Intelligente Gebäude im digitalen Dialog

Moderne Gebäude denken mit und gerne auch voraus. Das hat nicht nur wirtschaftliche Vorteile. Auch die Umwelt profitiert. Wie das genau funktioniert, zeigt das ELPLAN-Ingenieurbüro aus Ostwestfalen.

ELPLAN digitales Bürogebäude
ELPLAN digitales Bürogebäude
Gebäude sind mehr als die Summe ihrer Teile. Sie sind ein Statement. Und sie sind ein Versprechen an die Zukunft – die unserer Familie oder die eines Unternehmens. Wie wir leben und arbeiten, hängt ganz entscheidend von dem Gebäude ab, in dem wir uns aufhalten, und der Art, wie es gebaut wurde. Beton, Stahl und Ziegel sind dabei längst nicht mehr die wichtigsten Rohstoffe. Heute sind digitale Daten und Technologien das Fundament, auf dem moderne Gebäude entstehen. Dass dabei trotz allem immer noch der Mensch mit seinen Bedürfnissen, Anforderungen und Zielen im Mittelpunkt steht, dafür sorgt das Ingenieurbüro ELPLAN aus Minden. Denn hier entstehen Ideen für intelligente Gebäude, mit denen Unternehmen effizienter, transparenter und nachhaltiger agieren können.

Digitale Gebäudetechnik made in OWL

„Als wir 1993 angefangen haben, war an Digitalisierung, wie wir sie heute verstehen, noch gar nicht zu denken“, erinnert sich Fred Hölters, Gründer und Geschäftsführer der ELPLAN GmbH. Dennoch waren innovative Technologien schon immer Teil der ELPLAN-DNA. Ein Grund, warum Konzerne und mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland auf die ganzheitlichen TGA-Lösungen der Mindener vertrauen. Heute beschäftigt ELPLAN rund 80 Mitarbeiter an Standorten in Minden, Hamburg, Vechta und Paderborn. Immer mit dabei: ein gutes Gespür für die Anforderungen der Kunden, technologische Trends und Entwicklungen. Das ist wichtig – denn neue Konzepte wie Hybrid Work sind in vielen Firmen Teil der Unternehmenskultur. Eine Voraussetzung: digital vernetzte Gebäude. Mit anderen Worten: Während Architekten für ein ästhetisches Äußeres sorgen, kümmern sich die ELPLAN-Ingenieure vor allem um den technischen Charakter. Hier verwandeln sie mit digitalen Tools und Technologien einfache Gebäude in echte Smart Buildings. Eine Entwicklung, die die Zukunft der Baubranche prägen wird. Schon heute sind 50 Milliarden Geräte mit dem Internet der Dinge vernetzt – ein gutes Fünftel davon ist in Gebäuden verbaut.

Smart Buildings: Die Zukunft ist Gegenwart

Ob zu Hause oder im Büro: Bis zu 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir in Gebäuden. Diese sollen möglichst komfortabel und sicher sein. Das ist aber nur der Anfang. „Unternehmen stellen heute weit höhere Ansprüche“, weiß Holger Pieper, Geschäftsführer und ELPLAN-Experte für Gebäudedigitalisierung. Intelligente Gebäude, wie wir sie planen, sind deshalb keine leblosen Strukturen. Im Gegenteil: Sie sind agil, passen sich neuen Herausforderungen an und lernen genau wie wir immer dazu.“ Damit das gelingt, sammeln moderne Smart Buildings wichtige Daten und kommunizieren mit den Eigentümern – etwa über digitale Plattformen. So helfen sie den Unternehmen besser, schneller und vor allem auch ökologischer zu arbeiten. Prozesse, die bereits in der Planungsphase neuer Bauprojekte eine zunehmend wichtige Rolle spielen, betont Holger Pieper. „Für unsere Kunden erstellen wir daher u.a. virtuelle Modelle, in denen die einzelnen Bauphasen präzise dargestellt werden. Über diese digitalen Zwillinge können wir z.B. Fehlerquellen frühzeitig entdecken und abstellen. Das spart Zeit, Geld und andere wichtige Ressourcen.“ Doch die eigentlichen Vorteile zeigen sich erst nach dem Einzug in das Gebäude – Stichwort „Energieeffizienz“.

