Forschungsprojekt der Uni Paderborn

(Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW/Mark Hermenau): Am 8. Januar übergab NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Zweiter von rechts) in Düsseldorf den Förderbescheid für das Projekt „Smart-GM“ an (v. l.): Dr. Stephan Kassanke (myconsult), Prof. Dr. Dennis Kundisch (Universität Paderborn, SICP), Natascha Ersch (aXon), Dr. Michael Euler (WP Kemper), Dr. Yvonne Groening (myconsult), Dr. Christoph Weskamp (Universität Paderborn, SICP) und Christoph Plass (UNITY).
(Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW/Mark Hermenau): Am 8. Januar übergab NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Zweiter von rechts) in Düsseldorf den Förderbescheid für das Projekt „Smart-GM“ an (v. l.): Dr. Stephan Kassanke (myconsult), Prof. Dr. Dennis Kundisch (Universität Paderborn, SICP), Natascha Ersch (aXon), Dr. Michael Euler (WP Kemper), Dr. Yvonne Groening (myconsult), Dr. Christoph Weskamp (Universität Paderborn, SICP) und Christoph Plass (UNITY).
Mit der Übergabe des Förderbescheids durch Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart in Düsseldorf fiel am 8. Januar der Startschuss für das Projekt „Smart-GM“. In dem Vorhaben arbeiten im „Software Innovation Campus Paderborn“ das „SI-Lab“ der Universität Paderborn sowie die Unternehmen aXon, myconsult, UNITY und WP Kemper gemeinsam an einem Assistenzsystem, das seinen Nutzern passende innovative Geschäftsmodellideen vorschlägt. Grundlage dafür sind zum einen eine umfangreiche Wissensbasis zu Geschäftsmodellen, zum anderen eine künstliche Intelligenz. Die KI-Algorithmen sollen aus der großen Zahl möglicher Kombinationen zielgerichtet neue Ideen erzeugen. Anschließend werden diese auf einer öffentlichen Crowd-Plattform oder von Kunden und Experten bewertet. Mit steigender Zahl an Bewertungen wird langfristig auch die Qualität neuer Geschäftsmodellvorschläge des Assistenzsystems erhöht. Das Projekt mit seinem Gesamtvolumen von circa 2 Millionen Euro wird vom Land Nordrhein-Westfalen und der EU mit bis zu 1,4 Millionen Euro gefördert. „Es reicht heutzutage nicht mehr aus, tolle Produkte oder Dienstleistungen anzubieten. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen tun sich häufig schwer, für ihre Leistungsangebote innovative Geschäftsmodelle zielgerichtet und systematisch zu entwickeln. Die Qualität eines Geschäftsmodells hat jedoch einen maßgeblichen Einfluss auf den späteren Markterfolg des Leistungsangebots“, erklärt Dr. Stephan Kassanke, Geschäftsführer myconsult. „Genau hier setzt das Projektvorhaben an: So soll ein intelligentes Assistenzsystem entwickelt werden, welches dem Nutzer Vorschläge für Geschäftsmodellinnovationen unterbreitet“, erläutert Dr. Christoph Weskamp, Projektleiter und R&D Manager im SICP. Profitieren sollen am Ende Gründer und kleinere Unternehmen, die mit dieser Unterstützung innovative Geschäftsmodelle entwickeln können.
Ausgabe 01/2020