Für jeden Bedarf der richtige Lack

Das K.L. Weeres-Team ist spezialisiert auf Auto-, Industrie- und Möbellacke sowie auf Lackierzubehör. Mithilfe modernster Technik können die Viersener jeden Farbton individuell mischen.
Mehr als 250.000 verschiedene Töne können die Spezialisten computergenau ausmischen und abfüllen
Mehr als 250.000 verschiedene Töne können die Spezialisten computergenau ausmischen und abfüllen
„Wenn der Lack ab ist, sind wir zur Stelle“, sagt Frank Terhoeven mit einem Augenzwinkern. Der Geschäftsführer der K.L. Weeres GmbH & Co. KG und sein Team legen mit ihren Lacken schließlich den Grundstein dafür, dass Fahrzeuge, Maschinen, Möbel und Co. in der gewünschten Farbe glänzen. Mehr als 250.000 verschiedene Töne können die Spezialisten für Auto- und Industrielacke computergenau ausmischen und abfüllen. „Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1964 von meinem Stiefvater Karl-Leo Weeres“, verrät Frank Terhoeven, der selbst 1991 ins Unternehmen einstieg und seit 2003 Inhaber ist. Spezialisiert war K.L. Weeres anfangs ausschließlich auf den Bereich Autoreparaturlacke für Pkw und Lkw, der auch heute noch zu den zentralen Säulen des Unternehmens zählt. Vor 17 Jahren kam dann mit den Industrielacken ein zweites Standbein hinzu. „Diese Produkte können für alles genutzt werden, was keine Räder hat.“ Seit Kurzem liefert K.L. Weeres außerdem einen speziellen italienischen Möbellack, der sich bei Schreinern großer Beliebtheit erfreut. „Dieser bietet eine hervorragende Verarbeitungsqualität und ein bombiges Preis-Leistungs-Verhältnis.“ Heute sind bei den Viersenern aber nicht nur Lacke, sondern auch das passende Zubehör wie Spritzpistolen, Schleifmittel oder Nitroverdünnung erhältlich – als Vollsortimenter kann K.L. Weeres sämtliche Kundenwünsche erfüllen. Um stets höchste Qualität bieten zu können, arbeitet das Team übrigens mit namhaften Partnern wie Glasurit, BASF Salcomix, Lechler, 3M oder Sata zusammen. Nicht nur das Sortiment, auch der Betrieb konnte sich kontinuierlich vergrößern. „Als ich vor 25 Jahren ins Unternehmen einstieg, haben wir fünf Mitarbeiter beschäftigt, heute sind es zwölf.“ Das Vertriebsgebiet erstreckt sich mittlerweile vom linken Niederrhein und Krefeld über das Ruhrgebiet und Düsseldorf bis ins Bergische Land. „Egal wer Farbe benötigt, wir finden für jeden die richtige Nuance“, sagt Terhoeven. „Unsere Lacke werden dann beispielsweise für Kaffeekannen, Lampenschirme, Küchenspiegel, Motoren und Gabelstapler eingesetzt.“ Immerhin hält das Team rund 3.000 Produkte im Lager bereit. Um auch in Zukunft flexibel reagieren zu können, baut das Unternehmen derzeit an: Die Lagerfläche soll bis Ende dieses Jahres um knapp 300 Quadratmeter wachsen und sich somit verdoppeln.

Vollautomatisches Mischsystem


Für die Herstellung der Nasslacke steht in den Räumlichkeiten schon jetzt modernste Technik zur Verfügung: Mithilfe eines vollautomatischen Mischsystems können Pigmente auf das Zehntelgramm genau in Konverter eingefüllt werden. Das manuelle Mischen von Lacken ist bei K.L. Weeres ebenfalls möglich. Welche Farbe der Kunde letztendlich benötigt, misst ein Photospektrometer; mit einem Farbtonsystem stimmt das Team den Ton zusätzlich visuell ab. Angeboten werden aber auch Mischsysteme, mit denen die Kunden selbst flexibel in ihren eigenen Räumlichkeiten die benötigten Farben mischen können. Da alle Mitarbeiter über ein sehr breites Fachwissen verfügen, sind sie zudem in der Lage, Kunden bei Farbtonproblematiken, Zubehörwünschen oder Pflegemitteln umfassend zu beraten. Bestens geschulte Außendienstler bieten darüber hinaus technische Unterstützung. „Wir verstehen uns als Partner des Kunden: Wenn er Schmerzen hat, sind wir die Ersten, die ihm die Tablette reichen“, betont Frank Terhoeven in seiner humorvollen Art. Außerdem legt der Chef größten Wert auf eine lockere Atmosphäre, in der auch mal gescherzt werden darf. „Letztendlich möchten wir ein freundschaftliches Verhältnis zum Kunden aufbauen – das ist einfach unser Ding.“
Ausgabe 07/2016