Gartenhof Küsters: Grüne Wohlfühloasen schaffen

Mit Leidenschaft für die Natur realisiert der Gartenhof Küsters grüne Lebenswelten. Spezialisiert sind die Garten- und Landschaftsbauer auf Privatgärten, Außenanlagen für Gewerbekunden und Dachbegrünungen.
(Foto: © finecki – stock.adobe.com)
(Foto: © finecki – stock.adobe.com)
Mehr als 50 Jahre ist es nun schon her, dass Werner Küsters zum ersten Mal seine kleine Isetta belud, um sich auf den Weg zu seinen Kunden zu machen. Noch heute erinnern sich viele Zeitgenossen daran, wie der Landschaftsgärtner mit der Schubkarre auf dem Gepäckträger und aus dem offenen Fahrzeugdach ragenden Gartengeräten durch Neuss fuhr, um Gärten und Grünanlagen auf Vordermann zu bringen. 1964 als Einmannbetrieb gegründet, entwickelte sich sein Gartenhof Küsters bis heute zu einem 130 Mitarbeiter starken, deutschlandweit tätigen Unternehmen, das über einen modern ausgestatteten Fuhrpark mit 35 Fahrzeugen sowie 39 Radladern und Baggern verfügt. Eines hat sich aber nicht geändert: Die Begeisterung für Pflanzen, Landschaft und Natur, die schon der Firmengründer an den Tag legte, treibt auch die heute agierende Generation an.
Mit dieser Mischung aus Erfahrung, Know-how und Leidenschaft setzen die Neusser Garten- und Landschaftsbauexperten täglich alles daran, grüne Lebenswelten zu schaffen, die sowohl den individuellen Ansprüchen der Kunden als auch ökologischen Anforderungen gerecht werden. „Je komplexer das Projekt, desto besser“, sagt Benjamin Küsters, der das Unternehmen in zweiter Generation führt. Anspruchsvolle Aufgaben spornen sein Team schließlich erst so richtig an – und zwar in allen Abteilungen.

Exklusive Privatgärten


Ein Schwerpunkt liegt beispielsweise auf der Gestaltung exklusiver Privatgärten: Unter dem Motto „Vom Gartentraum zum Traumgarten“ verwirklicht das Team maßgeschneiderte grüne Wohlfühloasen mit dem Ziel, die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Kunden passgenau umzusetzen. „Der eigene Garten wird zu einer Erweiterung der Wohnräume und fungiert als grüner Ruhepol hinter dem eigenen Haus“, ist der Geschäftsführer überzeugt. Der Kreativität seien dabei keine Grenzen gesetzt: Von Rasenflächen über Stauden- oder Gehölzpflanzungen, Bäume, Wege, Mauern, Terrassen und Pergolen bis hin zu Naturteich oder Schwimmbecken – die Experten lassen jeden Wunsch Realität werden. Bei der Auswahl der Gestaltungselemente wird zudem der erwünschte Pflegeaufwand berücksichtigt. „Damit wir eine optimale Lösung verwirklichen können, arbeiten wir von Beginn an eng mit dem Kunden zusammen und setzen auf eine vertrauensvolle, offene Kommunikation. Ganz wichtig ist es, genau hinzuhören und zu analysieren, wie sich der Bauherr seinen Garten vorstellt“, so Küsters. „Für Unentschlossene halten wir außerdem immer ein paar kreative Ideen und Inspirationen bereit.“
Auch bei der Suche nach einem Planungsunternehmen steht das Team mit Rat und Tat zur Seite. „Auf die intensive und konstruktive Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Architekten legen wir ebenfalls großen Wert.“
Ist das grüne Wohnumfeld fertig, heißt es mähen, schneiden, haken, Unkraut jäten: Schließlich bleibt das kleine Paradies hinterm Haus ohne regelmäßige Gartenarbeit kein Ort zum Träumen. Für diejenigen, die keinen grünen Daumen  haben oder sich aus Zeitmangel nicht um den Garten kümmern können, übernimmt der Gartenhof Küsters auch die fachgerechte Pflege.
Spezialisiert ist das Team darüber hinaus auf die Realisierung großflächiger Grün- und Parkanlagen rund um öffentliche Gebäude und Gewerbeimmobilien. „Gemeinsam mit Architekten und Bauherren entwickeln wir objektbezogene Lösungen“, erklärt Benjamin Küsters. „So schaffen wir Erholungs- und Lebensräume, die das Erscheinungsbild einer Immobilie deutlich verändern; die Außenanlage ist schließlich eine Visitenkarte für das darin eingebettete Gebäude und lässt dessen Wert deutlich steigen.“ In Gewerbeimmobilien kann eine gepflegte Grünanlage zu einer harmonischen Arbeitsatmosphäre beitragen, da sich Mitarbeiter in einer ansprechenden Umgebung eine Pause gönnen und sie die Akkus in dieser kleinen Oase wieder aufladen können. Auf Kunden und Geschäftspartner hat eine sehenswerte Außenanlage ebenfalls eine positive Wirkung; letztlich ist der erste Eindruck immer der wichtigste.

