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Bettina Kuhn, Peter Daniel Hartmann und Markus Rohm (v.l.) bilden das Führungsteam der Firma Hartmann Foto: © Detlef Ilgner
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Peter Hartmann Tiefbau

Tiefbau mit Tradition

Das Dormagener Unternehmen Peter Hartmann punktet mit Fachkompetenz und viel familiärer Arbeitsatmosphäre. Die Liste der Stammkunden ist lang.



Die Peter Hartmann Tiefbau GmbH ist ein Familienunternehmen wie aus dem Bilderbuch – und das gleich in zweifacher Hinsicht. Denn zum einen stieg mit Peter Daniel Hartmann 2008 die dritte Generation dieses Namens in den Betrieb ein: Der Sohn des alleinigen Gesellschafters Peter Hartmann sen. gehört als Straßenbaumeister zum 40-köpfigen Team. Zum anderen hat seit dem 1. Juli 2018 – nach dem Ausstieg Peter Hartmann sen. aus dem operativen Geschäft – Markus Rohm die Hauptverantwortung inne. Er gehört bereits seit 25 Jahren zur Firma, zehn Jahre davon als Prokurist. Seine Mutter war viele Jahre für die Buchhaltung zuständig gewesen. Und auch sein Sohn arbeitet, als Kanalbauer, inzwischen mit bei Hartmann. Zwei Familien, reichlich Erfahrung – so ließe sich die Konstellation auf den Punkt bringen. Rohms Nachfolgerin mit Prokura ist Bettina Kuhn, auch schon seit fast 20 Jahren an Bord. Man kennt sich also gut, entsprechend groß ist der Zusammenhalt und das Vertrauen innerhalb der Belegschaft – ein ganz klarer Wettbewerbsvorteil.

Breite Palette

Seit seiner Spezialisierung auf den Bereich Tiefbau im Jahr 1960 haben sich die Dormagener einen hervorragenden Namen in der Branche erarbeitet. Davon zeugt die lange Liste an Stammkunden. „Dazu zählen die Städte Dormagen, Neuss, Grevenbroich und Kaarst sowie die Gemeinde Rommerskirchen“, sagt Markus Rohm. „Außerdem führen wir für diverse Versorgungsunternehmen am Niederrhein alle anfallenden Tiefbau- und teilweise auch Montagearbeiten aus.“ Auf Wunsch stellt die Firma für Versorger eine 365-Tage-24-Stunden-Notfall-Bereitschaft mit eigenem Lager. Im Falle eines Falles können die Mitarbeiter dann unabhängig von Lieferanten auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen ausrücken. Die kommunalen Auftraggeber machen das Gros der Arbeit aus. Doch auch die Industrie sowie Speditionen und Logistiker setzen auf das Know-how aus dem beschaulichen Stadtteil Ückerath. Ob Parkplätze für große Discounter oder eine private Garagenzufahrt – Hartmann deckt eine breite Palette ab.

„Wir bieten Grundstücksentwässerungen an das öffentliche Kanalnetz und im privaten Bereich für Regen- und Schmutzwasserentwässerung an“, sagt der Geschäftsführer. Im Gebiet der Stadt Dormagen ist Hartmann durch die zuständige Behörde als Fachunternehmen für diese Arbeiten zugelassen. „Im Zuge der Fremdüberwachung und Qualifizierung sind wir seit 2001 im Güteschutz Kanalbau als Fachunternehmen zertifiziert und in die Gruppe AK2 eingestuft“, fügt er hinzu. Im Bereich der Eigenüberwachung verfügt der Mittelständler zudem über Geräte zur Ausführung von Lastplatten-Druckversuchen, um die geforderten Werte im Straßenbau einhalten und nachweisen zu können. „Das bedeutet, dass wir Entwässerungskanäle und -leitungen herstellen und sanieren dürften“, betont Markus Rohm. Die Geschäfte laufen gut, daher werden laufend weitere Kräfte gesucht.

Der Dormagener Rohm hat sich die Geschäftsleitung mit seiner Kollegin Bettina Kuhn aufgeteilt. „Er kümmert sich um die Kunden, ich bin eher für die kaufmännische Verwaltung zuständig“, sagt die Prokuristin, die nur wenige Meter vom Betriebsgelände entfernt wohnt. Beide bringen ihre Hunde mit zur Arbeit: Benny und Maja gehören längst fest mit zum Hartmann-Team. Daniel Boss | redaktion@niederrhein-manager.de

Ausgabe 07/2018