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Die Geschäftsführer Mirco Illian und Andre Raser (v.l.)
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IK Container- und Entsorgungsgesellschaft

Verwertung vor Beseitigung

Die IK Container- und Entsorgungsgesellschaft GmbH hat sich bereits langfristig auf die Neuregelung der Gewerbeabfallverordnung eingestellt, die ab Januar 2019 gelten wird. Neben der täglichen Entsorgung von Gewerbe- und Industriebaustellen wird das Unternehmen dann auch eine eigene Mineralstoff-Aufbereitungsanlage betreiben.



„Mit dem Lkw irgendwann zu einer Baustelle fahren, da den Abfall aufladen und ihn zur Entsorgung bringen – das können doch viele“, erklärt Mirco Illian, als die Sprache darauf kommt, warum seine IK Container- und Entsorgungsgesellschaft GmbH einer der größten und modernsten gewerblichen Abfallentsorger der Region ist. Für ihn und seinen Co-Geschäftsführer Andre Raser reicht das jedoch nicht aus. „Wir bieten unseren Kunden Pünktlichkeit, Flexibilität, Unabhängigkeit und den kompletten Service von der Beratung zur vorschriftsmäßigen Abfalltrennung bis hin zu den Nachweisen über die ordnungsgemäße Verwertung der verschiedenen Stoffe.“ Täglich steuern rund 60 Fahrzeuge des Entsorgers und Baustoffhändlers vom Sattelzug bis zum Containerwagen die zahlreichen Baustellen der Auftraggeber in der Region an und legen dabei in Summe bis zu 20.000 Kilometer zurück. Das Ziel sind überwiegend gewerbliche oder Industriebaustellen sowie Baumaßnahmen der Städte und Kommunen entlang der Rheinschiene. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Straßen- und Tiefbau, den das Unternehmen auch mit Schüttgutbaustoffen jeglicher Art versorgt. Zu rund fünf Prozent gehören auch Privatleute zu den Auftraggebern. Bei den Krefeldern hat der professionelle Anspruch seine Wurzeln in den eigenen Erfahrungen. Als Mirco Illian die Firma 2011 mit seinem Stiefvater Robert Kleta gründete, gehörte der Familie auch schon ein Bauunternehmen. Und hier gab es ständige Unzufriedenheit mit Entsorgern, die sich als wenig zuverlässig herausstellten. „Das können wir besser“, wurde der Entschluss zur Gründung der eigenen Container- und Entsorgungsgesellschaft mit dem ersten Fahrzeug gefasst, wobei der Beweis von Termintreue und Engagement schnell zum weiteren Firmenwachstum beitrug. Größere Baustellen, mehr Mitarbeiter, neue und insbesondere modernere Fahrzeuge – der Fuhrpark und das Team wuchsen mit den Anforderungen sowie mit dem eigenen Anspruch, den ganzen Prozess so kostenoptimiert und effizient wie möglich zu gestalten.

Mensch und Maschine

Darum legen Mirco Illian und Andre Raser heute größten Wert auf die modernste Technik, die von gut ausgebildeten Mitarbeitern mit viel Überblick genau gesteuert wird. Andre Raser: „Menschen und Maschinen ergänzen sich bei uns im harmonischen Zusammenspiel.“ Zwei Disponenten planen die Abläufe über 24 Stunden im Voraus, und dabei verfügen sie über genug Erfahrung, um auf Unvorhersehbarkeiten flexibel reagieren zu können. „Möglich ist das nur durch eine ständige Kommunikation mit unseren Fahrern sowie die modernste GPS-Technik, mit der wir Verkehrsbehinderungen in Echtzeit erkennen können und die dem Disponenten unverzüglich Ausweichvorschläge liefert“, beschreibt Mirco Illian den täglichen Koordinationsprozess, der das Rückgrat der Unternehmensabläufe bildet. 400 bis 500 Telefonate sind dabei an der Tagesordnung, wobei ein überaus positives und kooperatives Betriebsklima die Kommunikation im Team prägt. „Hier fühlt sich niemand kontrolliert oder überwacht, denn allen ist klar, dass nur möglichst reibungslose Abläufe der Grund dafür sind, dass hier Erfolg und Spaß bei der Arbeit Hand in Hand gehen. „Natürlich leiden auch wir unter dem leer gefegten Arbeitsmarkt bei Kraftfahrern“, räumt Andre Raser ein, „aber dennoch erhalten wir immer wieder sehr qualifizierte Bewerbungen. Schließlich haben wir uns als Arbeitgeber einen guten Ruf erworben und wir bieten die modernste sowie sauberste Fahrzeugflotte hier in der Region.“ Bei der IK Container- und Entsorgungsgesellschaft GmbH kommen nur Euro-6-Diesel zum Einsatz.

