Flughafengesellschaft Mönchengladbach

Gute Entwicklungsperspektiven am Airport MGL
Der Vorstand des Flughafens Mönchengladbach (v.l.): Dr. Ulrich Schückhaus und Franz-Josef Kames (beide Geschäftsführer) mit David Bongartz (Prokurist)
Der Vorstand des Flughafens Mönchengladbach (v.l.): Dr. Ulrich Schückhaus und Franz-Josef Kames (beide Geschäftsführer) mit David Bongartz (Prokurist)
Die Zahlen der Flugbewegungen und der Arbeitsplätze am Flughafen Mönchengladbach (MGL) steigen, das Betriebsdefizit verringert sich: Die MGL-Führung hatte auf der Jahrespressekonferenz am 12. Juni allen Grund, positiv in die Zukunft zu schauen. Eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) macht es konkret und zeigt Perspektiven für das Flughafenareal auf, die in den nächsten zehn Jahren realisiert werden können. Seit knapp einem Jahr ist der Flughafen Mönchengladbach wieder in städtischer Hand. Die Bilanz für das Jahr 2018 kann sich sehen lassen: Ein Plus von 10,6 Prozent bei den Flugbewegungen im Vergleich zu 2017, die Erlöse aus dem Flugbetrieb sind sogar um 46,1 Prozent gestiegen. Grund dafür sind vor allem die neuen Flugsicherungsentgelte für Flugzeuge über zwei Tonnen. Auch als Wirtschaftsstandort gewinnt der Flughafen zunehmend an Bedeutung: 2018 waren mit 647 Arbeitsplätzen am MGL 12 Prozent mehr Menschen beim Flugplatz selbst und in den dort ansässigen Unternehmen beschäftigt als noch 2017. Und es geht weiter aufwärts. Die Elite Jet Service GmbH wird ihren Hauptsitz in einen neuen Hangar am Flugplatz MGL verlagern, die Rheinland Air Service plant ebenfalls eine neue Halle, um ihr europaweites Wartungsgeschäft auszubauen. Die Ausschreibung für eine MGL-eigene Halle läuft, um die Nachfragen nach Hangarplätzen bedienen zu können. Alle drei Projekte werden auf der bestehenden Betriebsfläche realisiert. Darüber hinaus bietet das Flughafenareal noch viele weitere Perspektiven, wie die Studie des DLR zeigt. „Jede Option leistet einen Beitrag dazu, die regionale Infrastruktur für die Luftfahrt in Mönchengladbach aufrecht zu erhalten“, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft. Interessant seien vor allem die Maßnahmen, die langfristig mehr Arbeitsplätze in der Stadt schaffen.
Ausgabe 04/2019