von der ersten Idee bis zur fertigen Küche, in welcher der Ablauf und nicht die Technik im Vordergrund steht. Was 1948 als klassischer Gastronomieausstatter begann, ist heute ein Planungs- und Umsetzungsprofi für moderne Großküchen mit 22 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von rund 8 Millionen Euro.

Vielfältige Referenzen

Geschäftsführer Eric Schneider kennt sowohl die Branche als auch das Essener Unternehmen seit Jahrzehnten. Seine eigene Rolle fasst er so zusammen: „Ich bin jetzt seit 33 Jahren in der Branche – entscheidend ist aber nicht die Zahl, sondern dass wir stets offen bleiben für Veränderung.“ Sein Leitmotiv bringt er auf eine Formel: „Ideenhunger und Offenheit für neue Ansätze“ – ein Gegenentwurf zum „Das haben wir schon immer so gemacht“. Das Essverhalten der Menschen habe sich stark gewandelt, sagt er: „Die Leute gehen in die weite Welt, kommen aus Indonesien zurück – und wir bieten mittlerweile Counter, wo wir kulinarische Vielfalt problemlos abdecken können.“

Ein Großprojekt in der jüngeren Unternehmensgeschichte war 2020 der Neubau des RWE-Campus in Essen, wo die Firma Kettel zwei Hauptkantinen mit jeweils acht verschiedenen Ausgabeinseln zur Versorgung von rund 3.500 Mitarbeitenden realisiert hat. Solche Vorhaben stellen das Team natürlich vor ganz andere Anforderungen als die Umsetzung kleiner Schulküchen: Statt der Lösung „Kombi-Dämpfer plus Spülmaschine“ geht es hier um komplette Speisenverteilsysteme, intelligente Küchendecken, Lüftung, Kälte, Logistikwege und Hygienekonzepte, die sauber ineinandergreifen müssen.

Komplettpaket aus einer Hand

Was viele versprechen, lebt Kettel im Projektalltag: komplette Lösungen aus einer Hand. Das Unternehmen bündelt nicht nur Koch- und Spültechnik, sondern koordiniert auch Trockenbau, Fliesen, Decken, Elektro, Sanitär sowie Lüftungs- und Kältetechnik. „Der Kunde hat einen Ansprechpartner – und der kümmert sich darum, dass alle Gewerke termingerecht arbeiten können“, beschreibt Schneider den Ansatz. Besonders deutlich wurde dies in einem Projekt in Berlin, bei dem in einer leeren Halle eine Zentralküche für mehrere tausend Essen täglich entstand – mit weniger Schnittstellen, weniger Abstimmungsaufwand und hoher Terminsicherheit, auch bei Umbauten im laufenden Betrieb.

Die Märkte, in denen Kettel unterwegs ist, sind anspruchsvoll: Ein Großteil der Projekte liegt in der Gemeinschaftsverpflegung von Altenheimen, Kitas, Schulen und der Betriebsgastronomie, während die klassische Gastronomie nur einen kleinen Umsatzanteil ausmacht. Gerade in der Betriebsgastronomie verändern Homeoffice und mobile Arbeit die Spielregeln – es kommen weniger Mitarbeitende täglich ins Büro, aber die Erwartungen an Angebot, Qualität und Abwechslung steigen. „Wenn das Angebot nicht passt, gehen die Leute raus auf die Straße uns besorgen sich dort ihr Essen – das will natürlich jeder Betreiber vermeiden“, sagt Schneider. Verlässliche Lieferantentreue, kurze Wege und Termintreue sowie der „bedingungslose Einsatz“ des Teams zählen zu den Gründen, warum Auftraggeber häufig erneut auf die Firma Kettel zukommen.

Digital geplant, praxisnah gedacht

In der Planung setzt Kettel auf moderne Werkzeuge. Neben CAD arbeitet das Team mit einem 3D-System, das virtuelle Rundgänge durch Küche und Ausgabe ermöglicht. Kunden können schon vor Baubeginn sehen, wie ihre künftige Küche mit realistischen Materialien, Wand- und Bodenfarben sowie Thekenverkleidungen wirken wird – ein Pluspunkt gerade in Konzernen und öffentlichen Einrichtungen. Parallel nutzt das Unternehmen digitale Tools und KI intern, etwa für Belegverarbeitung und Unterstützung im Tagesgeschäft.

