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Das Ingenieurbüro SSI übernimmt auch die Bauleitung Foto: Christoph & Thomas Meinschäfer
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Schulz Baugesellschaft, Schweißgut Schulz Ingenieure

„Ihr Projekt – unsere Herausforderung!“

Die im Hochbau tätige Schulz Baugesellschaft bietet ihren Kunden zusammen mit dem hauseigenen Ingenieurbüro SSI nun einen Komplettservice vom Rohbau bis zur Schlüsselübergabe an.



Ob ein Rohgerüst für den Bau einer Büroimmobilie, eines Kindergartens oder von Ein- oder Mehrfamilienhäusern, die 2009 gegründete Schulz Baugesellschaft ist ein kompetenter Ansprechpartner für sämtliche Anliegen im Bereich Hochbau – von der Planung bis hin zur Schlüsselübergabe. Hierin enthalten sind sämtliche Erd-, Maurer- und Stahlbeton- sowie Verblendarbeiten für Neubauten, Entkernungen, Umbauten und Aufstockungen. Auch bei der Errichtung gewerblicher Objekte hat das Unternehmen eine langjährige Expertise. „Egal welches Projekt sich unsere Kunden vorstellen, wir sind der passende Partner, wenn es sich um den Bau von Produktions- und Montagehallen, Fabriken, Bürogebäuden u. v. a. handelt – im gesamten Raum OWL!“, erklärt Andreas Schulz, Geschäftsführer der Schulz Baugesellschaft. Ob für institutionelle und öffentliche Gebäude oder für eine private Altbausanierung, das Familienunternehmen ist auch darauf spezialisiert, private oder gewerbliche Gebäude energetisch zu sanieren. Aktuell arbeitet das inhabergeführte Unternehmen überwiegend für private Investoren in der Region. Als Unternehmer in Deutschland sieht sich Schulz auch in der wirtschaftlichen Verantwortung, Arbeitsplätze zu schaffen. „Es macht mir Spaß, diesen Mehrwert für die Gesellschaft zu leisten, pünktlich Rechnungen zu begleichen und leistungsgerechte Löhne zu zahlen.“ Von klein auf wollte Schulz schon auf dem Bau arbeiten und das Familienunternehmen übernehmen. Daher hat er direkt im Anschluss an sein Studium die Firma übernommen, die sein Vater und Onkel seit dem Jahr 1989 aufgebaut hatten. Den Standort Altenbeken hat Schulz dabei bewusst beibehalten. „Schulz wächst – und Altenbeken wächst ebenfalls“, so Schulz, der nicht nur die günstige Verkehrsanbindung der Gemeinde im Eggegebirge schätzt. „Meine Familie fühlt sich sehr wohl hier und ich genieße es, nach einem turbulenten Arbeitstag mit Blick über die schönen Eggewälder zu entspannen.“ Nicht umsonst wird Altenbeken auch als Freizeit- und Erholungsort von stressgeplagten Städtern genutzt. Zudem pflegt Schulz den Kontakt mit dem derzeitigen Bürgermeister Wessels und ist bestrebt, seinen Teil zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde beizusteuern. Seit 2009 ist Schulz als selbstständiger Unternehmer „genau da, wo er sein will“. Ihm ist es dabei wichtig, nicht nur seinen wirtschaftlichen Vorteil zu suchen. Er möchte auch ehrlich mit Fehlern umgehen und diese als Antrieb verstehen, besser zu werden. In seiner Zeit als Chef der Schulz Baugesellschaft hat er vor allem gelernt, sich nie auf dem Status quo auszuruhen, sondern immer Verbesserungen anzustreben.

Erfolgreicher Abschluss steht im Vordergrund

Höhen und Tiefen gibt es in jedem Unternehmen. Der Umgang mit Fehlschlägen macht laut Schulz allerdings den entscheidenden Unterschied. In stressigen Situationen unterstützt ihn auch sein christlicher Glaube als Anker und Orientierungshilfe. So auch bei einem Großprojekt, welches drohte, von der Kostenseite her aus dem Ruder zu laufen. „Wir hätten den Bauherrn im sprichwörtlichen Regen stehen lassen und einfach unsere Leistungen abrechnen können und hätten uns nicht um den weiteren Ablauf kümmern müssen. Aber so denken wir nicht“, erklärt Schulz, „wir setzen uns mit unserem gesamten Know-how ein, um das Projekt trotz aller Widrigkeiten zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Dieser Einsatz wird von unseren Kunden geschätzt und auch belohnt.“