Alles aus einer Hand


„Wir agieren im Garten- und Landschaftsbau als Generalbauunternehmen und koordinieren die zuarbeitenden Gewerke. Auf diese Weise bieten wir von der Bepflanzung über Terrassenbau, Pflasterarbeiten, Beleuchtung und die Verlegung von Medientrassen bis hin zu Be- und sogar Entwässerungssystemen sämtliche Leistungen aus einer Hand.“ Eine professionelle Einsatzplanung garantiert dabei einen reibungslosen Projektablauf. Bei Fragen steht immer ein Ansprechpartner zur Verfügung, um Probleme auf dem kürzesten Weg lösen zu können. Eventuelle Korrekturen oder Änderungen werden zügig ausgeführt. „Als Familienunternehmen arbeiten wir sehr dezentral und stellen sicher, dass stets einer unserer Projektleiter auf der Baustelle präsent ist. So gelingt es uns, ein offenes Verhältnis zu unseren Kunden zu erhalten und Probleme schnell zu lösen.“ Für Kostentransparenz sorgen detaillierte Angebote – neben der Ideallösung zeigt das Team aber auch kostengünstige Alternativen auf.
Realisieren konnten die Garten- und Landschaftsbauer bereits zahlreiche Projekte für namhafte Auftraggeber. Dazu zählen unter anderem die beiden Premium-Spa-Resorts „Wellneuss“ (Neuss) und „Essensio“ (Erkrath), die mit großzügigen Schwimmteichen ausgestattet wurden, das Wohnquartier le flair, das Einkaufszentrum Düsseldorf Arkaden (beide in Düsseldorf), das Wohnquartier Park Linné, das maxCologne in Köln und viele mehr.
Auch im Bereich der Großprojekte gilt: Alles ist möglich. Einen Vorgeschmack auf die qualitativ hochwertige Arbeit der Spezialisten hält das Team übrigens am Firmensitz im Stadtteil Rosellen bereit: Das 30.000 Quadratmeter große Gelände wurde wohldurchdacht geplant und gestaltet. Rund um die Unternehmenszentrale geben millimetergenau gestutzte Bäume und Hecken, weite Grünflächen, sorgfältig platzierte, bunt blühende Pflanzen und ein riesiger See, aus dem ein sehenswertes Kunstobjekt ragt, einen Ausblick darauf, wie die eigene Außenanlage aussehen könnte. Bei einem Besuch des Betriebsgeländes wird schnell deutlich: Hier sind echte Profis am Werk.
Der Gartenhof Küsters, der 1980 in eine GmbH umgewandelt wurde, ist schon seit mehr als 35 Jahren an diesem Standort ansässig. „Anfangs haben wir hier neben dem Garten- und Landschaftsbau noch Pflanzenanzucht betrieben. Mit der Zeit haben wir uns aber zu einem ganzheitlichen Garten- und Landschaftsbauunternehmen entwickelt“, verrät Benjamin Küsters. Schon sein Urgroßvater betrieb einen landwirtschaftlichen Gärtnerhandel, sein Großvater eine Blumenzüchterei. Auf dem Gartenhof finden Besucher übrigens auch heute eine Floristikabteilung, die Blumenarrangements für verschiedene Anlässe sowie Accessoires für den Garten- und Wohnbereich fertigt. 2011 wurde das architektonisch bemerkenswerte Firmengebäude neu gebaut, im gleichen Jahr übernahm Benjamin Küsters die Leitung des Unternehmens. „Wir verfügen außerdem über eigene Abteilungen für die derzeit stark im Trend liegenden Fassaden- und Innenwandbegrünungen“, so der Geschäftsführer.

