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Isabell und Ingo Pahrmann, geschäftsführende Gesellschafter der Löckenhoff und Schulte GmbH Foto: Christoph & Thomas Meinschäfer
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Löckenhoff + Schulte macht´s möglich: Dienstfahrräder für jedermann

Für jedes Unternehmen gibt es passgenaue Mitarbeiterräder und Konzepte. Die Zweirad-Experten aus Paderborn und Lippstadt zeigen, worauf man achten muss und welche Räder sich eignen.



In Deutschland zählt die Löckenhoff + Schulte GmbH zu den größten Fahrradhändlern. An den Standorten Paderborn und Lippstadt verkauft das Team rund um Geschäftsleiter Ingo Pahrmann hunderte Räder pro Jahr und bietet auch nach dem Erwerb eine optimale Rund-Um-Service-Versorgung mit Reparatur, Ersatzteilen und vielen Leistungen. Weil radbewegte Arbeitnehmer zunehmend das Fahrrad für die Fahrt von zuhause zur Arbeit und zurück einsetzen, bietet Löckenhoff + Schulte verstärkt Dienstrad-Leasing-Angebote Unternehmen an. Das stetig wachsende Interesse hieran hat den westfälischen Rad-Spezialisten dazu bewogen, dieses Segment weiter auszubauen.

Pahrmann weiß dabei genau, dass die Zeiten, wo Radfahrer als materiell benachteiligte Zeitgenossen oder Ökofreaks belächelt wurden und die sich schlicht kein motorisiertes Gefährt leisten konnten, endgültig vorbei sind. Spätestens seitdem die E-Bikes ihr Rentner-Image abgelegt haben und jetzt mit flotten Design-Lösungen in so gut wie allen Segmenten vertreten sind, gehören Fahrräder wieder zum festen Element der Mobilitätskultur in Deutschland.

Immer beliebter werden dabei Leasingangebote, mit denen sich Arbeitnehmer für kleine Raten ihr Wunschrad bei Löckenhoff aussuchen können. Dauerbrenner hier ist das Pedelec. „Als Rad für eine ältere Zielgruppe gestartet, sind E-Bikes mittlerweile auch bei jüngeren Käuferschichten angekommen“, sagt Pahrmann. Daher führt der Fahrradhändler neben City-, Trekking-, Mountainbike- und Speed-Pedelecs auch 24- und 26-Zoll-Kinder- sowie Jugend-Pedelecs.

Im Zentrum der Auswahl eines Mitarbeiters aber steht das passgenaue Dienstrad, das der Mitarbeiter sich aussuchen darf. Pahrmann weiß hier genau: „Miteinbezogen in die Überlegungen bei der Auswahl müssen die Entfernung zur Arbeitsstelle, aber auch die Neigungen zu einer Marke oder das gute Gefühl, dass ein Rad dem Fahrenden geben muss. Schließlich nutzt er dieses jeden Tag, teilweise auch für längere Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Und für die Auswahl stehen rund 26 Marken bei den Pedelecs zur Verfügung. Das ist schon eine ungewöhnlich große Auswahl, die wir hier haben.“

Im Zentrum der Auswahl steht also die intensive fachmännische Beratung durch das geschulte Personal der Paderborner Rad-Spezialisten. „Wir gehen intensiv auf die Wünsche der Kunden ein und individualisieren dann das gewünschte Rad“, so Pahrmann. Um dann noch Änderungs- bzw. Anpassungswünsche zügig erfüllen zu können, verfügt das Fachgeschäft über eine TÜV-zertifizierte Werkstatt, in der die Individualisierungen vorgenommen werden können. Fällt die Auswahl dennoch erstmal etwas schwer, kann der potenzielle Dienstradler die ins Visier genommenen Räder direkt bei Löckenhoff + Schulte auf den Indoor- und Outdoor-Teststrecken ausprobieren und das Fahrverhalten auf verschiedenen Bodenbelägen und Höhen testen, um so das für ihn optimale Modell zu finden. „Der Nutzer des Dienstrades kann hier in unserem Außenbereich das Rad auf Herz und Nieren prüfen“. Aber auch die Radmessung spielt hier eine wichtige Rolle, mittels derer noch besser bestimmt werden kann, welches Rad für diesen speziellen Zweck das Beste ist. Und auch nach der Übergabe des Rades soll der Dienstradfahrer nicht allein gelassen werden, unterstreicht Pahrmann. Als zertifizierter Fachhändler führt das Team von Löckenhoff + Schulte sämtliche Inspektions-, Vermessungs-, Reparatur- und Umbauarbeiten nach höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards gerne weiterhin durch. Schließlich soll das Rad dem Fahrer ja lange erhalten bleiben.

