Warth & Klein Grant Thornton: Top-Beratung vor der Haustür

Die international tätige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton ist seit zehn Jahren in Viersen präsent.
Das Berater-Trio: Michael B. Schröder, Hans-Hermann Nothofer und Peter Kaldenbach (v.l.)
Das Berater-Trio: Michael B. Schröder, Hans-Hermann Nothofer und Peter Kaldenbach (v.l.)
Standort Nummer zehn fällt ein wenig aus der Reihe – zumindest auf den ersten Blick. Er heißt schlicht und einfach „Niederrhein“. Insgesamt ist die Warth & Klein Grant Thornton AG an zehn Standorten in Deutschland präsent. Darunter sind die wichtigsten Metropolen in Nord, Süd, Ost und West. Neben dem Unternehmenssitz Düsseldorf sind das u.a. Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin und München. Und eben Viersen, genauer gesagt der Stadtteil Dülken. Wer würde in einer 1889 erbauten, ehemaligen Kaffeerösterei die Niederlassung „Niederrhein“ eines Unternehmens erwarten, das zu den Top Ten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Deutschland gehört? Die Mandanten sitzen vor allem in Mönchengladbach und Krefeld, in den Kreisen Viersen, Kleve und Wesel, aber auch im Aachener Raum. Seit inzwischen zehn Jahren ist die Warth & Klein Grant Thornton AG am Niederrhein erfolgreich vertreten. Zu diesem kleinen Jubiläum kommt ein großer „Geburtstag“: Die frühere Warth & Klein GmbH wurde zu Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders, am 14. Mai 1958, in einem kleinen Büro in Düsseldorf von Karl Warth, Günter Klein und Werner Klein gegründet, konnte also unlängst das 60-Jährige begehen. Die heutige Warth & Klein Grant Thornton zählt mehr als 900 Mitarbeiter, darunter rund 250 Berufsträger. Der Umsatz lag zuletzt bei etwa 105 Millionen Euro. Von der Gründung bis zur Nachfolge: „Mit einem Leistungsspektrum, das sich bewusst an den gehobenen Mittelstand wendet, konnten im vergangenen Jahrzehnt zahlreiche Mandanten gewonnen werden“, erklärt Partner Hans-Hermann Nothofer mit Blick auf den Niederrhein. Der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater ist seit Gründung des Standorts Niederlassungsleiter und durch seine familiäre Bindung in der Region verwurzelt: Er stammt aus Dülken und wohnt mittlerweile im nahen Rheydt. Seine Erfahrung zeigt: „Niederrheinische Unternehmerinnen und Unternehmer möchten ihre Berater vor der Tür haben und nicht extra nach Düsseldorf fahren müssen.“ Anders ausgedrückt: Neben der persönlichen Nähe spielt die räumliche eine große Rolle. Gleichwohl nutzt das 40-köpfige Team in Dülken (18 Berufsträger, darunter fünf Wirtschaftsprüfer) die Möglichkeit, in speziellen Fragestellungen ergänzendes Expertenwissen aus dem Mutterhaus jenseits des Rheins in Anspruch zu nehmen. 

