Wirtschaftsförderung Mönchengladbach: Veränderung zur Glasfaserstadt

Andreas Schulz (Leiter Infrastrukturvertrieb West der Deutschen Telekom), Felix Heinrichs (OB Stadt Mönchengladbach) und Frank Schmidt (Konzernbevollmächtigter NRW der Deutschen Telekom) (v.l.)
Andreas Schulz (Leiter Infrastrukturvertrieb West der Deutschen Telekom), Felix Heinrichs (OB Stadt Mönchengladbach) und Frank Schmidt (Konzernbevollmächtigter NRW der Deutschen Telekom) (v.l.)
Im April 2021 startete die Deutsche Telekom ein Ausbau-Pilotprojekt im Gründerzeitviertel in Mönchengladbach. Ab dem Jahr 2022 folgen weitere 40.000 Haushalte, die bis ins Jahr 2024 Glasfaserinternet erhalten. Der Netzausbau gewinnt somit laut der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach noch einmal signifikant an Tempo. Aufgrund der guten Erfahrungen der vergangenen Monate werden die Ausbaugebiete der Deutschen Telekom deutlich erweitert. Im Dezember 2021 starteten die Vorbereitungen in Rheydt-Mitte. Innerhalb der kommenden drei Jahre folgen dann in den Ortsteilen am Wasserturm, Gladbach Innenstadt-West & Westend, Heyden-Geistenbeck, Rheydt-Nord sowie Schrievers-Schmölderpark weitere Ortslagen. Insgesamt erhalten somit knapp 12.000 Adressen mit insgesamt knapp 45.000 Haushalten Zugang zu reinem Glasfaser-Internet. Das Projekt in Mönchengladbach ist im Verhältnis zur Einwohnerzahl eines der größten Infrastrukturprojekte der Telekom bundesweit. Innerhalb der kommenden drei Jahre werden rund ein Drittel aller Mönchengladbacher Haushalte von der Telekom ans Glasfasernetz angebunden. „Wir freuen uns, dass der Ausbau in Mönchengladbach in Kooperation mit der Stadt gut und schnell vorangetrieben werden kann“, sagt Frank Schmidt, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Telekom. „Der Bedarf und Nutzen reiner Glasfaseranschlüsse ist nicht von der Hand zu weisen, durch Corona hat es zudem einen großen Umschwung zu mehr Home-Office gegeben, der anhalten wird“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Die Stadt Mönchengladbach hat laut Heinrichs früh auf die Technologie gesetzt. Das neue Netz ermöglicht Bandbreiten bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Download ohne Schwankungen durch lange Leitungswege.
Ausgabe 06/2021