Warum soll ich
ein E-Bike leasen?

E-Bikes sind seit einigen Jahren voll im Trend und auf dieser Mega-Trendwelle schwimmt seit geraumer Zeit das Dienstrad mit, weil für viele Arbeitnehmer ein E-Bike im Kauf zu teuer ist und sie sich sagen, so Pahrmann: „Wenn mein Chef mir ein E-Bike im Leasing anbietet, nehme ich das gerne an.“ Die Frage also „wie finanziere ich mein Wunschrad“, beantwortet in diesem Fall der Arbeitgeber analog zum Dienstfahrzeug, welches ebenfalls oft geleast wird. Dieser Idee gab vor gut sechs Jahren das Bundesfinanzministerium seinen amtlichen Segen und das Dienstrad war geboren. Heute rollen geschätzte 200.000 Leasingräder auf deutschen Straßen und Radwegen, von denen die meisten – die Schätzungen gehen von bis zu 90 % aus – einen Elektromotor als Unterstützung für die Muskelkraft nutzen. Neben dem Dienstwagen hat sich also das Dienstrad als Motivationshilfe endgültig voll etabliert, erläutert Pahrmann. „Noch vor 15 Jahren wäre dies undenkbar gewesen.“

Der Experte weiß gerade in diesen Zeiten um die Attraktivität eines E-Bikes, dass als Dienstrad genutzt wird. Denn für viele Pendler, die sich gedanklich mit möglichen Fahrverboten bei Besitz eines Dieselfahrzeuges auseinandersetzen müssen, aber auch dem täglichen Stau und dem Stress bei der Suche nach einem Parkplatz entgehen wollen, ist das Rad mit (oder ohne) elektrische Unterstützung die erste Wahl geworden, um erholter ins Büro, in die Fabrik, aber auch nach Dienstschluss nach Hause zu gelangen. Und die Zahl der Nutzer dürfte in den kommenden Jahren noch weiter steigen, ist sich Pahrmann sicher. Seine Rechnung ist so einfach wie plausibel: „Von den rund 20 Millionen Berufspendlern lebt jeder zweite weniger als zehn Kilometer von seinem Arbeitsplatz entfernt. In diesem Radius schlagen die elektrifizierten Räder die motorisierte Konkurrenz und fördern als erfreuliche Nebenwirkung durch das sportliche Training gleichzeitig die geistige Fitness und Kreativität. Auch die körperliche Gesundheit profitiert vom regelmäßigen Tritt in die Pedale.“

Wie lease ich ein Dienstrad?

Generell gilt: Um in den Genuss eines Leasingrads zu kommen, ist ein Ausflug in die Welt der Steuerverordnungen notwendig. Das ist zwar staubtrocken, doch wer später den erfrischenden Fahrtwind genießen will muss da durch und wird bald mit Begriffen wie Gehaltsumwandlung, Ein-Prozent-Regelung, Restwert und „geldwerter Vorteil“ genauso versiert umgehen können wie mit den technischen Finessen des Rads.

In der Regel, so erzählt Pahrmann, führt der Weg zum Leasingrad über die Personalabteilung, Betriebsrat oder Abteilungsleiter wo der potenzielle Radler seinen Wunsch nach einem fahrbaren Untersatz anmeldet. Stimmt der Chef zu, wird zusammen mit Löckenhoff + Schulte eine vertraute Leasing-Gesellschaft ausgesucht. Über diese least der Arbeitgeber dann das gewünschte Rad. „Wir arbeiten hier mit den sechs führenden Leasing-Gesellschaften Deutschlands zusammen“, sagt Pahrmann.

