Faltbox statt Einkaufstüte

Walther Faltsysteme und Edeka Brüggemeier mit nachhaltigem Konzept
Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (3.v.l.) überzeugte sich von der neuen Mehrweg-Faltbox
Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (3.v.l.) überzeugte sich von der neuen Mehrweg-Faltbox
6,1 Milliarden Plastiktüten kommen jedes Jahr in Deutschland zusammen. Dies entspricht einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 71 Plastiktüten. Besonders wenn sie ins Meer gelangen, gefährden die Tüten Tiere wie auch Menschen. Denn bis zur vollständigen Zersetzung von Plastik können bis zu 400 Jahre vergehen. Die beiden Kevelaerer Unternehmen Walther Faltsysteme und Edeka Brüggemeier haben gemeinsam eine praktische Faltbox auf Pfandbasis entwickelt, um den Kunden die Möglichkeit zu bieten, auf jede Art von Tüten zu verzichten. Nun überzeugte sich am 18. März auch Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks persönlich von der neuen Mehrweg-Lösung aus dem Hause Walther, die auf einem Pfandsystem basiert. „Das Konzept ist beispielgebend und ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte die Bundesumweltministerin, als sie die Einkaufs-Faltbox vor Ort begutachtete. Walther Faltsysteme hat die robuste Faltbox in Kooperation mit Edeka Brüggemeier entwickelt, um den wachsenden Plastiktüten-Müllberg einzudämmen. Die Box verfügt über ein geringes Eigengewicht, kann jedoch hohe Lasten tragen und sie lässt sich durch Falten um 81 Prozent ihres Volumens reduzieren. Fünf Euro kostet der umweltfreundliche Behälter, der entweder behalten oder zurückgegeben werden kann - wobei man seine fünf Euro zurückbekommt. Edeka-Kunden empfanden es als sehr praktisch, dass sie mit der Faltbox ihre Einkäufe ohne Einsatz von Plastiktüten nach Hause transportieren können und bezeichneten diese als den „perfekten Einkaufshelfer“.
Ausgabe 04/2017