Mera:

Weiteres Wachstum geplant
Mera-Firmenchef Felix Vos, Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers und Landrätin Silke Gorißen (v.l.)
Mera-Firmenchef Felix Vos, Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers und Landrätin Silke Gorißen (v.l.)
Knapp 60.000 Tonnen Hunde- und Katzenfutter werden am Firmensitz des Heimtiernahrungshersteller Mera aus Kevelaer an der Industriestraße pro Jahr u. a. mit einem automatischen Hochregal-Lager produziert. In 15 Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl auf 158 mehr als verdreifacht. Im selben Zeitraum wurden 45 Millionen Euro in den Standort investiert, der weiterwachsen soll. Im Januar 2023 wolle man die weitere nachbarliche Produktionsstätte, das größere Hochregal-Lager und die neuen Büros in Betrieb nehmen, verriet Firmenchef Felix Vos im Mai seinen Gästen Landrätin Silke Gorißen und Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers. Einen zweistelligen Millionenbetrag werde man bis dahin wohl in die Hand nehmen müssen, betonte der Geschäftsführer und signalisierte, dass man bis dahin auch weitere internationale Märkte u. a. in Afrika, Asien, Nord- und Südamerika erschließen möchte. In 40 Länder Europas exportiert das Unternehmen vom Standort Kevelaer aus. „Als Familienunternehmen haben wir eine Seele“, so Vos. Daher ist dem Firmenchef das Thema Achtsamkeit „eine Herzensangelegenheit“. Und auch das Thema „Nachhaltigkeit“ ist dem Familienunternehmer wichtig. Das Unternehmen beziehe die Rohstoffe bevorzugt aus der Region. Und, neben der ZNU-Zertifizierung vor zwei Jahren, ist die klimaneutrale Produktion aus Vos‘ Sicht ein weiterer logischer Schritt im Bestreben, nachhaltig zu produzieren. Länger schon hält der Boom in der Kleintier-Branche an und sorgt mit dafür, dass die Anteile am Markenabsatz der Kevelaerer Firma wachsen, daher soll auch die Belegschaft weiterwachsen. Firmenchef Vos plant aktuell, bis zur Vollendung des nächsten Bauabschnitts im Januar 2023 weitere 60 Mitarbeiter neu einzustellen.

Ausgabe 03/2021