Stadt Dinslaken:

Auszeichnung mit dem Bundespreis „Kooperative Stadt“
Lea Eickhoff und Bürgermeisterin Michaela Eislöffel (vorne) mit Janet Rauch und Henning Spreckelmeyer von der Stabsstelle Nachhaltige Entwicklung (v.l.) (© Stadt Dinslaken )
Lea Eickhoff und Bürgermeisterin Michaela Eislöffel (vorne) mit Janet Rauch und Henning Spreckelmeyer von der Stabsstelle Nachhaltige Entwicklung (v.l.) (© Stadt Dinslaken )
Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat die Stadt Dinslaken im Mai mit dem Bundespreis „Kooperative Stadt“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist gedacht für vorbildliche Beispiele einer Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Die Stadt Dinslaken hatte sich gemeinsam mit der Initiative Zechenwerkstatt sowie mit dem Forum Lohberg beworben. Durch den gemeinsam ausgehandelten Erbpachtvertrag zur Gestaltung der Zechenwerkstatt sowie mit dem Übertragungsvertrag für die blaue Bude in Lohberg konnte die Stadt Dinslaken punkten. Zusätzlich wurde das zivilgesellschaftliche Engagement für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Ziel ist nicht nur, den bedeutsamen Ort zu bewahren und herzurichten, sondern auch für die Bewohner Lohbergs und darüber hinaus zugänglich zu machen. Über ihren kulturhistorischen Wert als Baudenkmal hinaus besitzt die Zechenwerkstatt vor allem durch die bisherige Ausrichtung und Arbeit des Initiativkreises Zechenwerkstatt, als Ort für große Veranstaltungen und Begegnungen eine identitätsstiftende Wirkung in Dinslaken, in der Region und insbesondere in Lohberg. „Wo gemeinsam und miteinander gearbeitet wird, sind die besten Ergebnisse möglich“, betonte Dinslakens Bürgermeisterin Michaela Eislöffel, „ich freue mich sehr über die Wertschätzung und Bestärkung, die mit der Auszeichnung verbunden sind. Zugleich bedanke ich mich herzlich bei der Initiative Zechenwerkstatt, dem Forum Lohberg und allen Mitwirkenden für die Zusammenarbeit.“ Ausgelobt worden war der Preis im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, einer Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Gemeinden. Über 80 Bewerbungen waren beim Ministerium eingegangen.

Ausgabe 03/2021