One Face to the Customer (Schulz Baugesellschaft & Schweißgut Schulz Ingenieure)

Bereits im gemeinsamen Studium haben Andreas Schulz und Sebastian Schweißgut beschlossen, eines Tages gemeinsam ein Unternehmen zu leiten. „Wir hatten von Anfang an einen guten Draht zueinander, weil wir beide aus Unternehmerfamilien stammen und aus der Praxisecke kommen“, erinnert sich Schweißgut. Zunächst begleitete er für ein Ingenieurbüro bundesweit Projekte und machte kurz Station in Leipzig, wo er denkmalgeschützte Immobilien sanierte. Seit dem Jahr 2014 betreiben beide das Ingenieurbüro „SSI“, kurz für „Schweißgut|Schulz|Ingenieure“, mit Sitz in Altenbeken und Niederlassung in Werther, das sich auf die Projektsteuerung spezialisiert hat. Als Dienstleistung bietet SSI Bauherren an, deren Projekte im Bereich der Kosten und Terminsicherheit zu überwachen, die Bauleitung zu übernehmen sowie Auftraggeber bei Ausschreibungen zu unterstützen. „Wir nutzen die Synergien, um beide Unternehmen nach vorne zu bringen“, sagt Schweißgut. Für die Unternehmensvision der beiden Geschäftsführer war das Ingenieurbüro der nächste logische Schritt. „So können wir unsere Kenntnisse aus dem Hochbau und dem Ingenieurbereich gemeinsam anbieten – als ein Ansprechpartner für alle Belange: One Face to the Customer“, erklärt Schulz. In diesem Jahr betreuen beide Unternehmen erstmals gemeinsam vom Bauantrag bis zur Schlüsselübergabe den Bau eines Kindergartens in Paderborn. Kunden können die Dienstleistungen der Baugesellschaft und des Ingenieurbüros aber weiterhin auch separat beauftragen.

Ingenieurbüro arbeitet derzeit vor allem noch überregional

Derzeit kommen die Aufträge des SSI aus ganz Deutschland. So betreute SSI beispielsweise die Projektabwicklung einer Hotelbaustelle in Düsseldorf. „Mehrere Aufträge haben wir für die ECE abgewickelt, die Bausparte des Hamburger Otto-Konzerns“, erklärt Schweißgut. „Beteiligt waren wir am Skyline-Plaza in Frankfurt a. M., einem Shopping-Center mit einem Bauvolumen im dreistelligen Millionenbereich.“ Aktuell betreuen die Ingenieure das Baugebiet „Werreterrassen“, bei dem ein neuer Stadtteil in Detmold mit 27 Mehrfamilienhäusern entsteht. Investor ist die Wortmann Immobilien Projekt GmbH & Co. KG. Zur Klientel von SSI gehören hauptsächlich nationale Investoren, Planer und Architekten. Zu den Kunden zählen aber auch private Bauherren, die sich dabei beraten lassen, wie sie ihren Bau am besten abwickeln, Termine koordinieren und die Qualitätskontrolle durchführen. Zudem berät das Team ihre Kunden dabei, wie sie ihre Privathäuser sanieren und renovieren können. „Viele Menschen träumen von einem eigenen Haus; die wenigsten haben aber die Zeit und Detailkenntnisse, um diesen Traum ohne professionelle Hilfe umzusetzen. Dazu gehört an erster Stelle, ein Gebäude zu verstehen und mehrere Dienstleister und Akteure unter einen Hut zu bringen“, erklärt Schweißgut. „Die Anforderungen an das Bauen sind sehr umfangreich. Wir bieten dabei eine Komplettlösung an mit qualitativ hochwertiger Arbeit; sowohl beratend als auch in der Umsetzung.“ Langfristig wollen sie vermehrt Projekte in den Regionen Detmold, Paderborn, Bielefeld und Gütersloh erfolgreich umsetzen.