Weltweites Netzwerk

Hinzu kommt die internationale Zusammenarbeit mit den ausländischen Kollegen im weltweiten Netzwerk Grant Thornton. Für Grant Thornton International sind rund 50.000 Mitarbeiter in mehr als 700 Büros in etwa 135 Ländern tätig. Nicht zuletzt im wenige Kilometer entfernten Nachbarland Niederlande ist man stark vertreten. Gerade die Internationalisierung des Mittelstandes habe sich in den vergangenen Jahren nicht nur mit dem „German-Dutch-Desk“ zunehmend als Treiber der Unternehmensentwicklung gezeigt, „da die klassischen, nur regional vertretenen Kanzleien zunehmend in verschiedenen Fragen an ihre Grenzen stoßen“, sagt Michael B. Schröder. Auch dieser Partner ist ein Niederrheiner, „wenngleich aus Berlin zugezogen“, wie er augenzwinkernd „zugibt“. Schon seit Jahren aber ist Willich-Anrath seine Wahlheimat. Mit dem notwendigen Einfühlungsvermögen in die unternehmerische Denkweise und dem Verständnis für die Bedürfnisse des Mittelstands bietet die Niederlassung Niederrhein die gesamte Bandbreite der Leistungen in der Wirtschaftsprüfung und der Steuerberatung an. Die berühmte Bodenständigkeit spiegelt sich auch in der Kontinuität der Betreuung wider. So nennt Partner Peter Kaldenbach beispielhaft ein Mandat, das er seit 18 Jahren betreut. „Das stammt also noch aus meiner Düsseldorfer Zeit“, sagt er. Und das ist kein Einzelfall. „Einen Großteil unserer Mandanten betreuen wir seit vielen Jahren und teilweise über Generationen hinweg“, ergänzt Hans-Hermann Nothofer. „Wir verstehen uns als Partner dynamischer Mittelständler und von Familienunternehmen, der sie auf Augenhöhe mit Rat und Tat bei der wirtschaftlichen Entwicklung unterstützt.“

Verständnis für die Gesamtstruktur

Es zeigt sich nach Angaben der Verantwortlichen in Dülken immer wieder, dass in Familienunternehmen einzelne fachliche Fragen nicht isoliert beantwortet werden können, sondern vielmehr das Verständnis für die Gesamtstruktur vorhanden sein muss. Dabei sollen Lösungen belastbar und teilweise auch generationsübergreifend gefunden werden. Dies beinhaltet auch die Bereitschaft, über die fachliche Frage hinaus Begleiter und Ideengeber zu sein. Insbesondere in dieser Bandbreite seiner Tätigkeit sieht Peter Kaldenbach, der aus Eschweiler stammt, den besonderen Reiz der Berufsausübung am Standort Viersen. Die Herausforderung für den Berater in diesem Umfeld sei es sicherlich, sich immer wieder auf neue Fragestellungen einzustellen. Dass dies dem Team in Viersen gut gelingt, bestätigt das Fazit der jährlichen Mandantenbefragung „Client Voice“. Hans-Hermann Nothofer: Demnach fühlen sich unsere Mandanten durch die gute fachliche Beratung und die persönliche Betreuung gut aufgehoben. Auch größere Konzerne vertrauen der Kompetenz von Warth & Klein Grant Thornton am Niederrhein. „Der Fokus aber liegt auf familiengeführten Mittelständlern. Die Entscheider nutzen das Team vom Niederrhein häufig auch als „Sparringspartner“ auf Augenhöhe“, ergänzt Michael B. Schröder. Jeder, der sich mit der Wirtschaft in der Region auch nur ein wenig auskennt, weiß: Das Potenzial ist gewaltig. Das spüren auch die Berater von Warth & Klein Grant Thornton, die ein kontinuierliches Wachstum seit der Eröffnung des Standorts verzeichnen. So ist es auch kein Zufall, dass Überlegungen bestehen, das denkmalgeschützte Gebäude durch einen Anbau zu erweitern. „Langsam stoßen wir an unsere räumlichen Grenzen, daher planen wir für die weitere Entwicklung unserer Niederlassung eine deutliche Erhöhung der Bürokapazitäten“, so Hans-Hermann Nothofer. Der Standort Viersen kann zunehmend auch als Arbeitgeber punkten. Um den beruflichen Weg zum Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zu machen oder das vorhandene Team durch die bereits vorhandene Berufserfahrung zu verstärken, ist ein stundenlanges Pendeln vom Niederrhein nach Düsseldorf nicht notwendig. Gerade in den vergangenen Jahren hat durch die zunehmende Verkehrsdichte und ein geändertes Bewusstsein über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie die Attraktivität als regionaler Arbeitgeber zugenommen.