Nachhaltigkeit beginnt beim eigenen Gebäude

Aktuelle Studien zeigen: 40 Prozent der deutschen Unternehmen engagieren sich für Projekte oder Initiativen, die dem Umweltschutz dienen. 38 Prozent der Unternehmen haben sogar ein eigenes Nachhaltigkeitskonzept. „Eine Entwicklung, die uns sehr freut und die wir mit unseren Lösungen fördern“, so Holger Pieper. Denn digitale Gebäudetechnik sei eine hervorragende Möglichkeit, um ökologischer zu handeln. Und das ist auch dringend nötig.

Digitale Technologien als Wettbewerbsvorteil

Experten gehen davon aus, dass bis zu 50 Prozent der Energie in Büros, Produktionshallen oder Messehallen verschwendet wird. Räume werden übertrieben beheizt, Klimaanlagen laufen auf Hochtouren und selbst wenn seit Stunden niemand mehr den Raum betreten hat, brennt das Licht von der Decke. Auf Dauer geht den Unternehmen so viel Geld verloren, das sie besser in ihr Kerngeschäft investieren könnten. „Wenn wir unseren ökologischen Fußabdruck verringern und wirtschaftlicher arbeiten wollen, sollten wir also zunächst das eigene Gebäude in den Blick nehmen. Meist steckt hier jede Menge Potenzial für eine effizientere Energienutzung“, erklärt Holger Pieper. Für die Unternehmen selbst kann das einen echten Unterschied machen – auch im Wettbewerb um junge Talente, denen Klima- und Umweltschutz ein wichtiges Anliegen ist.

Automatisierte Prozesse sorgen für Energieeffizienz

Das Problem: Eine Rundmail mit der Aufforderung, künftig doch bitte das Licht auszuschalten und sparsamer zu Heizen, wird kaum ausreichen. „Deshalb hat ELPLAN Lösungen für ein digitales Energiemonitoring entwickelt. Diese lassen sich maßgeschneidert auf die Bedürfnisse des Unternehmens einstellen. Heizsysteme regulieren sich vollautomatisch, Lüftungssysteme sorgen für ein optimales Raumklima und das Licht wird je nach Tageszeit gedimmt oder ganz ausgeschaltet. Selbst Ladesäulen für E-Autos, die Photovoltaikanlage oder das Sicherheitssystem des Gebäudes lassen sich so energieeffizient nutzen. „Unsere digitale Plattform (Energiemonitoring) zeigt dem Nutzer aber nicht nur den exakten Energieverbrauch. Auch Einsparpotenziale werden transparent angezeigt. Und: Kommt es zu einer Störung – etwa im Heizsystem oder der Alarmanlage – warnt unser System den Nutzer und dieser kann sofort gegensteuern“, so Holger Pieper. Müssen bestimmte Systeme gewartet oder ausgetauscht werden, geben die intelligenten Gebäude auch hier frühzeitig Bescheid. Das Ergebnis: ein bis zu 50 Prozent geringerer Energieverbrauch. „Smart Buildings sind der beste Beweis, das digitale Technologien einen enormen Beitrag zum Umweltschutz beitragen. Wir müssen diese Chance nur erkennen und dann gemeinsam vorangehen.“
Interessierten räumen wir gerne die Möglichkeit ein, unsere Kreativität, unsere Dynamik und unsere Leidenschaft in einer persönlichen Präsentation näherzubringen. So liefern wir interessante Eindrücke und zukünftige Geschäftspartner können sich live ein Bild von der hochmodernen Technologie unserer völlig digitalisierten Firmenzentrale in Minden verschaffen.

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Ausgabe 02/2022

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