Paragon

Umsatzprognose zurückgezogen
Paragon-Chef Klaus Dieter Frers
Paragon-Chef Klaus Dieter Frers
Paragon erwartet, dass die Geschäftsziele für das Jahr 2020 als Folge der COVID-19 Pandemie nicht erreicht werden können. Geringere Kundenabrufe und Logistikprobleme bei der vollkonsolidierten Finanzbeteiligung Voltabox sowie Signale der Automobilkunden zum Fahrzeugabsatz im weiteren Jahresverlauf deuten auf längere Werkschließungen und einen langsameren Wiederanlauf der Produktion als zunächst erwartet hin. Die Geschäftsführung zieht daher die Umsatz- und Ergebnisprognose für 2020 zurück. Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung infolge der aktuellen Einschränkungen macht eine verlässliche Guidance aktuell nicht möglich. Bedingt durch die derzeitige Situation verschiebt die Gesellschaft zudem die Veröffentlichung ihres Konzernabschlusses und die Hauptversammlung. Zu den Faktoren, die im Abschluss dargestellt werden sollen, zählen neben den prognostizierten Effekten auf das globale Wirtschaftswachstum und damit auf das paragon Geschäft auch der beabsichtigte Verkauf der Finanzbeteiligung Voltabox sowie Konsolidierungseffekte. Sobald die Implikationen bewertet und verarbeitet worden sind, wird die Gesellschaft einen neuen Termin für die Veröffentlichung des Konzernabschlusses 2019 bekanntgeben.
Ausgabe 03/2020