„Wir wollen mit ehrlicher Arbeit Geld verdienen“

Dass die Kunden die bestmögliche Beratung erhalten, liegt beiden Geschäftsführern sehr am Herzen. „Wir wollen mit ehrlicher Arbeit Geld verdienen“, ist ihr Credo. „Alle anfallenden Arbeiten werden von uns koordiniert, überwacht und garantiert termingerecht fertiggestellt“, sagt Schulz. Zugute kommt beiden dabei ihre vorherige berufliche Laufbahn. Beide haben vor ihrem gemeinsamen Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit Fachrichtung Bau in Detmold eine Handwerkslehre absolviert. „Wir wissen, wie Architekten denken, und haben erfahren, wie Handwerker ticken. Daher können wir unseren Kunden bestmöglich beraten“, erklärt Schulz. Dieses Fingerspitzengefühl ermöglicht beiden, den Kunden ganzheitlich – auch über das gewünschte Leistungsspektrum hinaus – zu beraten. Wenn zum Beispiel ein Kunde nur die Dienstleistung „Bau-Ablauf-Management“ beauftragt und die Kostenkontrolle selbst durchführt, dann wird er trotzdem bei Bedarf unaufgefordert auf mögliche Mehrkosten hingewiesen, auch wenn dies nicht Teil des eigentlichen Auftrags ist. „Ich würde dem Kunden nie einfach nur sagen, führe diese oder jene Maßnahme durch, die kostet dich 10.000 Euro“, erklärt Schulz, „ich würde ihm darüber hinaus ausführlich aufzeigen, welchen Sinn die Maßnahme ergibt und warum er dadurch zu einem späteren Zeitpunkt Geld einspart. Damit gebe ich ihm genügend Informationen an die Hand, um eine Entscheidung zu treffen.“ Dass diese Strategie aufgeht, erkennt man an den Wachstumszahlen der vergangenen Jahre. Hatte die Firma im Jahr 2016 noch einen Jahresumsatz in Höhe von 1,7 Millionen Euro, konnten die Altenbeker im Folgejahr ihren Umsatz auf 3,2 Millionen Euro fast verdoppeln. Und für dieses Jahr ist geplant, den Jahresumsatz auf fünf Millionen Euro zu erhöhen.

Sichere Baustellen sprechen für sich

„Unser Wachstum war nur möglich über unsere Qualität und zufriedene Kunden, die uns weiterempfohlen haben“, erklärt Schulz. Generell bietet er potenziellen Kunden vor einer Auftragsvergabe an, laufende Baustellen des Unternehmens zu besichtigen. „So können sich Interessierte ein Bild von unserer Struktur und Arbeitsweise machen“, so Schulz. Aktuell arbeitet die Baugesellschaft auf Herfords größter Baustelle „Neubau Fürstenau-Carree“. „Der Auftraggeber hatte uns in einem Vergabegespräch mitgeteilt, dass es sich in OWL herumspräche, dass ‚Schulz aus Altenbeken‘ gewissenhaft und dienstleistungsorientiert arbeitet. Eine bessere Werbung als eine saubere und sichere Baustelle können wir nicht haben“, freut sich Schulz. Einen weiteren Grund für das stetige Wachstum der Firma sieht Schulz in der Qualität und Zuverlässigkeit der Mitarbeiter. „Ohne unsere Mitarbeiter wäre dieses Wachstum niemals möglich gewesen“, so Schulz. Aktuell arbeiten in dem Familienunternehmen 35 Mitarbeiter. Darunter sind u. a. zwei Bauleiter, vier Poliere, Baugeräteführer und Bauarbeiter für Beton und das Mauerwerk.

Mitarbeiter bringen eigene Ideen ein – sie sind ein wichtiger Teil vom Ganzen

„Wir bieten unseren Mitarbeitern an, sich im Rahmen der Unternehmensvision selbst zu verwirklichen, indem sie z. B. Verantwortung für Teilbereiche übernehmen und aktiv ihre Ideen einbringen“, erklärt Schulz. Beide Geschäftsführer sehen jeden einzelnen Mitarbeiter als individuelle Persönlichkeit an, die auch genügend Freizeit zur Erholung braucht. „Wir versuchen, das Arbeitsumfeld so gut es geht familiengerecht und human zu gestalten“, so Schweißgut und Schulz. Beide sind verheiratete Familienväter mit mehreren Kindern und wissen um die Wichtigkeit eines guten Betriebsklimas. Im Büro sorgt der Hund einer Angestellten für Ausgeglichenheit am Arbeitsplatz. „Wenn es den Mitarbeitern gut geht, geht es der gesamten Firma gut. Die Zufriedenheit überträgt sich auf das gesamte Unternehmen“, sind die beiden überzeugt. Daher wird auch versucht, die Samstagsarbeit und Überstunden auf ein Minimum zu reduzieren. Falls doch einmal ein Einsatz außerhalb der normalen Arbeitszeit erforderlich wird, wird dieser mit den Mitarbeitern vorher abgestimmt. Derzeit sucht das Bauunternehmen für die weitere Expansion Mitarbeiter als leitende Poliere für Rohbau und Hochbau sowie als Betonbauer und Maurer.

Ausgabe 04/2018