Wenn der Leasing-Vertrag zwischen Leasing-Gesellschaft und Firmenkunde geschlossen ist, kommt beim Arbeitnehmer der Firma die Gehaltsumwandlung nun ins Spiel, und zwar in Form einer monatlichen „Nutzungsrate“ für das Dienstrad. Diese beinhaltet in aller Regel die Vollkaskoversicherung und Wartung und wird vom Nettogehalt abgezogen. Gleichzeitig wird der geldwerte Vorteil für das Rad, der versteuert werden muss – exakt ein Prozent vom Kaufpreis – auf das Gehalt des Arbeitnehmers addiert, und zwar pro Monat. Dadurch ergeben sich positive Nebeneffekte: Das zu versteuernde Einkommen des Arbeitnehmers sinkt und auf Arbeitgeberseite können Lohnnebenkosten gespart werden. Zudem können Unternehmen die Leasingraten als Betriebsausgaben bilanzieren. „Am Ende aller Rechnerei profitieren alle Seiten von diesem Modell. Der Arbeitnehmer kann durch die Versteuerung der Nutzungsrate sogar bis zu 40 % gegenüber dem Kauf sparen“, unterstreicht Pahrmann.

Sind alle finanzbürokratischen Hürden genommen, kann sich der Dienstradler in den Sattel schwingen und die neue Freiheit genießen. Dank des Vollkasko-Versicherungsschutzes rollt er sorglos über den Radweg – so lange er sich an die Vorschriften hält. Sollte der Arbeitnehmer vor Ende des Leasings aus dem Betrieb ausscheiden, kann er das Rad auslösen oder den Vertrag vom neuen Arbeitgeber übernehmen lassen. In jedem Fall ist so ein Dienstrad-Leasing auch ein Attraktivitätspunkt, denn wenn der Arbeitgeber dies anbietet, steigt auch die Attraktivität des Arbeitsplatzes und des Unternehmens. „Wir als Löckenhoff + Schulte verstehen uns dabei sowohl als Partner des Arbeitgebers, wie auch des Arbeitnehmers. Wir kennen uns exakt mit diesem interessanten Finanzierungsmodell aus, und stehen beiden mit Rat und Tat zur Seite“, betont Pahrmann.

Zugute kommt den Leasingnehmern zusätzlich die langjährige Erfahrung in allen Bereichen des Fahrradhandels. Denn das Sortiment ist breit gefächert und reicht von Fahrrädern aller Art, über Fahrradzubehör und -bekleidung, bis hin zu Heimsportartikeln. Ob Dreirad für das Kleinkind, Rennrad, Mountainbike oder Hollandrad: Für jedes Alter, jede Kondition und jedes Interesse ist bei Löckenhoff + Schulte eine große Auswahl an Fahrrädern vorrätig. Und dank der Mitgliedschaft im größten europäischen Einkaufsverband für Zweiräder ZEG, sind die meisten Fahrräder auch im Kauf preiswert zu erwerben.

Dabei soll die Beratung vor Ort natürlich nicht zu kurz kommen. Rund 100 Fachberater gehören aktuell zum Team des Fahrradspezialisten an den Standorten Paderborn und Lippstadt. Das soll auch so bleiben, denn „als familienfreundlicher Fachhändler legen wir größten Wert auf persönliche Beratung“. Wer aber dennoch lieber das Internet fürs Einkaufen nutzen will, kann auf www.rad1.de all die Produkte einkaufen, die sich in den Filialen in Paderborn und Lippstadt befinden. Kurzum unterstreicht Pahrmann abschließend: „Jeden Kunden wollen wir überzeugen. Mit unserer langjährigen Erfahrung sind wir als Fachhändler ein gefragter Ansprechpartner bei Herstellern und Lieferanten, um deren Produkte weiterzuentwickeln. Außerdem sind wir auf vielen regionalen Messen vertreten und bieten Zusatzdienstleistungen wie Fahrradschutz, biometrische Vermessungen und geführte Ausfahrten an. Löckenhoff + Schulte ist nicht einfach nur ein Fahrradladen, sondern steht für Erlebniseinkaufen, Riesen-Markenauswahl und kompetente Beratung!“

Ausgabe 04/2018