DeltaPort Niederrheinhäfen

Hafenbetrieb Rotterdam und DeltaPort Niederrheinhäfen verstärken Kooperation
Besiegelten die Kooperationsvereinbarung mit einem Handschlag: Emile Hoogsteden, Directeur CBL des Port of Rotterdam und Andreas Stolte, Geschäftsführer der DeltaPort Niederrheinhäfen (v.l.) (Foto: DeltaPort Niederrheinhäfen GmbH)
Besiegelten die Kooperationsvereinbarung mit einem Handschlag: Emile Hoogsteden, Directeur CBL des Port of Rotterdam und Andreas Stolte, Geschäftsführer der DeltaPort Niederrheinhäfen (v.l.) (Foto: DeltaPort Niederrheinhäfen GmbH)
Der größte europäische Seehafen und die Hafengruppe DeltaPort Niederrheinhäfen streben eine verstärkte Kooperation an. Ziel ist, mit Hilfe der Digitalisierung das nordrhein-westfälische Hinterland noch besser erschließen zu können und bei Transport und Logistik Einsparungen von CO2 durch die ideale Nutzung von Abwärme zu ermöglichen. Dazu haben beide Parteien Anfang Juni in München eine Absichtserklärung unterzeichnet. Mit dem Stadthafen Wesel, dem Rhein-Lippe-Hafen Wesel, dem Hafen Voerde-Emmelsum sowie den Häfen Emmerich und Rheinberg-Orsoy stehen insgesamt fünf trimodal erschlossene Häfen zur Verfügung, um im staugeplagten Nordrhein-Westfalen nachhaltig die Verlagerung von LKW-Verkehren auf die ökologisch bedeutsamen Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu ermöglichen. Für Rotterdam sind die DeltaPort Niederrheinhäfen daher der ideale Partner, um die Regionen des Ruhrgebietes, des Münsterlandes, Ost-Westfalen-Lippe und des südlichen Westfalens noch effizienter erreichen zu können. Die DeltaPort-Gruppe mit ihren Möglichkeiten und Schwerpunkten im Bereich Agrobulk, Projekt-Logistik und Container-Logistik bietet beste Voraussetzungen zur Optimierung der Supply-Chain in die genannten Regionen. Die Kooperation der beiden Häfen richtet sich auf die drei strategischen Themenfelder Kühllogistik, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die Geschäftsführer der Häfen Rotterdam, Allard Castelein, und DeltaPort Niederrheinhäfen, Andreas Stolte, betonten die Wichtigkeit dieses Schrittes für alle Beteiligten. „Nicht nur sehen wir in Rotterdam den größten europäischen Seehafen, sondern vielmehr einen der führenden Innovationstreiber der Hafenlogistik“, sagt Stolte, „auch sind wir überzeugt davon, dass wir mit dieser Zusammenarbeit gemeinsam einen erheblichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung logistischer Ketten leisten und damit für die Entlastung unserer Umwelt sorgen.“
Ausgabe 04/2019