Wirtschaft im Wandel

Die Wirtschaft erlebt durch die Digitalisierung und Globalisierung einen enormen Wandel. Auch der Fachkräftemangel und das Thema Nachfolge sind aktuelle Megatrends, mit denen sich die Unternehmen intensiv befassen müssen. Sie stehen vor der Herausforderung, mit ständigen Veränderungen Schritt zu halten und Lösungen für unbekannte Problemstellungen zu finden. Was die Services von Warth & Klein Grant Thornton nach eigener Darstellung so besonders macht, ist die Kombination aus fachlicher Expertise, einem profunden Verständnis für Geschäftsmodelle und einem Gespür für Wachstumspotenziale. Dazu passt der Slogan „An instinct for growth“. „Wir kennen die Trends von morgen und haben den Blick für Wachstumspotenziale. Das macht uns zum idealen Lotsen durch alle Phasen unternehmerischen Engagements“, betont Peter Kaldenbach.  Am Beispiel Digitalisierung lässt sich das gut veranschaulichen. Um Mandanten optimal durch diese Veränderungsprozesse zu begleiten, bündeln die Experten ihre digitalen Kompetenzen im Bereich Digital Advisory, der Mandanten umfassende Services rund um die Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen bietet. Der neueste Coup ist das Joint Venture Digital Synergies, das man gemeinsam mit dem jungen Tech-Unternehmen Kendaxa gegründet hat. Es entwickelt innovative Angebote wie etwa intelligente Service-Tools in den Bereichen Human Resources, Finanzen, Rechnungswesen und Controlling. „Unser Ziel lautet: Durch die Nutzung innovativer Technologien wollen wir Effizienzsteigerungspotenziale bei unseren Mandanten freisetzen“, sagt Michael B. Schröder. Was ist die optimale Rechtsform für das Engagement im Ausland? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Welche Compliance-Fallen gilt es zu vermeiden? Für viele mittelständische Unternehmen – natürlich auch am Niederrhein – zählen internationale Aktivitäten zum Geschäftsalltag. Seit 2000 ist Warth & Klein Grant Thornton Mitglied des ressourcenstarken Netzwerks Grant Thornton International, seit 2011 ist man alleinige deutsche Mitgliedsfirma. Dadurch kann die AG Mandanten bei ihren grenzüberschreitenden Projekten eine zuverlässige Betreuung nach weltweit einheitlichen hohen Qualitätsstandards bieten. „Wir finden für nahezu jede wirtschaftliche Fragestellung den richtigen Experten vor Ort und können damit überall auf der Welt die hochwertige Beratung, die Mandanten im Inland von uns gewohnt sind, sicherstellen“, sagt Hans-Hermann Nothofer.

Unternehmen auf Wachstumskurs

Das Unternehmen ist weiter auf Wachstumskurs. In Viersen, in Deutschland und international. Vermehrt spielen auch juristische Fragen in jedem unternehmerischen Engagement eine zentrale Rolle. Durch den Zusammenschluss mit der angesehenen Münchner Anwaltskanzlei Nachmann im August 2018 konnte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ihre Expertise in der Rechtsberatung weiter ausbauen. Die Warth & Klein Grant Thornton Rechtsanwaltsgesellschaft bietet Mandanten eine umfassende Beratung und persönliche Betreuung in allen Disziplinen des Wirtschaftsrechts. „Mit mehr als 30 hoch qualifizierten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten begleiten wir Mandanten als Berater, Gutachter oder Prüfer durch alle Phasen ihrer unternehmerischen Tätigkeit und zeigen Wege zu nachhaltigem Wachstum auf“, sagt Peter Kaldenbach. Einen weiteren zukunftsweisenden Schritt konnte die AG im November verkünden: Die Fusion mit der Berliner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Trinavis, die am 1. März 2019 in Kraft treten wird. Mit dann rund 1.200 Mitarbeitern soll die Position unter den Top Ten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Deutschland deutlich gefestigt werden. „Mandanten dürfen sich auf viele positive Synergieeffekte freuen. Beide Traditionsunternehmen passen perfekt zusammen. Wir sind dadurch noch besser aufgestellt, um Unternehmen bei der Bewältigung wichtiger Zukunftsthemen zu begleiten“, verspricht Hans-Hermann Nothofer. Daniel Boss| redaktion@niederrhein-manager.de

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Ausgabe 10/2018

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