Hochschule Niederrhein: Hochschule Niederrhein

9,3 Millionen Drittmittel für Forschung und Transfer
Prof. Dr. Dr. Alexander Prange, Vizepräsident für Forschung und Transfer an der Hochschule Niederrhein
Prof. Dr. Dr. Alexander Prange, Vizepräsident für Forschung und Transfer an der Hochschule Niederrhein
Die Hochschule Niederrhein hat im Jahr 2018 insgesamt 9,3 Millionen Euro Drittmittel für Forschung und Transfer akquiriert. Der Löwenanteil der Summe, nämlich acht Millionen Euro, stammt dabei aus öffentlich geförderten Projekten. Geldgeber bei den 23 öffentlichen Projekten sind die Europäische Union, der Bund oder das Land NRW. Hinzukommen 73 Projekte mit privatwirtschaftlichen Partnern. Diese fallen mit einem Gesamt-Fördervolumen von 1,3 Millionen Euro jeweils deutlich geringer aus als die öffentlich geförderten Projekte. „Die kleinen und mittelständischen Unternehmen, mit denen wir als Hochschule für angewandte Wissenschaften primär zusammenarbeiten, finden sich vor allem in den öffentlich geförderten Projekten wieder“, sagt Professor Dr. Dr. Alexander Prange, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Niederrhein. Dagegen werden private Auftragsforschungen eher mit den großen Unternehmen abgewickelt. Die Fördererfolge im Jahr 2018 stärken die Forschungsschwerpunkte der Hochschule Niederrhein: 2,4 Millionen Euro entfallen auf den Bereich Innovative Produkt- und Prozessentwicklung. Dazu zählt zum Beispiel das Projekt „iFoot“ am Fachbereich Gesundheitswesen, bei dem ein sensorischer Verband entwickelt wird, um die Versorgung von Patienten mit Diabetischen Fußsyndrom (DFS) zu verbessern. 1,5 Millionen Euro entfallen auf den Schwerpunkt Funktionale Oberfläche und für den Bereich „Soziale und ökonomische Innovationen“, einem weiteren Forschungsschwerpunkt der Hochschule Niederrhein, wurden 1,3 Millionen Euro Drittmittel akquiriert. Größtes akquiriertes Einzelprojekt ist das „CTL-Centrum-Textillogistik“ in Mönchengladbach. In enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer- Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund sollen dort in den nächsten Jahren richtungsweisende Prozesse für die Logistik in der Textilbranche entwickelt werden.
Ausgabe 02/2019