Deltaport

Startschuss für Weseler Hafen-Ansiedlung
Deltaport-Geschäftsführer Andreas Stolte
Deltaport-Geschäftsführer Andreas Stolte
Im Nordbereich des Rhein-Lippe-Hafens Wesel können sich auf rund 33 Hektar Unternehmen ansiedeln, nachdem der entsprechende Bebauungsplan rechtskräftig geworden ist. Bereits 2017 war die Kaianlage auf rund 300 Meter Länge fertiggestellt worden. Deltaport plant auf den Landflächen die Entwicklung eines Universalhafens, der Wertschöpfung in die Region Wesel bringen soll und den Straßenverkehr zugunsten des umweltschonenden Binnenschiffs vermindern soll. Der Rhein-Lippe-Hafen Wesel direkt am Rhein ist als „Ölhafen“ bekannt. Durch den strukturellen Wandel in der Industrielandschaft wurden die ursprünglich im Rhein-Lippe-Hafen befindlichen Tanklager zurückgebaut und es siedelten sich unter anderem der Schwerlastlogistiker Hegmann Transit sowie das Recyclingunternehmen GSR an. Der Tiefkühllogistiker Nordfrost plant die Errichtung einer eigenen Container-Umschlagbrücke. Deltaport und die Stadt Wesel sind zufrieden mit dem Ergebnis ihrer gemeinsamen intensiven Arbeit. Der neue Bebauungsplan sieht die Ansiedlung hafenaffiner Unternehmen vor, die das Binnenschiff in ihre Logistikkette einbinden und Lkw-Transporte damit vermeiden. Erste Ansiedlungsverhandlungen, unter anderem mit Firmen aus der Lebensmittel- und Konsumgutbranche, laufen bereits. „Bei der Auswahl der potenziellen Kunden steht die Nachhaltigkeit im Fokus“, betont Andreas Stolte, Geschäftsführer der Deltaport GmbH & Co. KG.
Ausgabe 01/2020