Gleichzeitig beobachtet Kettel technische Trends wie Kochroboter oder selbstadaptierende Heißluftdämpfer und erwartet vor allem bei der Vernetzung von Geräten über mehrere Standorte hinweg zusätzliche Effizienzgewinne. Schneider warnt jedoch davor, Technik um der Technik willen einzusetzen: In vielen Betriebsrestaurants bleibe der persönliche Kontakt zum Kunden ein wichtiger Erfolgsfaktor. Entscheidend sei, dass Lösungen wirtschaftlich und praxistauglich sind – von der Energieeffizienz über Hygiene bis zur Bedienbarkeit.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor liegt in der Personalentwicklung. Ein großer Teil der Belegschaft hat bereits seine Ausbildung bei Kettel absolviert und ist dem Unternehmen treu geblieben. „Ein Großteil unserer Mitarbeiter hat bei uns gelernt – das sorgt für eine ganz andere Identifikation mit dem Unternehmen“, betont Schneider. Seit vielen Jahren bildet der Essener Mittelständler kontinuierlich aus und kombiniert so die Erfahrung der „alten Garde“ mit den frischen Ideen jüngerer Kolleginnen und Kollegen. Regelmäßige Weiterbildungen – von Herstellerschulungen über Hygiene-Trainings bis zu Seminaren zu relevanten Normen – sorgen dafür, dass das Team fachlich auf dem neuesten Stand bleibt.

Inhaltlich ist Kettel zugleich in die Tiefe und in die Breite gewachsen. Neben klassischer Großküchentechnik mit Planung, Montage, Inbetriebnahme, Schulung und Kundendienst betreut das Unternehmen zunehmend auch den „gedeckten Tisch“: Porzellan, Besteck, Gläser, Tablettsysteme und Kleininventar. Eine erfahrene Mitarbeiterin verantwortet dieses Segment, das über Onlineshop und Ausstellung in Essen sichtbar wird. Ziel ist, bei neuen Projekten die komplette Ausstattung vom Kochkessel bis zur Schöpfkelle aus einer Hand zu liefern – funktional, wirtschaftlich und optisch stimmig.

Wirtschaftlichkeit und Employer Branding

Für Entscheider im Mittelstand lohnt sich der Blick auf die Großküche besonders dort, wo alte Technik Energie und Wasser frisst. Moderne, effiziente Spültechnik und kochtechnische Geräte bieten erhebliche Einsparpotenziale. Gleichzeitig ist das Verpflegungsangebot ein wichtiger Baustein des Employer Brandings: Wer seinen Mitarbeitenden attraktive, gesunde und abwechslungsreiche Angebote macht, stärkt Bindung und Zufriedenheit. Ab etwa 100 bis 150 Mitarbeitenden wird eine eigene Lösung für die Betriebsverpflegung besonders interessant – spätestens wenn viele Beschäftigte mittags das Firmengelände verlassen, weil das Kantinenangebot nicht überzeugt.

Auch wenn Kettel bei ausgewählten Projekten bundesweit aktiv ist, liegt der Schwerpunkt klar in Essen und einem Radius von etwa 60 Kilometern rund um den Firmensitz. Das Ruhrgebiet mit seiner dichten Unternehmenslandschaft bietet ideale Bedingungen für einen Spezialisten, der auf schnelle Erreichbarkeit, persönliche Betreuung und kurze Reaktionszeiten setzt.

Hinzu kommt die enge Zusammenarbeit mit Architekturbüros und Ingenieurbüros, die Kettel frühzeitig in die Planung einbinden. Für die Zukunft setzt Schneider nicht auf Wachstum um jeden Preis, sondern auf eine gesunde, strukturierte Weiterentwickelung: „Der Schlüssel des Erfolgs ist die Kombination aus Erfahrung und Offenheit.“ Kettel will genau das bleiben, was die Kunden heute schätzen: ein verlässlicher, ideenhungriger Partner, der Großküchen denkt, als hätte er selbst täglich Gäste im Haus.

 

Kontakt und Unternehmensprofil

Kettel Großküchen GmbH

Lazarettstr. 17
45127 Essen

0201 245610

www.kettel-essen.de

Zum vollständigen Unternehmensprofil der Kettel Großküchen GmbH

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Geschäftsführer Eric Schneider, hier im Gespräch, ist bereits seit mehr als drei Jahrzehnten in der Branche tätig (© Caroline Schlüter)

Neben klassischer Großküchentechnik betreut das Unternehmen zunehmend auch den „gedeckten Tisch“ mit Porzellan, Besteck, Gläsern, Tablettsystemen und Kleininventar (© Caroline Schlüter)

Neben klassischer Großküchentechnik betreut das Unternehmen zunehmend auch den „gedeckten Tisch“ mit Porzellan, Besteck, Gläsern, Tablettsystemen und Kleininventar (© Caroline Schlüter)

(© Caroline Schlüter)

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