WFG Krefeld: Andrang nach Gewerbeflächen zum Fixpreis

Norbert Bienen (Geschäftsführer Bienen+Partner Immobilien) mit Eckart Preen (Leiter WFG Krefeld) (v.l.) (© Annegret Angerhausen-Reuter)
Norbert Bienen (Geschäftsführer Bienen+Partner Immobilien) mit Eckart Preen (Leiter WFG Krefeld) (v.l.) (© Annegret Angerhausen-Reuter)
Zwei Gewerbeparks der Marke „MeinWerk“ hat die „MeinWerk Gewerbepark“ schon realisiert, im Februar stellte sie ein weiteres Investment in Krefeld vor: An der Kommunikationsstraße im Businesspark Fichtenhainer Allee sollen bis spätestens Frühjahr 2023 auf einem 10.200 Quadratmeter großen Grundstück weitere 19 Gewerbeeinheiten entstehen. Für die Investition in Höhe von 7,8 Millionen Euro gibt es schon 14 Kaufinteressenten, so Norbert Bienen, Geschäftsführer der Bienen+Partner Immobilien GmbH. Gebaut wird voraussichtlich ab April 2022. „Die bisherigen Kaufinteressenten kommen überwiegend von außerhalb, auch aus dem europäischen Ausland und aus Asien. Sie schätzen insbesondere das Einzugsgebiet und die optimale infrastrukturelle Anbindung“, sagt Bienen. „MeinWerk“, initiiert von der Bienen+Partner Immobilien GmbH, steht für ein modulares, klimafreundliches Gewerbepark-Konzept, das sich insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen und nahezu jede Branche eignet. Hierbei werden kombinierte Hallen- und Büroflächen zum Fixpreis verkauft. Für Wirtschaftsdezernent Eckart Preen, Leiter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld (WFG, Krefeld Business), ist „MeinWerk“ an der Kommunikationsstraße ein starkes Standortsignal: „Wo Flächenknappheit von heute spielentscheidend für die unternehmerischen Entwicklungsmöglichkeiten und die betriebliche Innovationskraft von morgen ist, gilt es, vorzusorgen und Fakten zu schaffen, um langfristig bestmöglich planen zu können.“ Die vielseitig nutzbaren Halleneinheiten werden in Stahlbeton-Bauweise mit Nutzflächen von 200 oder 300 Quadratmetern und sechs Metern Geschosshöhe angeboten. Bei Bedarf können die Einheiten vergrößert oder kombiniert werden. Gebaut wird überwiegend mit recyclebaren Materialien und ökologischen Dämmstoffen. Die Dachflächen sollen teilweise begrünt werden, außerdem sind Photovoltaikanlagen geplant.
Ausgabe 01/2022