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Coilinter Internationaler Stahlservice: Partner für Stahlhandel und -anarbeitung

Coilinter Internationaler Stahlservice GmbH & Co. KG ist für die Beschaffung und Anarbeitung von Stahlprodukten weltweit vernetzt.
(Foto: © Robert Kneschke – stock.adobe.com)
(Foto: © Robert Kneschke – stock.adobe.com)

Stahlverkauf ist für die Kaarster Coilinter Internationaler Stahlservice GmbH & Co. KG mehr als ein einmaliges Geschäft. In rund 16 Jahren seines Bestehens hat sich das Unternehmen zu einem zuverlässigen und leistungsfähigen Partner rund um die weltweite Beschaffung von Stahlprodukten entwickelt. Dabei setzen Geschäftsführer Ewald Schütz und seine Mitarbeiter auf langfristige Zusammenarbeit mit den Kunden: Angefangen bei der Erstberatung bis hin zur Produktauslieferung steht das Unternehmen seinen Kunden mit umfangreichem Know-how und starken Kooperationsunternehmen für die Anarbeitung zur Seite. „Wir befassen uns überwiegend mit Geschäften im Feinblechbereich und hier mit Schwerpunkt auf oberflächenveredelten Waren“, sagt Schütz. Für organisch beschichtetes Material ist Coilinter einer der ersten Ansprechpartner in ganz Europa. „Diese Kompetenz ergab sich fast automatisch durch die frühe Zusammenarbeit mit BlueScope Steel Australien und deren weltweiten Werken.“ Aber auch andere namhafte Produzenten in Asien trugen mit dazu bei. So werden Aufträge über die Agenten in China, Indien, Korea, Taiwan und Vietnam schlussverhandelt und abgewickelt. „Die langjährige Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Werken hat gegenseitiges Vertrauen geschaffen, das uns durchaus von einigen unserer Mitbewerber abhebt.“ Doch die Werke in Übersee spielen für Coilinter nicht die Hauptrolle. Auch zu europäischen Herstellern werden intensive Kontakte gepflegt und der größte Lieferant befindet sich in Europa. „Die sich verschärfenden politischen Wirren wirken sich immer mehr auch auf wirtschaftliche Beziehungen aus. Daher ist es sinnvoll, den Einkauf nicht nur auf Produkte aus Übersee zu beschränken, sondern auch auf verlässliche Lieferanten in Europa zu setzen.“ Kunden von Coilinter sind vor allem unter den europäischen Großunternehmen zu finden. „Für unsere Kunden regeln wir das Europageschäft sowie den Import im Direktbezug.“ Bei der Anarbeitung – insbesondere Längs- und Querteilen – greift das Unternehmen auf Lohnbetriebe in ganz Europa zurück. Aber auch andere Anarbeitungsformen sind möglich. Für die individuellen Lösungen werden Kunden im Service-Center beraten. So aufgestellt, sieht Ewald Schütz für sein Unternehmen weitere Wachstumschancen. „Wir denken, dass wir die Chancen des Marktes weiter für uns nutzen können, auch wenn sich die Rahmenbedingungen möglicherweise deutlich verändern.“

Das Unternehmen


Das Familienunternehmen Coilinter wurde 2001 in Kaarst gegründet. Nach kontinuierlichem Wachstum erfolgte fünf Jahre später die Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft. Aufgrund der wachsenden Mitarbeiterzahl wurde 2009 der erste Umzug notwendig. Vor rund einem Jahr erwarb der Stahlhändler ein 2.300 Quadratmeter großes Grundstück in Zentrumsnähe, das 2018 bezogen werden soll. Aktuell wird ein bestehendes Gebäude saniert, ein Neubau soll noch entstehen. „Damit werden wir auch räumliche Reserven für weiteres Wachstum schaffen“, sagt Ewald Schütz. Aktuell beschäftigt Coilinter 13 Mitarbeiter, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von 103,5 Millionen Euro erwirtschafteten. 2017 sollen es bis zu 140 Millionen Euro werden. Mittelfristig wollen die Kaarster ihre Produkte breiter fächern und durch zusätzliches Fachpersonal neue Kundengruppen erschließen.

Ausgabe 06/2017