Schwerpunkt Dachbegrünung


Wie Werner Küsters setzt die zweite Generation ebenfalls auf modernste Arbeitsweisen sowie auf innovative Produkte. „Mein Vater war beispielsweise ein Pionier im Bereich der Dachbegrünung, die für uns heute noch immer ein Steckenpferd ist.“ Sowohl Flach- als auch Schrägdächer von Garagen oder Wohnhäusern können die Spezialisten auf diese Weise in artenreiche Lebensräume verwandeln. „Dachbegrünungen bringen gleich mehrere Vorteile: Unter anderem speichern sie Regenwasser und geben es dem natürlichen Kreislauf zurück. Außerdem wird das Raumklima unter den Dächern reguliert, Heizenergie eingespart und das Haus durch die Bepflanzung geschützt.“ Bei der Gestaltung sei nahezu alles möglich.
Die Experten unterscheiden hier zwischen zwei Arten: „Bei der intensiven Dachbegrünung ist der Pflegeaufwand sehr hoch. Zu finden sind bei dieser Variante beispielsweise schattenspendende Bäume, Sitzplätze, Wege, Teiche und Rasenflächen“, erklärt Küsters. Der entstehende Erlebnisraum könne dann als Garten genutzt werden: Auf Firmengebäuden eignet sich das begrünte Dach unter anderem als Aufenthaltsort für die Mittagspause; auf Mehrfamilienhäusern wird die Fläche zum Feiern oder als Rückzugsgelegenheit genutzt. „Die extensive Dachbegrünung ist hingegen pflegearm, zum Einsatz kommen oftmals bunt blühende, robuste und genügsame Sedum-Arten.“ Als Optigrün-Partnerbetrieb setzt der Gartenhof Küsters übrigens auf die qualitativ hochwertigen Dachbegrünungssysteme der Optigrün international AG.
Begrünt haben die Neusser unter anderem die Schadow Arkaden in Düsseldorf, das Hotel Maritim in Köln, das Douglas House of Beauty in Frankfurt, das Rathaus der Stadt Düsseldorf und die ökologische Wohnsiedlung Zutphen in den Niederlanden. Zurzeit entwickeln sie mit Planern für mehrere Bauherren und Kommunen Dachbegrünungen, die als Regenrückhalte-Flächen fungieren. Diese sind nicht nur äußerst kostengünstig, sondern auch besonders klimafreundlich. „Es ist ebenfalls möglich, die Dachbegrünung mit einer Fotovoltaikanlage zu kombinieren“, so Küsters. „Und für alle Hobbygärtner, die eine günstige Variante suchen, halten wir seit Kurzem ein Gründachsystem zum Selberbauen bereit.“

Umfassendes Know-how


Egal ob es um die Dachbegrünung, die Privatgartengestaltung oder die Schaffung von Außenanlagen geht: Kunden können sich stets auf qualitativ hochwertige Arbeit verlassen. Dafür sorgen die bestens ausgebildeten Mitarbeiter, die dank regelmäßiger Schulungen über umfassendes Know-how verfügen, die neuesten Trends umsetzen können und die modernsten Arbeitsweisen beherrschen. Darüber hinaus stellt der Gartenhof Küsters als anerkannter Ausbildungsbetrieb laufend mehr als 15 Berufsausbildungsplätze zur Verfügung. „Wir bieten Studenten der Landschaftsarchitektur zudem die Möglichkeit, ihr Praxissemester bei uns zu absolvieren und betreuen Bachelor- sowie Masterarbeiten“, sagt Benjamin Küsters, der Lehrbeauftragter an der Exzellenz-Universität RWTH Aachen sowie seit 2014 Präsidiums-Mitglied des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e. V. ist. Schon sein Vater engagierte sich hier: Von 1997 bis 2005 war er Präsident des Bundesverbandes, bis 2012 war er außerdem Präsident des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi).
Das Familienunternehmen ist seit jeher auch sozial engagiert und übernimmt gesellschaftliche Verantwortung. Besonders stolz sind die Neusser beispielsweise auf den Bau einer Mädchenschule in Mosambik, die nun bereits seit rund 25 Jahren mit Spenden, Maschinen und Know-how unterstützt wird. Gleichzeitig engagiert sich das Unternehmen aber auch im nahen Umfeld für mehrere gesellschaftliche Projekte.
Und auch für ihre Kunden geben die Garten- und Landschaftsbauer alles: „Weiter wachsen wollen wir in Zukunft nicht. Wichtig ist uns, die familiäre Atmosphäre im Unternehmen aufrechtzuerhalten und unsere Stärken auszubauen“, sagt Küsters. „Unsere Vision ist es, die Welt als Garten zu gestalten.“
Ausgabe 03/2017