Neue Abfallverordnung

Im nächsten Jahr wird es mit einer neuen Gewerbeabfallverordnung noch strengere Richtlinien für die Trennung von gewerblichen Mischabfällen geben, aber hier ist das Unternehmen schon heute bestens vorbereitet. „Verwerten geht für uns schon lange vor Beseitigen“, erläutert Mirco Illian das tägliche Prinzip, wonach Wertschöpfung und Wiederverwendbarkeit der verschiedenen Stoffe Vorrang vor der endgültigen Vernichtung haben. Die intensive Beratung der Kunden zur vorbereitenden Abfalltrennung ist daher bereits jetzt fester Bestandteil im Serviceangebot des Unternehmens. „Künftig müssen wir dann halt nicht nur drei Container auf einer Baustelle aufstellen, sondern im Ernstfall bis zu zehn verschiedene für die unterschiedlichsten Materialien, die als Wertstoffe dann getrennt transportiert und dem Recycling zugeführt werden müssen“, blicken die IK-Geschäftsführer mit gemischten Gefühlen in die nähere Zukunft, denn der voraussichtliche Zusatzaufwand an Material, Logistik und Transportwegen kann unter dem Strich sowohl höhere Kosten als auch eine stärkere Umweltbelastung bedeuten. Das Jahr 2019 beginnt für die Krefelder zunächst mal mit einer Umfirmierung. Ab 1. Januar 2019 wird das Unternehmen in „IK Umwelt GmbH Krefeld“ umbenannt, um damit das neue Selbstverständnis deutlich zu machen. Vorausschauend hat Mirco Illian bereits vor mehr als zwei Jahren auch mit der Planung für den Bau einer eigenen Abfallaufbereitungsanlage für mineralische Reststoffe begonnen, die derzeit auf dem Firmengelände im Bau ist. Mit der modernsten Brecher- und Siebetechnik wird die IK Umwelt Krefeld GmbH dann ab Frühjahr 2019 die von den Baustellen abtransportierten Materialien aufbereiten und der Wiederverwertung zuführen. „Die bislang gezahlten Entsorgungskosten können wir dann in unserem eigenen Unternehmen erhalten und sie kommen dabei auch noch der Umwelt zugute“, freut sich Udo Repke auf den neuen Geschäftszweig des Unternehmens. Er blickt auf 25 Jahre Erfahrung in der Abfallbranche zurück und wird den Betrieb der neuen Abfallaufbereitungsanlage in Krefeld leiten. „Der Gesetzgeber schreibt künftig eine Wiederverwertungsquote von bis zu 80 Prozent vor – und mit unserer neuen Anlage tragen wir dazu bei, dieses Ziel zu erreichen.“

Oberste Liga der Branche

Dass der Branche bald die Baustellen ausgehen könnten, damit ist bei den anstehenden Großbaumaßnahmen in der Region nicht zu rechnen. „Wir haben für jede Anforderung die passende Transportlösung und verfügen über ausreichend Erfahrung, auch Projekte mit komplizierter Entsorgungs- oder Versorgungslogistik zuverlässig zu meistern“, wollen Mirco Illian und Andre Raser auch weiterhin in der obersten Liga ihrer Branche mitspielen.

Ausgabe 09/2018