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Werber aus Leidenschaft

Wie zwei Brüder dafür sorgen, dass Reklame Spaß macht.
Ihren bekanntesten Mitarbeiter hat wohl jeder in Ostwestfalen schon irgendwo gesehen. „Arndt Medial“ ist das Werbegesicht in eigener Sache. Auf der Firmenflotte von art-medial sieht man ihn, auf der Werbebande in der Schüco-Arena und auf diversen Sportplätzen in der Region. „Die Idee zu diesem fiktiven Mitarbeiter, dessen Gesicht Wiedererkennungswert hat, ist in unserem Team geboren“, erzählt Geschäftsführer Michael Wieczorek. „Wir haben das Motto: ‚Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s einfach gemacht.‘ Also fragten wir uns, wer denn dieser eine sein könnte. So entstand die Idee zu Arndt Medial.“ Branchentypisch spricht man ja in Werbeagenturen gern von der „Marketing-Mandy“, der „Kommunikations-Carmen“, man kennt die „Layout-Lisa“ und natürlich „Photoshop-Philipp“. Auch wenn die 15 Mitarbeiter von art-medial normale Namen haben, sind sie besonders kreativ. Von der Betreuung in der Grafikgestaltung bis zu Produktion, Druck und Montage begleiten sie die Projekte. Am Firmensitz im Industriegebiet Wallenbrück in Spenge entstehen jährlich circa 3.000 Werbeschilder, werden knapp 100.000 Laufmeter Folie bedruckt. Von hier starten auch die fünf Einsatzfahrzeuge oder die sieben firmeneigenen E-Bikes. Im Oktober wurde das Unternehmen 17 Jahre alt, die beiden Firmengründer sind Brüder und in der Region verwurzelt. „Wir sind auch Ansprechpartner für Leuchtreklame, die in die Jahre gekommen ist. Wer seine alte Werbung erneuern oder durch ein ganz neues Konzept ersetzen will, ist bei uns gut aufgehoben. Tauscht man z.B. einfach die alten Leuchtstoffröhren durch LEDs aus, lassen sich im laufenden Betrieb bis zu 80 Prozent der Stromkosten einsparen“, so Rafael Wieczorek. Was er jedem Unternehmer empfiehlt, ist rollende Eigenwerbung. „Handwerker, die mit einem beschrifteten Wagen auf der Baustelle vorfahren, haben gleich ein vernünftiges Auftreten. Den Werbeeffekt durch Autos, die man unbewusst im Stadtverkehr wahrnimmt, sollte man nicht unterschätzen.“

Gute Werbung und ein Quäntchen Glück: der Riesenauftrag vom Supermarkt-Parkplatz

Wie groß die Wirkung seiner Werbemittel manchmal ist, hat Michael Wieczorek erst vor ein paar Wochen eindrucksvoll vor Augen geführt bekommen. „Ich kam Montagfrüh in die Agentur und direkt um acht klingelte das Telefon. Auf dem Display die Nummer eines alten Kunden, ein Dachdecker, der erst am Freitag bei uns sein neu beklebtes Auto abgeholt hatte. Meine Sorge, dass irgendetwas nicht in Ordnung war und er sich postwendend beschweren wollte, war unbegründet. Überschwänglich bedankte er sich und erzählte, dass er auf dem Heimweg von uns mit dem Firmenwagen noch kurz einkaufen war. Auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt war einem alten Bekannten von ihm, den er über 20 Jahre nicht gesehen hatte, sein Name auf dem Auto aufgefallen und er wartete daneben. Es stellte sich heraus, dass der Bekannte gerade den Bau einer großen Halle plante. Noch auf dem Parkplatz beauftragte er meinen Kunden mit den Dachdeckerarbeiten.“ Manchmal ist es so einfach. Aufkleber, Folien, Leuchtreklamen oder dreidimensionale Buchstaben werden zu individuellen Eyecatchern. Das Team um die Wieczorek-Brüder ist besonders kreativ, brainstormt grenzenlos und in alle Richtungen. Kollege Arndt Medial, der „eine, der nicht wusste, dass das nicht geht und es einfach gemacht hat“, kann das übrigens ebenfalls bestätigen. Daniela Prüter | redaktion@regiomanager.de

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Ausgabe 04/2020

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